Wie sich die Nachhaltige Entwicklung verhindern läßt

Via Agenda 21 Course
Übersetzung©: Andreas Ungerer

Tom DeWeese vom American Policy Center, der seit über zwanzig Jahren gegen die Agenda 21 kämpft, gibt in diesem Artikel ausgezeichnete Ratschläge, wie Sie Ihre Kräfte sammeln können, um dem Wahnsinn, den die Agenda 21 mit sich bringt, ein Ende zu bereiten:

Von Tom DeWeese

3. März 2013, American Policy Center

Während der letzten fünfzehn Jahren habe ich mich konsequent gegen die Agenda 21 und die Nachhaltige Entwicklung eingesetzt, um die Botschaft zu verbreiten und den Menschen mitzuteilen zu sagen, worin sie besteht und warum sie unsere Lebensweise gefährdet. Alle unsere Materialien, Sonderberichte, Handzettel, Reden, Radio- und Fernsehinterviews und DVDs sind zu diesem Zweck erstellt worden.

Im vergangenen Jahr hatten wir jedoch so viel Erfolg bei der Verbreitung dieser Botschaft, daß wir nun vor einem neuen Problem stehen. Die Menschen begreifen die Botschaft. Sie erkennen das Problem. Deshalb stellen sie die nächste logische Frage – wie können wir uns wehren? Es klingt wie eine einfache Frage, die man jemandem wie mir stellt, der sich so lange mit diesem Thema beschäftigt und Alarm geschlagen hat. Aber in der Tat ist es eine ganz neue Sache, erfolgreich Menschen für den Kampf gegen die nachhaltige Entwicklung in ihren lokalen Gemeinschaften zu organisieren. Für jemand wie mich, der so lange an dem Thema gearbeitet und davor gewarnt hat, sollte diese Frage leicht zu beantworten sein. Aber tatsächlich ist die Organisation von Menschen für den Widerstand gegen die Nachhaltige Entwicklung ein völlig neues Gebiet.

Ich könnte sie einnebeln und so tun, als wüßte ich die Antwort. Das wäre, wie Lämmer zur Schlachtbank zu schicken. Es ist leicht, vor einem freundlichen Publikum zu stehen und es mit Fakten und Zahlen zu blenden, es zu verärgern und ihm dann zu sagen, es solle zum Stadtrat gehen, während ich mich schnell davonmache. Und das habe ich schon oft getan. Die Wahrheit ist jedoch, daß ich noch nie vor Stadträten oder Bezirkskommissionen gestanden und ihren Sarkasmus erduldet habe, als ich versuchte, ihre Politik in Frage zu stellen oder ihnen deren Ursprünge zu erklären.

Da nun immer mehr Menschen in meinem Büro anrufen und fragen, was sie als nächstes tun sollen, hielt ich es für wichtig aus erster Hand zu lernen, wie man zurückschlagen und diese Erfahrung dann weitergeben kann, um unseren Kampf effektiver zu gestalten und schließlich erfolgreich die Nachhaltige Entwicklung zu verhindern. Genau das habe ich in den letzten fünf Monaten in meiner Gemeinde getan. Ich bin auch durch den Bundesstaat Virginia gereist, habe mit lokalen Aktivisten in deren Gemeinden gearbeitet und von ihnen gelernt. Kürzlich schloß ich mich meiner Kollegin, der Aktivistin Donna Holt, an, als wir den Mitarbeitern des Generalstaatsanwalts von Virginia, Ken Cuccinelli, die Klage gegen die Nachhaltige Entwicklung vortrugen. Bisher war unsere Zusammenarbeit mit der Legislative in Virginia auch erfolgreich und haben einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, welcher der Verbindlichkeit bei der Umsetzung der umfassenden Pläne in den Gemeinden vor Ort ein Ende setzt. Die Verfechter der Nachhaltigkeit hatten die im Jahr 2007 erlassene Gesetzgebung dazu verwenden, um ihre Strategie den Gemeinden aufzuzwingen. Bisher ist es noch nicht verabschiedet, aber wir haben es wegen der Einwände des Sprechers von Virginia im Repräsentantenhaus aus dem Ausschuß gedrängt. Das allein war schon ein Sieg, weil es die Debatte über dieses Thema in Gang gesetzt hat, die auf bundesstaatliche Ebene bisher fehlte. Solche gesetzgeberischen Maßnahmen können als Modell für die Gesetzgeber im ganzen Land dienen.

