Vom Aufheben der Kultur: Wir sind dem Feind begegnet – in unserer eigenen Regierung

[Anmerkung: Dies ist eine Ergänzung zu der hier veröffentlichten Übersetzung von Kathleen Marquardts sechsteiliger Serie „Vom Aufheben der Kultur“. In diesem sieben DIN-A4 Seiten umfassenden Beitrag wirft die Autorin einen aufschlußreichen Blick auf die historischen Wurzeln dieses eng mit der Agenda 21/2030 verknüpften Vorgangs, die sie hierbei bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückverfolgt. :andreas.]


Von Kathleen Marquardt
Übersetzung©: Andreas Ungerer

23. März 2021, American Policy Center
Bei den letzten ein oder zwei Wartungsterminen der Alarmanlage meines Hauses habe ich mich mit dem Techniker über die Operation Paperclip unterhalten, jener illegalen List, die Nazi-Wissenschaftler vor einer Verurteilung bei dem Nürnberger Tribunal bewahrt hat, um sie in die Vereinigten Staaten zu bringen. Gestern hat er mir ein Video von der Autorin Annie Jacobsen gesandt (einer hervorragenden Autorin, Forscherin und Bestsellerautorin bei der New York Times), in dem sie ihr Buch* Operation Paperclip  vorstellt.

Ich habe mir Jakobsens Vortrag angesehen und mich hat die Antwort auf eine Frage aus dem Publikum verblüfft. Ein Mann hat nach den Wissenschaftlern gefragt, denen eine Anklage vor dem Nürnberger Tribunal bevorstand, vom US-MIlitär und Regierungsbeamten jedoch gewünscht wurde sie als „gute Wissenschaftler“, sprich nicht als böse Nazis, in die Vereinigten Staaten zu bringen, anstatt sie wegen Kriegsverbrechen zu verurteilen.

Jacobsen merkte (ohne sich für die List zu entschuldigen, den Wissenschaftler „aus der Patsche geholfen“ zu haben) an, daß dem Aufschrei unmittelbar nach Kriegsende entgegnet wurde, „… daß die sowjetische Bedrohung viel früher als extrem betrachtet wurde, als wir denken. In den Monaten nach dem Krieg gab das Geheimdienstkomitee, das den Joint Chiefs of Staff Bericht erstattete, diesen ein Dokument, in welchen stand: ‚Wir müssen uns auf den totalen Krieg vorbereiten!‚ Das waren die Worte, die sie verwendet haben. Dieser Krieg ist gegen die Sowjets gerichtet und soll sowohl atomare als auch biologische und chemische Kriegsführung beinhalten. Deshalb fordern wir, diese Wissenschaftler in Paperclip einzubeziehen, bevor die Sowjets es tun.“

Wenn Menschen von diesen Wissenschaftlern erfuhren, war dies die politische Antwort. Entsprach sie der Wahrheit? Haben wir uns damals tatsächlich auf einen „Totalen Krieg“ mit der UDSSR vorbereitet?

Lassen Sie uns das näher betrachten.

Ich zitiere oft Sun Tzus Worte, „Kenne Deinen Feind“. Ein guter Ratschlag. Wenn Sie sich jedoch bewußt werden, daß die Regierung Ihr Feind ist, mögen Sie sich fragen, ob sie selbst verrückt geworden sind. Insbesondere, wenn jene Regierung als Retter der Welt und der westlichen Kultur gepriesen wird und gleichzeitig alles an unseren vermeintlichen Feind, Sowjetrußland, abtritt.

In der kürzlich von mir veröffentlichten sechsteiligen Serie über die Aufhebung der Kultur habe ich den Kulturmarxismus als Feind definiert und dargestellt, wie dieser von Amerikanern, welche die von den Vereinigten Staaten und ihren Gründungsurkunden geschaffene Freiheit, aus welchen Gründen auch immer,hassen, in alle Bereiche unseres Lebens integriert worden ist (ich selbst glaube, daß es sich hierbei um die Globalisten der Eine-Welt-Regierung handelt, die mit den Marxisten zur Erreichung dieses Ziels kollaborieren). Als ich mich jedoch näher mit dem Kulturmarxismus und seinen Instrumenten der asymmetrischen Kriegsführung beschäftigt habe – die politische Korrektheit, die Kritische Theorie*, Kritische Rassentheorie* und die Vielzahl anderer bösartiger Taktiken, um unsere Kultur zu auszuschalten und anschließend zu zerstören – bin ich auf etwas gestoßen, das ich für ebenso wichtig und vielleicht für noch abscheulicher halte als all das. Die Fälschung unserer Geschichte. Die in den Schulen gelehrte Geschichte verzerrt die Wahrheit dermaßen, daß sie von Meistern der Täuschung geschrieben worden sein muß.

