Robert Naeslund: Das „Human Brain Project“

Von Robert Naeslund
Übersetzung©: : Andreas : Ungerer


Anm: Diese Übersetzung eines 53-minütigen Vortrags aus dem Jahr 2011 über die bis in die 1940er Jahre zurückreichende Geschichte der umfangreichen Implantation von Funksendern in menschliche Gehirne zur Bewußtseinskontrolle umfaßt ca. 15 DIN A4 Seiten. Sie kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden. :andreas.


Vortrag, Stockholm 2011
Die Geschichte der Kybernetik ist die Geschichte des „Human Brain Project„. Es ist in Zusammenarbeit von militärischen Forschungseinrichtungen und großen Krankenhäusern in der Welt entwickelt worden. Andere Begriffe hierfür sind „Interaktion von Mensch und Maschine“ und „Bio-Telemetrie“.

 


Einblendung / Vorspann

Er:
„Wovon handelt das Buch?“

Sie:
„Der moderne Dr. Frankenstein!

Gehirnimplantate, medizinischem Mißbrauch, so genannter Bewußtseinskontrolle und Verhaltensmanipulation!“


Aus einem im Jahr 2011 gehaltenen Vortrag über die von dem US-Professor Norbert Weiner im Jahr 1948 eingeführte Technologie der Kybernetik, der auch ein Zusammenspiel von Gehirn und Computer, Bewußtseinskontrolle oder die Interferenz zwischen Mensch und Maschine gefordert hat.

Bereits seit den 1940er Jahren waren während Operationen Elektroden in die Gehirne ahnungsloser Patienten implantiert worden. In den 1960er Jahren wurden leicht implantierbare Mini-Transmitter entwickelt und heutzutage werden auf der ganzen Welt Chips injiziert.

Willkommen zu einem Vortragsabend über Bewußtseinskontrolle. Diese Thema hat in der Vergangenheit zu wenig Aufmerksamkeit erhalten und wurde oft als Verschwörungstheorie oder sogar Science Fiction abgetan. Tatsächlich jedoch war es ein während der letzten 60 Jahre der Geheimhaltung militärischer Forschung unterworfenes, hinter den so genannten „Mauern der Macht“ entwickeltes staatliches Projekt.

Mein Name ist Robert Naeslund, und ich werde Ihnen heute eine Thematik näherbringen, der sich der amerikanische Senator John Glenn in den letzten drei Jahren seiner politischen Laufbahn hauptsächlich gewidmet, und die er in seiner letzten Rede vor dem Senat im Jahr 1997 als eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit bezeichnet hat. Die Entwicklung dieser Technologie, welche sich der Fernsteuerung bedient, um das menschliche Gehirn mit mit empor drängenden Supercomputern zu verbinden, geht auf die 1940er Jahre zurück.

Seit ihren Anfängen hat diese Technologie Implantate im menschlichen Gehirn, damals waren es Elektroden, für die wechselseitige Kommunikationssysteme genutzt, bei der die gesendeten Frequenzen mit Daten zur Beeinflussung programmiert werden konnten, wobei die zurückgesendeten Signale aus biologischen Daten bestanden, die der Supercomputer zusammenstellen und analysieren konnte.

Die allerersten Artikel über diese Technologie wurden im Dezember 1948 von der New York Times veröffentlicht, als der amerikanische Professor Norbert Weiner* das Bucht Kybernetik* veröffentlicht und zur selben Zeit das „Cyper“-Konzept geprägt hat.

Vielleicht ist es interessant zu erfahren, woher diese Arbeit stammt. Diese Technologie wurde als biomedizinische Telemetrie* bekannt. Das ist ihre medizinische Bezeichnung. Telemetrie bedeutet Fernmessung. Andere Begriffe dafür waren Biokybernetik, Gehirn-Computer-Technologie oder Mensch-System-Interaktion, wie der schwedische Staat diese Technologie nennt.

Die ersten Experimente werden ihre Vorstellung von ärztlicher Ethik im Besonderen jedoch auch die Rolle der Mediziner in Frage stellen, jedoch sind diese hinreichend dokumentiert.

Die ersten in Schweden dokumentierten Experimente mit dieser Technologie fanden fanden im Jahr 1946 am Karolinska Hospital* in Stockholm statt. Dort wurden, unter denselben Voraussetzungen wie heute, nämlich ohne deren Wissen, Elektroden in Gehirne von Patienten implantiert, und diese Menschen sind anschließend zu medizinischen Experimenten mit der neuen Technologie benutzt worden.