Der Kampf hat gerade erst begonnen, aber ich und diese Mitaktivisten lernen hierbei eine Menge. Um allen aus der Bewegung dabei zu helfen, den Kampf in ihrer Gemeinde aufzunehmen, will ich ihnen also mitteilen, was wie bislang gelernt haben.

Sein Sie sich über die Welt im Klaren, in der ihre gewählten Beamten leben

Um mit Bestrebungen zur Bekämpfung der nachhaltigen Entwicklung zu beginnen, gilt es zunächst sich der massiven Struktur bewußt zu werden, mit denen Sie konfrontiert sind. Sie müssen wissen, wer die Akteure sind, und Sie müssen die politische Welt verstehen, in der Ihre Beamten tätig sind. Das kann Ihnen helfen zu begreifen, daß diese vermutlich nicht alle böse Globalisten sind, sondern vielleicht gute Menschen, die von Mächten umgeben sind, die sich in der politischen Realität, zu deren Umsetzung sie beitragen, nicht zu erkennen geben. Ich will sie sicher nicht entschuldigen, aber bevor Sie auf sie einstürmen und anfangen, sich laut über die Durchsetzung von UN-Politik in Ihrer Gemeinde zu beklagen, sollten Sie einige Dinge bedenken.

In den meisten Gemeinden sind Sie Bürgermeister, Stadtratsmitglieder und Landräte automatisch Mitglieder nationaler Organisationen wie der National Conference of Mayors (etwa: bundesweite Konferenz der Bürgermeister), der National League of Cities (etwa: bundesweiter Städtetag) und der nationalen Verbände für Stadtratsmitglieder und der gleichen für Kommissare. Für die Regierungen der Bundesstaaten existiert die National Governors Association und auch die Gesetzgeber der Bundesstaaten haben ihre nationale Organisation. In den letzten fünfzehn Jahren oder länger hat jede einzelne dieser nationalen Organisationen die nachhaltige Entwicklung gefördert. Die National Conference of Mayors und die National Governors Association haben bei dieser Agenda eine führende Rolle gespielt und oft direkt mit den UN-Organisationen zusammengearbeitet, um diese Politik zu fördern. Das ist die Botschaft, die Ihre lokalen gewählten Führer hören. Vom Podium, von Amtskollegen aus anderen Gemeinden, von „Experten“, die sie zu respektieren haben, in Ausschußsitzungen, von Rednern beim Abendessen uns über die Literatur, die sie bei solchen Treffen erhalten. Sie werden über Gesetze informiert, die bald umgesetzt werden, und sie erhalten sogar Mustervorlagen für Gesetze, die in ihren Gemeinden eingeführt werden sollen.

Es gibt noch eine weitere Horde, die sich an der Invasion Nachhaltigkeit beteiligt – Ministerialbeamte der Bundesstaaten oder der Bundesregierung, einschließlich Beamten der EPA, der Luft- und Wasserbehörde, des Innenministeriums, des Ministeriums für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, des Energieministeriums, des Handelsministeriums und so weiter – alle konzentrieren sich über Politik, Geld, Vorschriften, Berichten, speziellen Planungsausschüssen, Sitzungen und Konferenzen auf Ihre vor Ort gewählten kommunalen Beamten, die alle genau dieselbe Agenda fördern.