Was daran so abscheulich ist, und was dies mit dem Aufheben der Kultur zu tun hat? Wir leben heute in einer Welt, in der, dank des moralischen Relativismus, viele von uns meinen, täglich die neuesten Nachrichten zu lesen. Es gibt weder Schwarz noch Weiß. Jedoch existieren gesellschaftlich und politisch akzeptierte Wahrheiten (welche aus Lügen bestehen) und geächtete Meinungen, die der Wahrheit entsprechen.

Der Grund, warum ich dies jetzt zur Sprache bringe, ist, weil die Leute an der Spitze unserer Regierung die Geschichtsschreibung der Welt komplett verändert haben, indem sie aus Freunden Feinde und aus unseren Erzfeinden Freunde machten. Jetzt verstehe ich, warum man uns als häßliche Amerikaner bezeichnet hat. Ein wichtiges Ereignis, der Zweite Weltkrieg, war eine entscheidende Periode, in der diejenigen in Ämtern unserer Regierung diese Wahrheiten in Lügen und umgekehrt, Lügen in Wahrheiten verwandelt haben.

Woher wir die Wahrheit kennen? Einige Menschen in unserer Regierung haben die Dinge, die gesagt und getan wurden, in Frage gestellt. In diesem Fall war es ein Senator aus dem Russell-Komitee[1], der „zutiefst beunruhigt“ war und McCarthy hat aufgedeckt, was sich schließlich als die vollständigen und korrekten Geheimdienstberichte von Jalta herausgestellt hat – der Geheimdienstbericht von 50 für die Kriegsplanung verantwortlichen Offizieren des Generalstabschefs George Catlett Marshall*, „alle im Rang eines Obersts oder höher“ – ein Geheimdienstbericht, der auf einen Kurs drängte, der in direktem Gegensatz zu dem stand, was in Jalta vorbereitet und in Potsdam vereinbart worden ist. Dennoch billigte Marshall als Roosevelts militärischer Berater das Abkommen von Jalta, das von Alger Hiss*, Andrei Gromyko* und Gladwyn Jebb* erarbeitet worden war.[2]

Die zutiefst erdrückenden Berichte vom 12. April 1945 hat Präsident Roosevelt nie zu Gesicht bekommen:

Der Eintritt Sowjet-Rußlands in den Krieg in Asien wäre ein welterschütterndes politisches Ereignis, dessen schlimme Auswirkungen noch Jahrzehnte lang zu spüren sein würden. Seine militärische Wirkung wäre in diesem Stadium des Krieges relativ unbedeutend. Der Eintritt Sowjetrußlands in den Krieg in würde Amerikas Position in dort in demselben Maß zerstören, wie unsere jetzige Position in Europa östlich der Elbe und jenseits der Adria zerstört ist.

Wenn Rußland in den Krieg in Asien eintritt, wird China seine Unabhängigkeit verlieren zum Polen Asiens zu werden; Korea, zum asiatischen Rumänien; die Mandschurei zum sowjetischen Bulgarien. Ob China nach dem Einmarsch der russischen Armeen noch existieren wird, ist äußerst zweifelhaft. Möglicherweise könnte Chiang* zum Rücktritt gezwungen werden und wir selbst könnten gezwungen sein eine in Nanking installierte chinesisch-sowjetische Regierung anzuerkennen.

Einen Kurs zu wählen, der jetzt, zu einem unvorhersehbaren Preis an Leben, Schätzen und Ehre in der Zukunft, nur wenige Menschenleben retten und nur wenig Zeit sparen würde – und gleichzeitig unseren Verbündeten China zu vernichten, wäre ein Akt des Verrats, der die Atlantik-Charta und unsere Hoffnungen auf Weltfrieden zu einer tragischen Farce machen würde.

