Was, wenn das Christkind in den amerikanischen Polizeistaat hineingeboren worden wäre?

Von John W. Whitehead
Übersetzung©: Andreas Ungerer

 

„Wenn der Gesang der Engel verstummt, der Stern am Himmel verschwunden, wenn die Könige und Fürsten daheim und die Hirten mit ihren Herden zurückgekehrt sind, dann beginnt das Werk der Weihnacht: das Wiederfinden der verlorenen Kinder, die Heilung der Gebrochenen, die Speisung der Hungrigen, die Befreiung der Gefangenen, der Wiederaufbau der Nationen, die Schaffung von Frieden unter den Menschen und das Musizieren der Herzen.“ – Howard Thurman

 

22. Dezember 2020, The Rutherford Institute
Die Weihnachtsgeschichte von einem in einer Krippe geborenen Kind ist uns allen bekannt.

Das Römische Imperium, ein selbst ermächtigter Polizeistaat, hatte eine Volkszählung angeordnet. Joseph und seine schwangere Frau, Maria, sind in die kleine Stadt, Bethlehem, gereist, um der Zählung zu entgehen. Da in keiner Herberge Platz für sie war, blieben sie in einem Stall (einer Scheune), wo Maria einen Jungen gebar, Jesus. Vor dem Plan der Regierung gewarnt, den Säugling zu töten, floh die Familie mit ihm nach Ägypten, und blieb dort bis es in ihrer Heimat sicher war, und sie zurückkehren konnte.

Was aber, wenn Jesus 2.000 Jahre später geboren worden wäre?

Was, wenn Jesus, anstatt in dem römischen Polizeistaat, heute geboren worden wäre? Wie würden Jesus und seine Familie empfangen werden? Würden wir die Menschlichkeit des Christuskindes anerkennen, geschweige denn seine Göttlichkeit? Würden wir ihn anders behandeln, als er vom Römischen Reich behandelt worden ist? Wenn seine Familie gezwungen wäre, vor der Gewalt in ihrem Heimatland zu fliehen und innerhalb unserer Grenzen Zuflucht und Asyl suchte, welche Zuflucht würden wir ihr bieten?

Die Anzahl der Kirchen im ganzen Land, die sich in den letzten Jahren genau diese Fragen gestellt haben, ist einstellig, und ihre Schlußfolgerungen wurden mit beunruhigender Genauigkeit durch Krippenszenen dargestellt, in denen Jesus und seine Familie getrennt, abgesondert und in einzelnen von Stacheldrahtzäunen gekrönten Maschendrahtkäfigen eingesperrt sind.

Diese Krippenszenen waren ein gezielter Versuch, die moderne Welt daran zu erinnern, daß sich die Erzählung über die Geburt Jesu an mehrere Fronten einer Welt wendet, die es zugelassen hat, daß das Leben, die Lehren und die Kreuzigung Jesu von Parteipolitik, Säkularismus, Materialismus und Krieg übertönt werden, angetrieben von einer manipulativen Schattenregierung namens der Tiefe Staat.

Die moderne Kirche hat sich weitgehend davor gescheut, die Lehren Jesu auf moderne Probleme wie Krieg, Armut, Einwanderung usw. zu beziehen, aber zum Glück gab es im Lauf der Geschichte immer wieder Menschen, die sich und die Welt fragten: Was würde Jesus heute tun?

Was würde Jesus – das in Bethlehem geborene Kind, das zu einem Wanderprediger und revolutionären Aktivisten heranwuchs, der nicht nur starb, um den Polizeistaat seiner Zeit (nämlich das Römische Reich) herauszufordern, sondern auch sein erwachsenes Leben damit verbrachte, den Mächtigen die Wahrheit zu sagen, den Status quo seiner Zeit herauszufordern und sich gegen die Mißstände des Römischen Reiches zu wehren – was würde Jesus gegen die Ungerechtigkeiten unserer heutigen  Zeit tun?