Und vergessen Sie nicht die Nachrichtenmedien, welche die Agenda der Nachhaltigkeit ebenfalls, sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene, fördern und jeden angreifen, der nicht mitmacht und nicht bereit ist Andersdenkende kurzerhand als „extremistisch“ zu diffamieren. Die Botschaft ist klar – Nachhaltige Entwicklung ist Realität – politisch korrekt, notwendig, unanzweifelbar – und sie hat einen Konsens.

Beginnt es sich in Ihrem Kopf bereits zu drehen? Denken Sie daran, welche Auswirkungen all dies auf einen armen Beamten vor Ort hat, der nur dachte für ein Amt kandidieren, um seiner Gemeinde dienen. Das ist seine Welt. Er glaubt, daß die Regierung so sein sollte, denn schließlich sagen das alle, mit denen er zu tun hat.

Nun, da er von all diesen wichtigen, mächtigen Leuten umgeben ist, kommt ein Bürger aus der Gegend vorbei, der ihm erzählt, daß so ein Typ namens Tom DeWeese sagt, daß all diese Programme von der UNO stammen und uns unserer Freiheit berauben. Wer sagt das? Was hat er gesagt? Komm schon, das würde ich doch nie tun. Und außerdem habe keine Zeit weiter darüber zu reden, da ich noch zu einem anderen Treffen muß (Auf genau dieselben oder ähnliche Reaktionen stößt man übrigens auch in Deutschland, wie jeder weiß, der sich schon einmal mit dem oder der Beauftragten der Lokalen Agenda 21 seines Wohnorts unterhalten hat / Anm. d. Übers.)

Wenn wir die Agenda 21 erfolgreich bekämpfen wollen, ist es von entscheidender Bedeutung, daß wir alle diese Realität anerkennen, wenn wir uns mit ihr befassen und sie besiegen wollen. Hierzu biete ich folgende Vorschläge an.

Mittel zur Verteidigung

Recherche: Denken Sie nicht einmal daran, einen Kampf zu eröffnen, bevor Sie sich nicht über bestimmte Details im Klaren sind. Zuerst müssen Sie wissen, wer die Akteure in Ihrer Gemeinde sind. Welche privat finanzierten Gruppen von „Interessenvertretern“ gibt es? Was ist deren Agenda? In welchen anderen Vereinigungen sind sie sonst noch tätig? In welchen Projekten? Welche Ergebnisse haben sie erzielt? Wer sind deren Unterstützer in Ihrer Gemeinde? Handelt es sich um alt eingesessene Einwohner oder um „Zugereiste“? (Das könnte sich später, im Widerstand, als wertvolle Information erweisen). Das Aufspüren dieser Informationen, ist vielleicht die härteste Ihrer Bestrebungen. Sie operieren gern im Rampenlicht. Es ist unwahrscheinlich, daß die Stadt eine offizielle Dokumentation der Vita ihrer Bediensteten veröffentlicht. Wahrscheinlich ist es erforderlich, daß Sie an vielen Treffen und Anhörungen teilnehmen. Merken Sie sich die Teilnehmer und welche Rolle sie hierbei spielen. Nehmen Sie sich Zeit. Kündigen Sie der Gemeinde nicht an, was Sie tun. Machen Sie sich nicht zur Zielscheibe. Möglicherweise müssen Sie Fragen stellen, und das könnte für einiges Stirnrunzeln sorgen. Aber bleiben Sie so weit wie möglich aus der Schußlinie.

Zweitens: Informieren Sie sich über alle Einzelheiten der Pläne, an denen Ihre Gemeinde arbeitet. Wurde bereits ein Gesetz verabschiedet? Die meisten dieser Informationen sind auf der Website der Stadt zu finden. Die Kenntnis dieser Informationen wird Ihnen helfen, einen Aktionsplan zusammenzustellen. Sobald Sie diesen erarbeitet haben, können Sie damit beginnen, Ihren Widerstand öffentlich zu machen.