Bereits in den 1950er Jahren, also vor einem halben Jahrhundert, wurde dieses umfangreiche Forschungsprogramm in dem damals unter der Abkürzung FOA* bekannten militärischen Forschungsinstitut organisiert, und fungierte als Wissensdatenbank und Wegbereiter, wobei zur Entwicklung des Projekts Gutachten angefertigt und Doktoren sowie Professoren ausgebildet worden sind.

Das Forschungsinstitut hat nun seinen Namen in FOI* geändert und in seinem Jahresbericht aus dem Jahr 2011 erklärt, daß sein Ziel darin besteht, die kognitiven Fähigkeiten des Menschen während dessen gesamter Lebenszeit zu kontrollieren. Kognition bezeichnet Denken und Vernunft.

Alle Schweden betreffenden Fakten gelten ebenso für die Vereinigten Staaten oder jede europäische Nation. Dieses brachiale techno-politische Projekt erstreckt sich über den gesamten Planeten und Senator John Glenn hat ebenso wie der Kongreßabgeordnete Kucinich, die New York Times und viele Professoren gegen die Vergewaltigung des menschlichen Verstandes protestiert.

Es waren Supercomputer, die ihnen die Entwicklung des Big Brain Projects, von dem dieser Vortrag handeln wird, ermöglicht haben. Zwei Jahre später, am 2. April 1953, veröffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel „Mayo Scientists use Electrodes on Brain*“, aus dem wir erfahren, daß es bereits damals, im Jahr 1953, möglich war, sowohl Erinnerungen als auch Gedanken und sensorische Funktionen aus der Ferne zu steuern.

Ich werde einige Zeilen daraus zitieren:

„Die Mayo Clinic* berichtete heute, daß mittels einer neuen Technik die Gehirne von Patienten zu Versuchszwecken mit haarfeinen Elektroden verkabelt worden sind. Die Wissenschaftler sagten, daß sich mit Methoden der Tiefenaufzeichnung und elektrischen Stimulation neue Forschungsfelder für das Verständnis der Basisfunktionen des menschlichen Gehirns, wie Erinnerungsfähigkeit, Gedanken, Handlungen sowie Seh- und Geruchssinn, eröffnen.“

Und dieser Artikel stammt vom 2. April 1953, doch heute redet hierüber niemand mehr. Zumindest nicht in Massenmedien oder populärwissenschaftlichen Magazinen.

Professor John Lilly erwähnte in seinen Memoiren, dem 1978 veröffentlichten autobiographischen Roman „The Scientist*“, daß er im Jahr 1953 – und das ist wirklich überwältigend, da es schon so lange her ist, nämlich 58 Jahre – zu einem Treffen mit dem Direktor des National Institute for Mental Health* Institute eingeladen worden ist, für das er, unter Geheimhaltung für die CIA, an Delphinen und Schimpansen arbeiten sollte in deren Gehirne Elektroden implantiert worden waren. Jedoch hat er sich geweigert das zu tun. Und die ebenfalls in seinen Memoiren veröffentlichte Antwort an den Direktor, erzählt uns sehr viel über die Entwicklung dieser Art von Technologie und wie weit ihre Entwicklung bereits im Jahr 1953 vorangeschritten war.

„Dr. Remond, der unsere Technologie in Paris anwendet, zeigt, daß die zur Stimulation menschlicher Gehirne erforderliche Implantation von Elektroden, ohne die Hilfe von Neurochirurgen vorgenommen werden kann.

Er selbst nimmt sie in seiner Klinik vor. Das bedeutet, daß jeder, der die hierfür benötigten Instrumente besitzt, diese Technologie, ohne Wissen der behandelten Personen anwenden kann, ohne daß irgend etwas auf das Vorhandensein implantierter Elektroden hindeuten würde.

Wenn diese Technologie in die Hände eines Geheimdienstes gerät, kann dieser die totale Kontrolle über eine Person erlangen und im Handumdrehen deren Überzeugungen ändern.“

So weit war diese Technologie bereits im Jahr 1953 entwickelt. Die CIA hatte ihre Zusammenarbeit mit Chirurgen im Ausland, in diesem Fall in Paris, aufgenommen, die ihre Elektroden im Geheimen und von den Patienten unbemerkt in deren Gehirne implantiert hat.