Dietrich Bonhoeffer fragte sich, was Jesus angesichts der Gräuel, die Hitler und seine Attentäter verübten, getan hätte. Die Antwort: Bonhoeffer wurde von Hitler hingerichtet, weil er versucht hatte, die Tyrannei im Herzen Nazi-Deutschlands zu untergraben.

Aleksander Solschenizyn fragte sich, was Jesus gegen die Seelen zerstörenden Gulags und Arbeitslager der Sowjetunion getan hätte. Die Antwort: Solschenizyn fand seine Stimme und nutzte sie, um sich mit Worten gegen die Unterdrückung und Brutalität der Regierung wenden.

Martin Luther King Jr. fragte sich, was Jesus gegen Amerikas Kriegstreiberei getan hätte. Die Antwort: „Mein Gewissen läßt mir keine andere Wahl“, erklärte King und riskierte breite Verurteilung, als er sich aus moralischen und wirtschaftlichen Gründen öffentlich gegen den Vietnamkrieg stellte.

Sogar heute gibt es, trotz des in christlichen Kreisen populären Satzes „Was würde Jesus tun?“ (WWJD), in der modernen Kirche nach wie vor eine Kluft zwischen den Lehren Christi und dem Leiden derer, die Jesus in Matthäus 25 als die „Geringsten unter ihnen“ bezeichnet.

Doch dies ist keine theologische Grauzone: Jesus war in seinen Ansichten hinsichtlich vieler Dinge eindeutig, nicht zuletzt bezüglich Nächstenliebe, Mitgefühl, Krieg, Tyrannei und Liebe.

Schließlich wurde Jesus – der verehrte Prediger, Lehrer, Radikale und Prophet – in einen Polizeistaat hineingeboren, der der wachsenden Bedrohung durch den amerikanischen Polizeistaat nicht unähnlich ist. Als er aufwuchs, wußte er mächtige, tiefgründige Dinge zu sagen, Dinge, die unsere Sicht auf die Menschen, die Regierungspolitik und die Welt verändern sollten. „Selig sind die Barmherzigen“, „Selig sind die Friedfertigen“ und „Liebet eure Feinde“ sind nur einige Beispiele seiner tiefgreifenden und revolutionären Lehren.

Als er sich mit den Machthabern konfrontiert sah, hat Jesus nicht davor zurückgeschreckt, den Mächtigen die Wahrheit zu sagen. Tatsächlich habeb seine Lehren das politische und religiöse Establishment seiner Zeit untergraben. Das hat ihn sein Leben gekostet. Schließlich ist er gekreuzigt worden, um anderen als mahnendes Beispiel für die Konfrontation mit den Machthabern zu dienen.

Können Sie sich vorstellen, wie Jesu Leben verlaufen wäre, wenn er, anstatt in den römischen, in den amerikanischen Polizeistaat hineingeboren worden wäre?

Stellen Sie sich, wenn Sie wollen, Folgendes vor.

Wäre Jesus im Zeitalter des amerikanischen Polizeistaats geboren worden, wären seine Eltern nicht zur Volkszählung nach Bethlehem gereist, sondern hätten einen 28-seitigen „American Community Survey“ zugeschickt bekommen, einen obligatorischen Fragebogen der Regierung, der ihre Gewohnheiten, Haushaltsbewohner, Arbeitszeiten, die Anzahl der Toiletten in ihrem Haus usw. erfaßt. Die Strafe für die Nichtbeantwortung dieser in die Privatsphäre eingreifenden Umfrage kann bis zu 5.000 Dollar betragen.

Anstatt in einer Krippe, würde Jesus vielleicht zu Hause geboren werden und statt von weisen Männer und Hirten mit Geschenken bedacht zu werden, müßten die Eltern des Neugeborenen Besuche von staatlichen Sozialarbeitern abwehren, die sie für die Hausgeburt belangten. Einem Ehepaar in Washington wurden alle drei Kinder weggenommen, nachdem das Sozialamt Einwände dagegen hatte, dass die beiden Jüngsten in einer unbegleiteten Hausgeburt zur Welt gekommen sind.