Beginnen Sie mit den von Ihnen gesammelten Informationen, die Auswirkungen der Politik auf die Gemeinde und ihre Bewohner zu untersuchen. Finden Sie heraus, wer die Opfer der Gesetzgebung sein könnten. Dies wird von großem Wert sein, wenn Sie den Stadtrat damit konfrontieren. Die Menschen verstehen die Geschichten der Opfer – vor allem, wenn es sich dabei um sie selber handelt. Das ist der beste Weg, um den Prozeß zu untergraben.

Sie werden feststellen, daß sich durch Naturschutzgebiete die Steuern erhöht haben, da ein Großteil dieses Landes nicht besteuert wird – irgend jemand muß die entgangenen Einnahmen und die Kosten für die Nutzungsrechte ausgleichen. Helfen „Interessengruppen“ dabei, die Landbesitzer dazu zu bewegen, ihre Nutzungsrechte abzutreten – und wenn ja, erhalten sie irgendwelche Schmiergelder? Wer bekommt die Nutzungsrechte? Vielleicht haben die reichen Landbesitzer ein großes Schlupfloch gefunden, um ihre eigenen Grundsteuern zu senken und die Mittelschicht dafür bezahlen zu lassen.

Fordert die Gemeindeplanung eine Reduzierung des Energieverbrauchs? Wenn ja, suchen Sie nach Forderungen nach einer Energiebilanz und Steuern auf den Energieverbrauch. Die Bilanzierung bedeutet, daß die Regierung ein Ziel zur Verringerung des Energieverbrauchs gesetzt hat. Daraus folgt, daß sie zur Überprüfung ihren Energieverbrauchs Besuch von Regierungsbeamte erhalten werden. Daraufhin erfahren Sie, was in Ihrem Haus getan werden muß, um den Energieverbrauch zu senken, und das wird Sie Geld kosten. Fallen Sie nicht darauf herein, daß dies alles freiwillig sei und nur dazu diene Ihnen dabei zu helfen, Geld zu sparen. Diese Leute geben sich nicht solche Mühe, um ignoriert zu werden. Vorschriften haben mit Freiwilligkeit nichts zu tun.

Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, worauf Sie bei Ihren Recherchen achten sollten. Es gibt noch viele weitere, darunter Zähler an Brunnen zur Kontrolle des Wasserverbrauchs, Smart Meter an Ihrem Thermostat, um Ihnen die Kontrolle über Ihren Thermostat zu entziehen, nicht gewählte Gremien und Ausschüsse, um die Entwicklung vor Ort zu kontrollieren und zur Einführung von Intelligentem Wachstum, was zu Bevölkerungszuwachs führt, Public Private Partnerships mit ortsansässigen und großen Unternehmen für eine „grüne“ Zukunft, Schaffung von Freiflächen, Zurückdrängen von Siedlungen in Flußnähe, Durchsetzung Energie- und Wasserverbrauch einschränkender, nachhaltiger Landwirtschaftsmethoden und vieles mehr. All dies führt zu höheren Kosten und zu allgemeiner Verknappung, im Namen des Umweltschutzes und der Erhaltung der Umwelt.

Ihr Ziel besteht darin, die Einführung der Nachhaltigen Entwicklung in Ihrer Gemeinde zu stoppen. Das bedeutet, den Einsatz nicht gewählter regionaler Regierungsberater zu verhindern, die nur schwer zur Rechenschaft gezogen werden können. Es bedeutet, daß die Kommunalregierungen daran gehindert werden staatliche und bundesstaatliche Zuschüsse anzunehmen, die mit enormen Auflagen zur Durchsetzung der Einhaltung von Vorschriften verbunden sind. Und es bedeutet, daß es Ihnen gelingen muß, Außenseiterorganisationen und Interessengruppen zu beseitigen, die Ihre gewählten Amtsträger unter Druck setzen, um deren Forderungen zu erfüllen.