Wir dürfen unter keinen Umständen die Sowjetunion dafür bezahlen, China zu zerstören. Das würde sowohl das Material als auch die moralische Position der Vereinigten Staaten in Asien schädigen.[3]

Das war der Auslöser für McCarthys Rückblick auf Marshalls Aktionen während des Zweiten Weltkriegs, dessen Resultat America’s Retreat from Victory* gewesen ist. (Vielleicht war es eiener der Gründe, derentwegen er später verhöhnt und verspottet worden ist – der McCarthyismus ist eine nach ihm benannte Lüge, eine frühe Form der Aufhebung der Kultur.)

Diana West schreibt in ihrem exzellenten Buch American Betrayal über einen Brief von Roosevelt aus dem Frühjar 1945 an den ehemaligen Gouverneur von Pennsylvania, seinen Sonder-Außenbeauftragten und ausgesprochenen Patrioten, George H. Earle:

„Ich habe Ihren Brief vom 21. März gelesen, . . . und habe Ihre ungünstige Meinung über einen unserer Verbündeten gerade zu dem Zeitpunkt, an dem eine solche Veröffentlichung eines meiner ehemaligen Abgesandten unseren Kriegsbemühungen irreparablen Schaden zufügen könnte, mit Besorgnis zur Kenntnis genommen.“

Tatsächlich? Oder ging es eher um den Schaden der sowjetischen Kriegsbemühungen? Die Roosevelt-Administration, die von sowjetischen Agenten durchdrungen, getäuscht, unterwandert und buchstäblich gekapert worden war, hat dies in der nationalen Politik, sehr zum Leid für die gesamte Welt, verwechselt. Dieser „Ausverkauf“ an Stalin, wie Kritiker es bezeichnet haben (und diese wussten nicht einmal die Hälfte), würde zu einem der am schärfsten umkämpften Knochen werden, den die Verschwörer des Schweigens unter den Linken, in der Demokratischen Partei und unter den Eliten Washingtons so lange wie möglich begraben würden, indem sie verzweifelt Schlamm auf ihn selbst und jeden werfen sollten, der ihn ans Licht bringen würde wollen. Warum? Die Veröffentlichung der Jalta-Papiere, beispielsweise, hätte zu viele Leute „in Verlegenheit gebracht“ und, wie von Bryton Barron, dem gefeuerten Archivar von Jalta und Autor von Inside the State Department, bissig umschrieben wurde, „zu Forderungen nach der Veröffentlichung der Protokolle anderer Konferenzen geführt.

Im Jahr 1956 ist, wie Barron anmerkt, nur eine umfangreich zusammengeschnittene Version der Verträge von Jalta herausgegeben worden, und das auch erst nachdem eine Desinformationskampagne in sowjetischem Stil (oder sowjetisch inspirierte?) die Auffassung propagiert hat, daß die wesentliche Rolle, die Alger Hiss in Jalta gespielt hat, sich völlig gegensätzlich hierzu weitestgehend auf die eines Notizenmachers beschränkt habe.“[4]

Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Mächte des Westens, Churchill und Roosevelt, einen Kumpanen, Stalin, der den Westen beim Aufhalten sowohl der Nazis als auch der Japaner unterstützen sollte.[4]

Die Geschichte wird ja sprichwörtlich von den Siegern geschrieben, ich bezweifle jedoch, daß die meisten Menschen die Tiefe der Lügen und Intrigen begreifen, die vor uns verborgen sind – angeblich für immer. Ein Zitat aus McCarthys Einleitung zum Buch spricht heute praktisch unbekannte Wahrheiten aus:

„Wenn ich die Männer genannt hätte, die für unsere enormen Verluste verantwortlich sind, hätten alle Apologeten der Administration und das diesem Lager hinterhereilende Element der Presse und des Rundfunks, angeführt vom Daily Worker, ‚die große Lüge‘, ‚unverantwortlich‘, ‚Verleumdung‘, ‚Immunität des Kongresses‘ usw. geschrien. Es war jedoch der Truman-Zweig der Demokratischen Partei, der sich in Denver traf und jene Männer benannte, die für das Desaster, welches sie einen ‚großen Sieg‘ genannt haben, verantwortlich waren – Dean Gooderham Acheson* und George Catlett Marshall. Mit welche gequälter Argumentation sie zu dem Schluß gekommen sind, daß der Verlust von jährlich 100 Millionen Menschen an den Kommunismus ein ‚großer Sieg‘ sei, blieb unerklärt.“

Warum hat der Präsident diesen Bericht nicht erhalten?