Das Magazin SCIENCE hat am 30. November 1956 seinen ersten umfangreichen Artikel bezüglich dieses das menschliche Gehirn betreffende Thema unter dem Titel “Some Issues Concerning the Control of Human „Behavior*” veröffentlicht. Dort hat Professor Carl R. Rogers die hiervon betroffenen Menschen als Sklaven derer bezeichnet, die ihr Verhalten steuern:

Professor Carl R. Rogers schrieb:

„Ich glaube, daß die Verhaltensvorhersage und -kontrolle mißbraucht werden kann, was bedeutet, daß die große Mehrheit schlicht zu Sklaven würde. Wir können unser Wissen wahlweise zur Versklavung von Menschen in einer bisher ungeahnten Art und Weise einsetzen, wobei jene sich niemals des Verlustes ihrer Persönlichkeit bewußt werden.“

Und diese Worte sind in SCIENCE veröffentlicht worden. Auch fügte er hinzu:

„In einem solchen Fall können wir im Rückblick das Konzept der menschlichen Freiheit und der Freiheit der Wahl nur als einst existierende historische Kuriosität, als kulturelle Havarie und als Wertekanon einer prätechnologischen Zivilisation betrachten.“

Ja, das sind wirklich erschreckende Worte. Sie stehen für eine Weltanschauung, die in der Tat abscheulicher ist als die traditioneller Diktaturen, und dieses Projekt ist aufgrund von Entscheidungen der Regierung entwickelt worden. Nun, es ist eine Horrorgeschichte.

Folgende Zeilen stammen aus einem im Jahr 1965 im FOA-Magazin veröffentlichten Artikel des schwedischen Militärforscher und Wissenschaftler P. M. Persson mit dem Titel „Bio-Telemetry„. Er schrieb:

„Das Wort Telemetrie kommt aus dem Griechischen: tele bedeutet entfernt, und metri bedeutet messen. Auf Schwedisch würde man Telemetrie als Messen auf Distanz bezeichnen. Telemetrie kann als die Wissenschaft der Übertragung von normalerweise nicht verfügbaren Daten beschrieben werden. Das älteste und am weitesten verbreitete Funksystem ist das Frequenzmodulations-System. Es wurde in den Vereinigten Staaten bereits im Jahr 1950 standardisiert. Der wesentliche Teil der Biotelemetrie umfaßt die hauptsächlich mittels implantierter Sender durchgeführte Datenübertragung. Diese Technologie hat sich in der schwedischen Medizinforschung sehr weit entfaltet.“

Eine die in der Entwicklung der Medizinforschung tatsächlich sehr weit zurückreichende Entwicklung war der Mißbrauch von Patienten, in deren Gehirne oder Köpfe Sender implantiert worden waren. Und dieser hat sich damals vorwiegend während Operationen ereignet, bei denen die Patienten anästhesiert gewesen sind.

Dr. Jose Delgado, der bereits in einem Artikel der New York Times erwähnt worden ist, veröffentlichte im Jahr 1967 einen Forschungsbericht über die Eingriffe in intrazerebrale Funktionen. Er schrieb, daß Patienten damals in allen großen Krankenhäusern der Welt Elektroden implantiert worden sind. Ich werde ein paar Worte aus dem Forschungsbericht zitieren:

„In allen großen Krankenhäusern werden Menschen heute Elektroden implantiert. Das Vorhandensein von Elektroden im Gehirn ist nicht schädlich oder gar unangenehm und die Patienten führen zu Hause ein völlig normales Leben. Vom experimentellen Standpunkt aus betrachtet, erfordert die Verhaltensforschung individuelle Freiheit. Daher haben wir begonnen, die psychologischen Reaktionen des Gehirns zu beeinflussen, und wissenschaftliche Studien haben ergeben, daß wir mit intrazerebralen Funktionen experimentieren können, die für die Entwicklung und Aufrechterhaltung bestimmter Verhaltensweisen und mentaler Funktionen verantwortlich sind.“

Nun, davon, daß ihnen während ihrer Operation Elektroden implantiert worden waren und sie für Forschungszwecke benutzt worden sind, mit deren Systemen sie ihr gesamtes weiteres Leben verbunden waren, hatten die so genannten Patienten jedoch nicht die leiseste Ahnung.