Bürgerengagement: Bewaffnet mit so vielen Informationen, wie Sie sammeln können (und bewaffnet mit der Fähigkeit, ihre Details kohärent zu erörtern), sind Sie bereit Ihren Kampf in die Öffentlichkeit zu tragen. Zunächst einmal wäre es besser, wenn Sie versuchen würden, mit einigen Ihrer gewählten Amtsträger unter vier Augen zu diskutieren, vor allem, wenn diese Ihnen persönlich bekannt sind. Sagen Sie ihnen, was Sie herausgefunden haben, und erklären Sie, warum Sie nicht einverstanden damit sind. Diskutieren Sie zunächst die Auswirkungen der Politik auf den Durchschnittsbürger. Erklären Sie, warum sie nicht von Vorteil sind. Langsam wird sich das Gespräch um den Ursprung solcher Politiken – die Agenda 21 und die UNO – drehen. Fangen nicht Sie damit an. Es ist wichtig darauf hinzuarbeiten, daß diese Strategien nicht kommunal, sondern Teil einer nationalen und internationalen Agenda sind. Wenn dieses Gespräch nicht gut verläuft (und das wird es vermutliche auch nicht), dann müssen Sie es auf die nächste Ebene bringen – in die Öffentlichkeit.

Beginnen Sie mit einer zweigleisigen Kampagne. Schreiben Sie zunächst eine Reihe von Leserbriefen für die Lokalzeitung. Stellen Sie sicher, daß Sie nicht allein sind. Koordinieren Sie Ihre Briefe mit anderen, die ebenfalls Leserbriefe schreiben, um ihre Ansichten zu unterstützen und zu fördern. Diese werden weitere kontroverse Leserbriefe Dritter generieren. Seien Sie darauf vorbereitet die Leserbriefe Ihrer Kritiker zu beantworten, da sie wahrscheinlich von jenen „Interessenvertretern“ stammen, welche die Richtlinien umsetzen. Dies könnte ein sinnvoller Ort dafür sein, um das, was Sie über diese Gruppen gelernt haben, zu nutzen, um sie zu diskreditieren.

Zweitens: Beginnen Sie damit an Ratssitzungen teilzunehmen und Fragen zu stellen. Die Antworten der Ratsmitglieder werden Ihre nächsten Schritte bestimmen. Wenn Sie ignoriert werden und Ihre Fragen auf Schweigen oder Feindseligkeit stoßen, bereiten Sie eine Pressemitteilung vor, in der Sie Ihre Fragen und deren Hintergründe ausführlich beschreiben. Geben Sie diese Pressemitteilung bei der nächsten Sitzung an die Bevölkerung und an die Medien weiter. Nehmen Sie an der nächsten Sitzung und an der Beantwortung offener Fragen teil. Stellen Sie die Teilnahme Gleichgesinnter sicher. Versuchen Sie das nicht allein. Lassen Sie gegebenenfalls Demonstranten vor dem Rathaus Schilder tragen oder Flugblätter mit Namen und Bild der Beamten verteilen, die sich weigern Ihre Fragen – einschließlich der Details, die Sie über deren Strategie gesammelt haben – zu beantworten.

Bei all dem geht es darum, das Thema öffentlich zu machen. Nehmen Sie ihnen die Möglichkeit, die Details vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Decken Sie den Vorrat von Außenseitern auf, welche die Politik in Ihrer Gemeinde diktieren. Zwingen Sie die Menschen, die Sie gewählt haben, sich mit IHNEN zu befassen, anstatt mit der Armee selbst ernannter „Interessenvertreter“ und Regierungsbeamter. Richten Sie Scheinwerfer auf die Ratten unter dem Felsen. Wenn die Zeitung Ihre Meinung achtet, großartig, aber Sie werden wahrscheinlich das Gegenteil erleben. Es kann sich als schwierig erweisen, in der Zeitung oder im Radio eine faire Chance zu bekommen. Deshalb geben Sie Ihre Pressemitteilungen sowohl an die Medien als auch an die Öffentlichkeit ab. Besorgen Sie sich Plakate und legen Sie, falls nötig, Flyer in Geschäften aus. Und halten Sie sie diese Form des Protests so lange wie nötig aufrecht. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Hartnäckigkeit der Ägypter, welche die Demonstration nicht verlassen würden, bevor sie den Sieg errungen haben.