Würde Jesus im Krankenhaus geboren werden, würde ihm ohne Wissen und Zustimmung seiner Eltern Blut und DNA abgenommen und in eine staatliche Gendatenbank eingegeben werden. Während die meisten Staaten ein Neugeborenen-Screening vorschreiben, gibt es immer mehr Staaten, die das genetische Material langfristig für Forschung, Analysen und noch nicht aufgedeckte Zwecke aufbewahren.

Andererseits würden Jesus‘ Eltern, wenn es bei ihnen sich um Einwanderer ohne Papiere handelte, gemeinsam mit dem Neugeborenen vielleicht in ein profitorientiertes, privates Gefängnis für Illegale verfrachtet, wo sie zuerst voneinander getrennt, das Kind in einen behelfsmäßigen Käfig gesperrt und die Eltern schließlich zu billigen Zwangsarbeitern für Unternehmen wie Starbucks, Microsoft, Walmart und Victoria’s Secret gemacht werden würden Mit der Inhaftierung von Einwanderern läßt sich eine Menge Geld verdienen, insbesondere wenn die Steuerzahler die Rechnung bezahlen.

Ab dem Moment seiner Einschulung, würde Jesus strenge Lektionen zu Konformität und  Gehorsams gegenüber staatlichen Behörden erhalten, während er wenig über seine eigenen Rechte lernte. Wäre er während seiner Schulzeit mutig genug, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren, würde er möglicherweise von einem Schulpolizisten getasert oder geschlagen oder zumindest unter einer Null-Toleranz-Politik der Schule suspendiert werden, die kleinere Übertretungen ebenso hart bestraft wie schwerere Vergehen.

Wäre Jesus als 12-Jähriger für ein paar Stunden, geschweige denn Tage verschwunden, würden seine Eltern in Handschellen abgeführt, verhaftet und wegen Verletzung der Aufsichtspflicht eingesperrt. Eltern im ganzen Land sind bereits für deutlich geringere „Vergehen“ verhaftet worden, z. B. weil sie ihren Kindern erlaubt haben, ohne Begleitung in den Park zu gehen oder allein in ihrem Vorgarten zu spielen.

Anstatt von seinen frühen Teenagerjahren bis zum Erwachsenenalter von Aufzeichnungen über sein Leben verschont zu werden, würden die Bewegungen und persönlichen Daten Jesu – einschließlich seiner biometrischen Daten – von Regierungsbehörden und Unternehmen wie Google und Microsoft dokumentiert, verfolgt, überwacht und gespeichert werdeb. Unglaublicherweise geben 95 Prozent der Schulbezirke ihre Schülerdaten an externe Unternehmen weiter, die mit der Verwaltung von Daten beauftragt sind und diese dann nutzen, um Produkte an uns zu vermarkten.

Von dem Moment, an dem Jesus Kontakt zu einem „Extremisten“ wie Johannes dem Täufer aufnähme, würde er wegen seiner Verbindung mit einem bekannten Aktivisten, ob friedlich oder nicht, zur Überwachung freigegeben werden. Seit dem 11. September 2001 hat das FBI aktiv Überwachungs- und Geheimdienstoperationen gegen eine breite Palette von Aktivistengruppen geführt, von Tierrechtsorganisationen, über solche zur Armutsbekämpfung bis hin zu Antikriegsgruppen und ähnlich „extremistischen“ Organisationen.

Jesu regierungsfeindliche Ansichten würden sicherlich dazu führen, daß er als Inlandsterrorist verfolgt werden würde. Die Strafverfolgungsbehörden werden geschult, um Anzeichen von Anti-Regierungs-Extremismus bei Interaktionen mit potenziellen Extremisten zu erkennen, die den „Glauben an einen nahenden Zusammenbruch von Regierung und Wirtschaft“ teilen.

Während seiner Reisen von einer Gemeinde zur nächsten, würde Jesus unter dem Blockwart-Programm des Heimatschutzministeriums, „Wenn Sie etwas sehen, melden Sie es“, den Regierungsbehörden als „verdächtig“ gemeldet werden. Viele Bundesstaaten, einschließlich New York, rüsten bestimmte Individuen mit Mobilfunk-Apps aus, die diesen erlauben, Photos von verdächtigen Aktivitäten zu machen und diese an innerstaatliche Geheimdienstzentren zu melden, von wo aus die Berichte an Exekutivbehörden weitergeleitet werden. [Nicht nur das errinnert den Übersetzer an ähnliche Praktiken in der BRD.]