Marshall ist übergangen worden, hat seine frühe Militärkarriere aufgegeben und sollte erwartungsgemäß entlassen werden, um weiterhin als Zivilist zu arbeiten. Wie es der Zufall(?) jedoch wollte, wurde er stattdessen vor vielen weitaus ranghöheren und erfahreneren Männern zum Stabschef und Berichterstatter von Präsident Roosevelt ernannt. Harry Hopkins und Mrs. Roosevelt waren zwei seiner Unterstützer. Die Bundesregierung ist mit Kommunisten durchsetzt gewesen.

Nahezu die gesamte Kriegsplanung ist auf Eis gelegt oder anderweitig durcheinander geworfen worden, um die Kriegsführung des Westens zu stören und die bestmöglichen Interessen einer freien Welt durchzusetzen.

Zunächst müssen wir uns überlegen, was in Jalta überhaupt geschah. Wenn wir, wie Hanson John Baldwin feststellt, den Frieden aufgrund großer politischer Fehler im Zweiten Weltkrieg verloren haben (wie McCarthys im ersten Teil seines Buch darlegt), dann ist klar, daß diese Fehler in den kontrollierenden Entscheidungen der Konferenzen von Teheran und Jalta gipfelten. Meines Erachtens haben wir in Jalta den Frieden in Asien verloren. In Teheran hat der von Marshall und Stalin konzertierte Wille bezüglich des Mittelmeers und Osteuropas durchgesetzt. (Hervorhebung von der Autorin) In Jalta setzte sich, was den Eintritt Rußlands in den Fernen Osten als vollwertiger Partner mit Anspruch auf die Beute einer solchen Beteiligung betraf, der Wille Marshalls in Übereinstimmung mit dem Stalins durch. …

Der bereits von seinem herannahenden Tod gezeichnete Präsident, reiste Tausende anstrengender Meilen . . um mit dem Tyrannen zu verhandeln, eine Einigung mit ihm zu suchen und jene Abmachungen über Polen und China zu treffen, die uns heute alle belasten und beschämen. Das wichtigste und schädlichste dieser Geschäfte jedoch war das Bestechungsgeld, das er in letzter Minute an Stalin für seine Teilnahme am Krieg gegen Japan gezahlt hat. (Was zu diesem Zeitpunkt unbedeutend gewesen ist.)[5]

Ein Thema, daß ich an dieser Stelle ansprechen will, ist China. China ist der große Verbündete der Vereinigten Staaten gewesen und diese haben angeblich mit China zusammengearbeitet, um Asien gemeinsam vor einer Übernahme durch die UDSSR zu schützen. So dachte Roosevelt und das sagte er auch. Jene aber, die für ihn gearbeitet haben, hatten anderes mit China im Sinn.

Die Mandschurei ist die wohlhabendste Gegend Chinas. Hinsichtlich ihrer Größe ihrer Bodenschätze könnte man sie als chinesisches Texas bezeichnen. . . [6]

Es war eine wohlhabende und entwickelte Mandschurei, die in Jalta auf dem Spiel stand. Das war die Mandschurei, die Franklin D. Roosevelt den Russen aufgedrängt hat, und noch dazu ist sie den neuen Barbaren vollem Bewußtsein der Vereinigten Staaten übertragen worden, daß diese damit einen alten imperialistischen Plan des Kremls erfüllten. Schon die Sprache des geheimen Protokolls, das die Abmachung von Jalta besiegelte, hat diese Tatsache deutlich werden lassen. Was Roosevelt in Jalta, ohne Wissen oder Zustimmung der Chinesen, deren Souveränität wir dort immer hochgehalten haben, an Stalin abgetreten hat, waren, und ich zitiere aus der Arbeit von Edward R. Stettinius, Jr., die Wiederherstellung der „einstige Rechte Rußlands, die durch den verräterischen Angriff Japans im Jahre 1904 verletzt worden waren.“ Aus den Zeugenaussagen vor dem Russell-Komitee geht hervor, daß Chiang Kai-shek nicht zur Jalta-Konferenz eingeladen worden war, und daß die Bedingungen jenes Abkommens zum Ausverkauf der chinesischen Interessen vor ihm geheim gehalten worden sind. Auf der Kairoer Konferenz wurde jedoch feierlich mit ihm vereinbart, daß die Rechte Chinas in der Mandschurei vollständig respektiert und geschützt werden würden. Als Wedemeyer vor dem Russell-Komitee erschien, sagte er aus, daß Chiang Kai-shek, als Botschafter Hurley ihn darüber informiert hat, daß das Abkommen von Jalta den Untergang der Republik China besiegelte, dieser so schockiert war, daß er Hurley darum bat, es zu wiederholen, bevor er es glauben konnte.