Der letzte Schritt besteht darin, die von Ihnen erzeugte Energie zu nutzen, um Kandidaten für die Ämter derjenigen aufzustellen, die Sie ignoriert und bekämpft haben. Letztlich ist das der schrecklichste Alptraum der Amtsinhaber und vielleicht der effektivste Weg, sie dazu zu bringen, zu reagieren und tatsächlich ihren Wählern zu dienen.

Der Kampf gegen den ICLEI

Wenn ICLEI in Ihrer Stadt Fuß gefaßt hat (was alle Städte betrifft, die mit Lokalen Agenda 21 werben / Anm. d. Übers.), sind die Details über die Agenda 21 und die Verbindung zur UNO einfacher. Ihre Gemeinde zahlt die Mitgliedsgebühren an den ICLEI von Ihren Steuergeldern. Und so gehen Sie damit um: Wenn Ihr Rat Ihre Erklärungen, daß ihre Politik von der Agenda 21 der Vereinten Nationen abhängt, verspottet, drucken Sie einfach die Homepage von ICLEI’s Website aus – http://iclei.org/. Dort finden Sie alle UN-Verbindungen, von denen Sie gesprochen haben, in ICLIE’s eigenen Worten. Verteilen Sie die Kopien der Webseite an alle Zuhörer im Plenum und sagen Sie Ihren gewählten Vertretern: „Nennen Sie mich nicht einen Radikalen, nur weil ich das berichte, was ICLEI auf seiner eigenen Webseite offen zugibt. Ich bin nur derjenige, der darauf hinweist – Sie sind diejenigen, die unsere Steuergelder an sie zahlen.“ Dann fordern Sie, daß diese Zahlungen eingestellt werden. Sie haben Ihren Fall bewiesen.

Stoppen Sie Konsenssitzungen

Die meisten öffentlichen Sitzungen werden heute von ausgebildeten und hoch bezahlten Moderatoren geleitet, deren Aufgabe es ist, die Sitzung zu kontrollieren und zu einem im Voraus geplanten Abschluß zu bringen. Wenn er seine Arbeit gut macht, kann der Moderator die Zuhörer tatsächlich dazu bringen, den „Konsens“, zu dem sie gekommen sind, und das Thema oder den Vorschlag als ihre Idee zu betrachten. Auf diese Weise wird die nachhaltige Entwicklung landesweit umgesetzt, insbesondere bei Sitzungen oder Planungsausschüssen, die als öffentlich ausgeschrieben sind. Sie wollen Sie nicht wirklich dort haben, und die Taktik wird angewendet, um vor den Augen der Öffentlichkeit voranzukommen, ohne daß diese weiß, was tatsächlich passiert. Der Konsensprozeß hat nichts mit Freiheit oder Transparenz zu tun. Er zielt darauf ab, Debatten und Diskussionen zu verhindern.

Ihnen selbst ist hierbei nicht gestattet diesen Prozeß mit stichhaltigen Argumenten zu bereichern oder auch nur eine Frage zu beantworten. Das erlaubt dem Moderator, Sie zum Teil des Prozesses zu machen. Daher müssen sie versuchen die Diskussion zu kontrollieren. Hier ist ein kurzer Vorschlag, wie man ihnen die Arbeit vermasseln kann. Gehen Sie niemals allein zu einem solchen Treffen. Sie brauchen mindestens drei Personen – je mehr, desto besser. Setzen Sie sich nicht zusammen. Verteilen Sie sich stattdessen in einer Dreiecksformation im Raum. Bestimmen Sie im Voraus die Fragen, die Sie stellen wollen:

  • Wer ist der Moderator?
  • In welcher Form steht er mit den Organisatoren in Verbindung?
  • Wird er für seine Arbeit bezahlt?
  • Woher stammen die vorgeschlagenen Programme?
  • Wie sollen sie finanziert werden?