Anstatt als Wanderprediger leben zu dürfen, wäre Jesus vielleicht von Verhaftung bedroht, weil er es wagte, abseits der Gesellschaft zu leben oder im Freien zu schlafen. Tatsächlich hat sich die Zahl der Städte verdoppelt, die Obdachlosigkeit kriminalisieren, indem sie das Zelten, Schlafen in Fahrzeugen, Herumlungern und Betteln in der Öffentlichkeit verbieten.

Als von der Regierung als Dissident und mögliche Bedrohung ihrer Macht betrachtet, könnten unter Jesu Jüngern Regierungsagenten plaziert werden, um seine Aktivitäten zu überwachen, seine Bewegungen zu melden und ihn zu Gesetzesbrüchen zu verleiten. Solche heutzutage als „Informanten“ bezeichneten Judasse erhalten oft hohe Gehaltschecks von der Regierung für ihren Verrat.

Und würde Jesus das Internet zur Verbreitung seiner radikalen Botschaft von Frieden und Liebe nutzen, würden seine Blogposts möglicherweise von Regierungsagenten in der Absicht infiltriert werden, um seine Integrität zu unterwandern, ihn zu diskreditieren oder belastende Informationen über ihn zu verbreiten. Schließlich würde seine seine Website gehackt  und seine E-Mails überwacht werden.

Würde Jesus versuchen Menschenmassen zu speisen, sähe er sich seiner drohenden Verhaftung wegen der Verletzung verschiedener Verordnungen über die unerlaubte Abgabe von Lebensmitteln gegenüber. In Florida haben die Behörden einen 90 Jahre alten Mann für die Abgabe von Lebensmitteln an Obdachlose auf einem öffentlichen Strand verhaftet.

Redete Jesus über seine 40 Tage in der Wüste und seine Gespräche mit dem Teufel, würde er womöglich als psychisch krank gebrandmarkt und gegen seinen Willen, ohne Kontakte zu Familie und Freunden in einer Psychiatrie eingesperrt werden. In Virginia wurde ein Mann, anscheinend wegen seiner undeutlichen Aussprache und und seinem unsicheren Gang festgenommen, einer Leibesvisitation unterzogen, an einen Tisch gefesselt, mit „psychischen Problemen“ diagnostiziert und gegen seinen Willen für fünf Tage in einer psychiatrischen Einrichtung eingesperrt.

Zweifelsohne hätte Jesus versucht, aus Protest gegen den Materialismus in religiösen Einrichtungen, in einem jüdischen Tempel Tische umzuwerfen und wäre wegen Haß-Verbrechen beschuldigt worden. Derzeit findet sich in 45 Staaten der Straftatbestand des Haß-Verbrechens.

Würde irgend jemand Jesus bei der Polizei als potentiellen Gefährder anzeigen, könnte es ihm blühen mit Polizisten, konfrontiert –  und von ihnen erschossen zu werden – bei denen jede Form mutmaßlichen Ungehorsams (ein Zucken, eine Frage oder ein Stirnrunzeln) unter dem Motto „erst schießen, dann fragen“ mit einer Erschießung enden kann.

Anstatt Jesus an einem öffentlichen Ort von bewaffneten Sicherheitskräften festnehmen zu lassen, würden Regierungsbeamte anordnen, eine Razzia bei ihm und seinen Anhängern von einem vollständig mit Blendgranaten und militärischer Ausrüstung bestückten Sondereinsatzkommando durchführen zu lassen. Jedes Jahr werden mehr als 80.000 solcher Razzien von Sondereinsatzkommandos durchgeführt und viele davon, ob nun begründet oder nicht, bei ahnungslosen Amerikanern, die keine Möglichkeit habe, sich hiergegen zu wehren,.