Dieses Projekt war nicht verschleiert. Es war eine klare imperialistische Aggression gegenüber dem niedergeworfenen chinesischen Staat. Was Roosevelt in dem von ihm und Stalin in einem nur elfminütigen Geheimgespräch vereinbarten Protokoll besiegelt und übergeben hatte und danach viele Monate lang im Safe des Weißen Hauses unter Verschluß gehalten hat, waren die historischen Hebel der Macht über China. . . .[7]

Kein Wunder, daß wir überall auf der Welt als „häßliche Amerikaner“ betrachtet werden. Offensichtlich arbeiteten tief in den Eingeweiden unserer Regierung viele Kommunisten und deren Sympathisanten Tag und Nacht daran, sowohl die Kriegsbestrebungen des Westens zu sabotieren, um die Russen so weit wie möglich von Westeuropa fernzuhalten, als auch daran, die Bürger über die Machenschaften, die zu unserer Vernichtung vor sich gingen, im Dunkeln zu halten. Mit ihrer Zielstrebigkeit haben sie mit ihren Aktionen unsere gesamte Regierung korrumpiert und die Integrität unserer einst großen Nation zerstört.

Was lehrt uns diese ganze schmutzige Transaktion über die Gutgläubigkeit der Berater von Roosevelt und der verschiedenen Liberalen, Kommunisten und kommunistischen Sympathisanten. Und über die Agenten des Kremls – die Achesons*, die Lattimores*, die Phillip Jessups* und das Institute of Pacific Relations* -, die das Volk schon so lange mit unaufrichtigem Gerede über Imperialismus und die Rechte der asiatischen Völker verwirren.

Warum herrscht in ihren Köpfen die Vorstellung, daß der Imperialismus des Westens, dieses verfallende Instrument der europäischen Expansion, bösartig ist und bekämpft werden muß. Der Imperialismus Rußlands hingegen ist nicht nur lobenswert, sondern muß mit allen Mitteln der Diplomatie und des Krieges vorangebracht werden, koste es, was es wolle, und wenn es die Vereinigten Staaten selbst sein mögen. Das ist die linksliberale Doktrin über den Imperialismus. Haben wir eine einzige liberale Stimme im Senat oder woanders gehört, welche die Kapitulation Roosevelts vor dem russischen Imperialismus in Jalta verurteilt hat? Das ist der Test, an dem wir die ungeheuerliche Heuchelei derjenigen liberalen Elemente im Kongreß und im gesamten Lande ermessen können, welche die Kapitulation ganz Chinas vor Rußland unterstützt und beklatscht haben, ohne daß ein einziger Schuß von russischer Seite abgefeuert worden wäre.[8]

Es wurde viel darüber geredet, daß die USA versucht haben, Rußland in den japanischen Krieg zu hereinzulocken, was jedoch reine Desinformation gewesen ist. Rußland wollte Japan angreifen und, was viel wichtiger war, es wollte einen Platz am Friedenstisch, wo die Kriegsbeute aufgeteilt werden würde. Schon im Jahr 1942, bei einem Treffen mit Averell Harriman* in Moskau, „sagte Stalin damals zu Harriman, daß Japan der historische Feind Rußlands sei und daß seine letztendliche Niederlage für die russischen Interessen wesentlich sei. (Hervorhebung von der Autorin) Roosevelt wurde von den Generalstabschefs (fälschlicherweise) darauf hingewiesen, daß „wir mit den Japanern einen langen, harten Kampf zu führen hätten und daß wir diesen ohne Rußlands Hilfe möglicherweise nicht gewinnen würden“. Die Japaner hatten bereits ihre Fühler nach Frieden ausgestreckt, aber diese Tatsache wurde vor Roosevelt geheim gehalten.