Mit dieser Technologie entstand eines der am meisten bevorzugten Forschungsgebiete, welches sich mit der Veränderung der Wahrnehmung, der Ideen und des menschlichen Verhaltens im Allgemeinen beschäftigte. Um die diesbezügliche Haltung von Politikern zu begreifen, möchte ich einen schwedischen Regierungsbericht aus dem Jahr 1972 zitieren. Der Ministerpräsident Olof Palme hatte Alva Myrdal zum Vorsitzenden der staatlichen Kommission für die „Die Wahl der Zukunft“ benannt. Die angedachte Zukunft war jedoch nicht das, was die Allgemeinheit  jemals akzeptiert hätte. Aus folgenden wenigen Worten, die ich nun zitieren werde, können die taktischen Spiele der Politiker, bei denen die Menschenrechte und alle internationalen Konventionen, die Schweden zum Schutz seiner Bürger unterzeichnet hatte, völlig unter die Räder kamen, besser nachvollzogen werden:

Alva Mydral schrieb:

„Die Forschung auf dem Gebiet der Hirnfunktion und des Verhaltens ist in erster Linie darauf ausgerichtet, Art und das Ausmaß derjenigen Veränderungen zu ermitteln, die mit den verschiedenen Methoden erreicht werden können. Diskussionen über die verschiedenen Methoden zur Beeinflussung von Menschen, führen zu der Frage nach der Fähigkeit des Einzelnen, sich vor unerwünschter Beeinflussung und dem Eindringen in die Privatsphäre zu schützen.

Zweifelsohne ist der Schutz des Einzelnen vor dem Mißbrauch dieser und ähnlicher Methoden in der heutigen Gesellschaft unzureichend.“

Tatsächlich dachte die Regierung gar nicht daran uns, das Volk, vor den technologischen Eingriffen in unsere Gehirne zu schützen. Und das war vor 40 Jahren. Sie habe mit der Macht sympathisiert, anstatt sich auf die Seite des Volkes zu stellen und haben mehr Solidarität zu kleinen aber mächtigen Gruppen, wie dem Militär, den Professoren und Wissenschaftlern verspürt. Insbesondere sind es diese drei Gruppen gewesen, die alle an einer gegen die Menschlichkeit und die gesamte Bevölkerung gerichteten Zukunftsentwicklung interessiert gewesen sind.

Etwa zur selben Zeit hat der amerikanische Professor für Astronomie, Carl Sagen, sein Buch „Die Drachen von Eden: Das Wunder der menschlichen Intelligenz*“ veröffentlicht. In diesem Buch befaßte er sich mit dieser Technologie und schrieb, daß Menschen, welche Elektroden in ihren Gehirnen akzeptierten, jede Hoffnung auf Freiheit verloren haben.

Ich zitiere daraus:

„Sollte es zu technologischen Alpträumen kommen, ist es wichtig sich die Möglichkeit vor Augen zu führen, daß die Menschen den von der Regierung verübten Mißbrauch begreifen und verhindern.

Jene Menschen, die der Regierung erlauben, Elektroden in ihre Gehirne zu implantieren, haben den Kampf um die Freiheit verloren.“

Eine Möglichkeit diesen Umstand zu begreifen besteht, zumindest zu Beginn des Verlusts der Freiheit, darin, zu realisieren, daß in den Massenmedien nicht ein einziger Artikel hierzu erschienen ist, was eine Debatte über diese Technologie und ihre sich abzeichnende Rolle als politischer Faktor ermöglicht hätte.


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Die New York Times

Die New York Times war weltweit die beste Zeitung, die das Projekt der Vereinigten Staaten zur Bewußtseinskontrolle kritisch hinterfragt hat. Zwischen 1967 und 1977 sind dort drei Leitartikel erschienen, die eine öffentliche Debatte gefordert haben. „Push Button People*“ im Jahr 1967, „Brainwave?*“ im Jahr 1970 und schließlich Control CIA, Not Behavior*” am 5, August 1977.


Es gab auf der ganzen Welt tatsächlich nur eine einzige Zeitung, die besser war als alle andern. Sie hat die größte Macht der Welt diesbezüglich kritisch hinterfragt, und das war die New York Times . Schon zu Beginn, in den 1950er Jahren, veröffentlichte sie Forschungsberichte und verwies auf die Möglichkeit, zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte nicht nur psychische, sondern auch physische Krankheiten ausmerzen zu können. Sie hat in den 1950er Jahren viele Artikel über diese Entwicklung veröffentlicht. In den 1960er Jahren begann sie zu konstatieren, daß diese Technologie mißbraucht wurde, und sie veröffentlichte auch viele Warnungen führender Persönlichkeiten über die soziale Gefahr einer Gesellschaft unter gedanklicher und geistiger Kontrolle. In den 1970er Jahren war die Gefahr noch größer geworden. Und es wurden immer mehr Artikel über die Entwicklung von Gehirnsystemen durch die CIA geschrieben. Während eines einzigen Sommers im Jahr 1977 veröffentlichte die New York Times dreißig Artikel über die Gehirnkontrollsysteme der CIA. Das Wichtigste, was ans Licht gebracht worden ist, war, daß dieses Projekt bereits in den späten 1940er Jahren begonnen hatte, und daß mit dieser Technologie ein Staat im Staat errichtet worden war. Im Jahr 1967 hatte die New York Times ihren ersten von drei Leitartikeln veröffentlicht, dem die beiden  anderen in den nächsten zehn Jahren folgen sollten. Dieser wurde am 10. April 1967 unter dem Titel „Push Button People“ veröffentlicht.  Er befaßte sich mit den laufenden Experimente und warnte vor der Entwicklung dieser Technologie. Zudem wurde dort festgestellt, daß diese Umstände zu einer öffentlichen Debatte führen und und jedermann bekannt gemacht werden müßten. Auch wurde dort die Wahrscheinlichkeit erwähnt, daß andere Länder der Welt bereits geplant hatten, ihre Bevölkerungen mit dieser Technologie zu unterjochen.