Eine Frage, die, sowohl bei moderierten Sitzungen als auch bei Stadtratssitzungen, immer wieder gestellt werden muß, lautet: „Nennen Sie mir bei der Umsetzung dieser Politik ein einziges Recht oder eine einzige Handlung, das ich auf meinem Grundstück habe oder die ausüben kann, und die nicht Ihrer Zustimmung oder Beteiligung bedarf. Welche Rechte habe ich als Eigentümer meines Grundstücks?“ Fordern Sie sie auf Ihnen Beispiele zu nennen. Sie werden schnell sehen, daß auch die Organisatoren verstehen, daß es in Amerika keine Eigentumsrechte mehr gibt.

Indem Sie diese Fragen stellen, stellen Sie die Legitimität des Moderators in Frage, bauen beim Rest des Publikums Mißtrauen gegen ihn auf und zerstören seine Autorität. Er wird versuchen zu kontern, entweder indem er Sie zunächst herablassend behandelt und verärgert reagiert, oder indem er, nachdem er aggressiv geworden ist, versucht, Sie als Störfaktor zu entfernen. Nun kommen die restlichen Mitglieder Ihrer Gruppe ins Spiel. Diese müssen Sie unterstützen und Antworten auf Ihre Fragen verlangen. Wenn Sie genügend Leute im Raum haben, können Sie eine größere Störung verursachen, die es dem Moderator unmöglich macht, seine Strategie voranzubringen. Gehen Sie nicht hinaus und überlassen Sie ihm den Raum. Bleiben Sie bis zum Ende der Sitzung und lassen Sie ihn die Sitzung abbrechen.

Zusammenfassung…

Diese Vorschläge zum Aufbau von Widerstand, sind zugegebenermaßen sehr fundamental und elementar. Sie sind nur als Richtlinie gedacht. Sie müssen Ihre Hausaufgaben machen und diese Taktiken an Ihre Situation vor Ort anpassen. Diese Taktiken sollen Kontroversen und Debatten auslösen, um das Thema Agenda 21 aus den geheimen Sitzungen herauszuholen und in die Öffentlichkeit zu bringen, wo sie hingehören. Viele dieser Taktiken können auf allen Regierungsebenen bis hinauf in die Landesgesetzgebung angewendet werden. Unser Plan ist es, Antworten von gewählten Beamten zu verlangen, die gewillt sind uns zu ignorieren. Man muß ihnen begreiflich machen, daß solch ein Vorgehen Konsequenzen nach sich zieht.

Wenn wir neue, erfolgreiche Taktiken lernen, werde ich Aktivisten im ganzen darüber berichten. Das American Policy Center ist jetzt dabei eine neue Website zu erstellen, die der nachhaltigen Entwicklung gewidmet ist und auf der Aktivisten im ganzen Land ihre Erkenntnisse, erfolgreiche Taktiken und Forschungsergebnisse mit dem Rest der Bewegung teilen können. Diese Website ist mittlerweile online:  www.sustainabledevelopment.com.

Die aufregende Neuigkeit ist, daß die Amerikaner endlich beginnen zu begreifen, daß die Agenda 21 unsere Nation zerstört, und daß sie anfangen sich dagegen zur Wehr zu setzen. Der Kampf um die Beendigung der Agenda 21 der UNO lodert auf in der gesamten Nation.

Quelle: https://americanpolicy.org/2011/03/03/how-to-fight-back-against-sustainable-development/

 

Der Mindestwert dieser Übersetzung beträgt, inkl. Zeitaufwand für Recherche und Formatierung (Layout), 314,00 Euro.

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