McCarthy bringt es auf den Punkt:

Handelte es sich hierbei tatsächlich um das redliche Bemühen des Meisters der Globalstrategie um die Weiterentwicklung amerikanischer Interessen? Haben wir Rußlands Unterstützung wirklich so dringend gebraucht, oder hat es sich nur um ein weiteres verwirrendes Muster in General Marshalls Interventionen mit dem Ziel eines großen Krieges zugunsten des Kremls gehandelt?[9]

Bezüglich China stellt McCarthy die Umstände deutlich dar, so daß wir nicht vorgeben können, sie nicht zu begreifen:

Lag es im Interesse des Kremls, seine Armeen in die Mandschurei einmarschieren zu lassen, aus der sie seit 1905 von der Kwantung-Armee* ausgesperrt worden waren, und diese bei Kriegsende eingenommen zu haben? Wenn einige Amerikaner die strategische Bedeutung der Mandschurei nicht begriffen haben, so gibt es doch reichlich Beweise dafür, daß der Kreml, getreu Lenins Motto, „wer China kontrolliert, kontrolliert die Welt“, sie nie aus den Augen verloren hat. . . . Jeder intelligente Amerikaner würde, nachdem er ausreichend über die Angelegenheit nachgedacht hat, wissen, daß das Ziel Roosevelts und Marshalls in Jalta nicht hätte sein sollen, wie man die Russen nach China bekommt, sondern wie man sie davon abhält.“[10]

John Stewart Service* war einer der Männer, deren Aufgabe darin bestand, dem Kriegs- und dem Außenministerium zu versichern, daß „die chinesischen Kommunisten gemäßigte Reformer waren, einfache Siedler im Stil von Thomas Jefferson, (Hervorhebung von mir) ohne Moskau unterworfen zu sein. Service schickte im Jahr 1944 einen Bericht an das Außenministerium, in dem es hieß:

Politisch scheint jede Orientierung, die die chinesischen Kommunisten einmal gegenüber der Sowjetunion gehabt haben mögen, der Vergangenheit anzugehören. Die Kommunisten haben daran gearbeitet, ihr Denken und ihr Programm nach chinesischem Vorbild zu gestalten, und sie betreiben eine demokratische Politik, von der sie erwarten, daß die Vereinigten Staaten sie billigen und wohlwollend unterstützen.[11]

Diana West schrieb:

. . . wir alle waren, mit wenigen Ausnahmen, eine Nation von Captain Hills, eine Nation von Roosevelts, eine Nation von Hisses, eine Nation . . . manipuliert, abgestumpft, betäubt, abgedämpft, zum Schweigen gebracht – die es ständig vor den schärfsten der zeitnahen Enthüllungen zu schützen, ständig in Angst vor ihnen zu versetzen galt. Wir waren unempfänglich für die wehleidigsten Rufe Cassandras, die ihrerseits selbst oft unter Druck gesetzt oder dazu verdonnert wurde, in ihre Memoiren zu murmeln oder sich in Samoa zu beschweren. Nur die prinzipientreusten, die schrillsten, die verzweifeltsten oder die stursten unter ihnen waren konstitutionell (im persönlichen Sinne) in der Lage, sich über das überwältigende Getöse und Rauschen zu erheben. Diese Ebene war es, auf der die königliche Schlacht tatsächlich begann, in der der langjährige Wahrheitsverkünder gegen die Kräfte der Unterdrückung antrat, in einer politischen und informationellen Landschaft, die von jedem lebenswichtigen Kontext entblößt worden war. Dieses Realitätsvakuum, diese Echokammer der Lügen, sind von den Autokraten, die in beiden Regierungen (USA und UdSSR) das Sagen hatten, sowohl geschaffen als auch aufrechterhalten worden, wie Kent Cooper (Geschäftsführer von AP*) sehr fesselnd beschreibt. „Bekleidet mit autokratischen Befugnissen“, schreibt er, „demonstrierten die Verantwortlichen beider Regierungen, wie die politische Zensur Rußland geholfen hatte, sowohl den Krieg als auch den Frieden zu gewinnen, während England und Amerika Rußland geholfen haben, den Krieg zu gewinnen, um  selbst den Frieden zu verlieren.“[12]