Anstatt von römischen Wachen inhaftiert zu werden, könnte Jesus in einem geheimen Gefangenenlager der Regierung „verschwinden“, wo er vernommen, gefoltert und allen möglichen Formen des Mißbrauchs unterworfen sein würde. Die Chikagoer Polizei hat über 7.000 Menschen im Homan Square, einem geheimen, nicht hierfür vorgesehenen und verzeichneten Lagerhaus  zur Vernehmung „verschwinden“ lassen.

Des Verrats beschuldigt und als Inlandsterrorist gebrandmarkt, könnte Jesus möglicherweise zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe in einem Privatgefängnis verurteilt werden, wo er zur Verrichtung von Sklavenarbeit für Konzerne gezwungen oder durch den elektrischen Stuhl bzw. mit einer Giftspritze umgebracht werden würde.

Wie ich in meinem Buch Battlefield America: The War on the American People darstelle, ist sowohl bei der damaligen als auch der heutigen Regierungsstruktur schmerzhaft einleuchtend, daß Jesus, ob er nun in unserem heutigen Zeitalter oder in seinem eigenen geboren worden wäre, in den Händen eines Polizeistaats sterben würde.

Während wir uns also dem Weihnachtsfest mit seinen Feierlichkeiten und Geschenken nähern, täten wir gut daran, uns daran zu erinnern, daß das, was in jener sternenklaren Nacht in Bethlehem geschah, nur ein Teil der Geschichte ist. Das Kind in der Krippe wuchs zu einem Mann heran, der sich nicht vom Bösen abwandte, sondern sich ihm mit Worten entgegengestellt hat, und das müssen wir ebenso tun.

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Der Verfassungsrechtler und Autor, John W. Withead, ist Gründer und Vorsitzender des Rutherford Institute. Sein jüngstes Buch, Battlefield America: The War on the American People , ist bei www.amazon.com  erhältlich. Whithead ist unter johnw[at]rutherford.org zu erreichbar.

Quelle: https://bit.ly/2KITcb5

Beitragsbild: Lawrence OP

Zuletzt editiert: 24. Dezmber 2020 (g. K.)

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3 Antworten zu “Was, wenn das Christkind in den amerikanischen Polizeistaat hineingeboren worden wäre?”

  1. Muss die Amazon-Werbung sein? ^^
    Ich mein Amazon… gibts das Buch nicht in einer kleinen Buchhandlung nebenan? 😉

    Ps. „Anstatt Jesus an einem öffentlichen Ort von bewaffneten Sicherheitskrägte festnehmen zu lassen, würden Regierungsbeamte angeordnen“ – da haben sich noch ein paar tipfehler eingeschlichen.

    1. 1. Du weißt doch, Dude, daß ich hier übersetze und keine Werbeagentur betreibe! Und auch wenn „Battlefield America: The War On The American People“ hoffentlich nicht zu jenen Büchern gehört, die oder deren Übersetzung kein Verlag in diesem Musterland der Meinungsfreiheit und Rechtsstaat deutscher Prägung sich traut herauszugeben, und wähnten seine Leser sie auch für genau so alternativ und unabhängig wie sie sich, abgesehen hiervon, selbst, und die die Buchhandlung von nebenan auch nicht verkauft, gibt es solche Werke.

      2. Danke für den Hinweis!

      1. Klar, ist mir bewusst, lieber Andreas.

        Es ist nur, dass Amazon und Bezos ein Teufelsladen ist, der den Einzelhandel zerstört u.v.m.

        Die Folge davon ist, dass solche – und viele andere – Bücher dann nicht mehr über kleine Buchhandlungen vertrieben werden (habe mal gesucht, und tatsächlich nur einen Anbieter – buecher.de – gefunden, der nur das Ebook verkauft – in CH vertreibts Exlibris auch als Hardcover zu saftigen Schweizer Preisen mit dreiwöchiger Lieferfrist). Bezos wird damit immer reicher. Als wären die +71.6 Mrd allein in diesem Jahr nicht schon mehr als viel zu viel…

        Ich für meinen Teil jedenfalls werde keine Deals mit dem Teufel machen. 😉

        Schöni Wiehnacht!

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