Alles, was wir dachten über Geschichte gelehrt bekommen zu haben, ist eine Lüge. Unser Land hat Chaing Kai-sheg, China, Ost-Europa und so viele Territorien betrogen und würde dies auch mit weiteren Gebieten, wie beispielsweise Japan, getan haben, wären nicht wahrlich integre unserer Generäle an all diesen Orten eingesetzt gewesen. Und das alles konnte nur geschehen, weil wir nicht wachsam waren und Leuten wie den Rockefellers, den Carnegies* und Rothschilds, Harry Hopkins*, Achenson* und Mitgliedern der Communist Party USA (CPUSA) sowie George Catlett Marshall die gesamte Kontrolle überlassen haben.

Sicherlich habe ich nicht all die Lügen, Irreführung und all den Verrat hier aufgedeckt, jedoch hoffe ich genug gezeigt zu haben, um dabei zu helfen zu begreifen, daß es ein Bündnis von bösartigen Männern und Frauen gibt, die alles bekämpfen, wofür wir stehen. Sie sollten gehenkt werden.

Sind wir auf dem Weg in den totalen Krieg? Wird China (Stalins Schlüssel zur Weltmacht), da wir dieses Land aufgegeben haben, und es zu einer gewaltigen Kraft des marxistischen Kommunismus geworden ist, nun begreifen, daß die Zeit gekommen ist, den in den 1940er Jahren entworfenen Plan zur Zerstörung Amerikas mitsamt seinen freiheitsliebenden Menschen, möglicherweise gemeinsam mit dem Iran zu vollenden? Wir sind das letzte Bollwerk. Wenn Amerika fällt, mag die Freiheit in einigen kleinen Teilen der Welt vielleicht noch eine Zeit lang überleben, aber nicht dauerhaft.

Wenn wir uns daranmachen unsere Regierungen vor Ort zurückzuerobern, müssen wir sichergehen alle Marxisten, Kommunisten oder jene, die sie zum Nachteil unserer Republik und Freiheit unterstützen, entmachten. Anderenfalls werden wir Rückschritte machen.

 

Quellenangaben:

[1] Während der Zweiten Weltkriege war Richard Russel* Vorsitender eines Sonderausschusses, der umfangreiche Reisen unternahm, um die Qualität und Effizienz von Rüstungsgütern zu erkunden.

[2] Alger Hiss, ein amerikanischer Kommunist, Andrei Gromyko, ein russischer Botschafter und Gladwyn Jebb, der den Aufbau der Vereinten Nationen unterstützt und diesen als vorübergehend als erster Generalsekretär gedient hat, bis der erste Generalsekretär ernannt worden ist.

[3] McCarthy, Joseph R., America’s Retreat from Victory*, The Devin-Adair Company, NY, 1954. S. 4.

[4] West, Diana, American Betrayal*, St. Martin Press, NY, 2013, S. 320-321.

[5] McCarthy, S. 348.

[6] ebenda S. 349

[7] ebenda S. 350 und S. 351.

[8] ebenda S. 52-53.

[9] ebenda S. 15.

[10] ebenda. S. 35.

[11] ebenda S. 69.#

[12] West, S. 326

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Kathleen Marquardt kämpft seit Jahrzehnten für den Erhalt von Eigentumsrechten und Freiheit. Obwohl sie nie beabsichtigt hat, Aktivistin zu werden, wurde sie zu einer Führungspersönlichkeit und einer eifrigen Verfechterin der verfassungsmäßigen Rechte, Förderin der Zivilisation, der gesunden Wissenschaft und der Vernunft geworden. Sie widmet sich der Aufdeckung der Irrtümer der radikalen Umwelt- und Tierrechtsbewegungen, und ihre Arbeit wurde in landesweiten Publikationen wie Fortune, People, der Washington Post und Field and Stream, sowie in Fernsehnachrichtenprogrammen wie Hard Copy, The McLaughlin Group, Geraldo und vielen anderen vorgestellt. Heute dient sie als Vizepräsidentin des American Policy Center. Nun widmet Kathleen ihre Arbeit der Aufklärung über die Agenda21/2030 und deren Bedrohung für unsere Kultur und unser repräsentatives Regierungssystem.

Quelle: https://americanpolicy.org/2021/03/23/cancel-culture-we-have-met-the-enemy-our-own-government/#_ftnref3

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