Ich werde ein paar Worte aus dem Leitartikel der New York Times zitieren:

„Es ist  die besorgniserregende Möglichkeit einer ähnlichen Kontrolle über Menschen. Vor einigen Jahren sagte ein Wissenschaftler auf einem Kongreß, daß Experimente mit Patienten den geschmacklose Rückschluß zu unterstützen scheinen, daß Bewegung, Emotion und Verhalten durch Elektrizität gesteuert werden Menschen wie Roboter per Knopfdruck kontrolliert werden können. Das ist in der Tat ein ‚geschmackloser Rückschluß‘, aber es ist durchaus vorstellbar, daß in einigen Ländern Untersuchungen über die Möglichkeit durchgeführt werden, diese Techniken zur Kontrolle von Menschen einzusetzen. Allein die Existenz einer solchen Möglichkeit ist bereits beunruhigend und verdient sicherlich eine breitere öffentliche Diskussion und größere Aufmerksamkeit, als dies bisher der Fall war.“

So war das damals. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Schweden waren Staaten, welche weitreichende Pläne zur Unterjochung ihrer Bürger mittels Bewußtseinskontrollsysteme ohne deren Wissen und Zustimmung hatten.


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Dies ist ein Sachverhalt der, durch Filme genauer als durch Vorträge und Dokumentationen dargestellt wird.

Hier nun einige Bilder mit Zitaten aus Spielfilmen, die zeigen, was vor einem halben Jahrhundert vor sich ging:

(23:53) The Manchurian Candidate: “Somebody got into our heads with big steal-toe boots.”

(24:03) “Implants – that’s what I said.”

(24:11) The Japanese Movie Paprika: „It was an invention that never should have been created.”

(24:20) “You should know better than anyone what can happen if it’s misused.”

(24:30) Control Factor: “It’s psychotronic brain entrainment technology.”

(24:38) “But if you don’t do something you won’t be able to think for yourself.

(24:46) “We’ll show these sons of bitches that the guinea pigs can bite back.”

Es gibt einige weitere diesbezügliche Filme, wie Total Recall, The Lawnmower Man, Johnny Mnemonic, The Cell, The Island, Metropia, Extreme Measures und X-Man.

Von dem Film The Manchurian Candidate existieren zwei Versionen – eine aus den 1960ern mit Frank Sinatra und eine aus den 1990ern mit Meryl Streep und Sydney Poitier.


Zu diesem Zeitpunkt hatten Chirurgen bereits zwei Jahrzehnte lang  Mißhandlungen an Patienten begangen. Und während dieser ganzen Zeit ist diese Technologie unter dem schwedischen Institut für militärische Forschung (FOA) weiterentwickelt worden. Während der gesamten Entwicklungszeit waren diese Experimente überaus brutal. Im13. März 1986 hat eine Konferenz zu diesem Thema im schwedischen Justizministerium stattgefunden.

Der schwedische Justizminister Sten Wickbom hatte einige Professoren, Forscher und ein paar Politiker eingeladen. Bei dem Treffen wurde erwähnt, daß dieses Thema nicht in die Massenmedien gelangen dürfe. Professor Bengt Pernow, ehemaliger Vorsitzender des Nobelkomitees, sagte, daß Forscher aus der ganzen Welt nach Schweden kommen, um an Menschen zu experimentieren, da sie in ihren eigenen Ländern nicht das Recht haben, dies zu tun. Denn in Schweden, sind die Menschenrechte weniger geschützt als in anderen Nationen. Und das wurde auf dieser Konferenz in dermaßen klare Worte gefaßt.

Gehirne [der Verstand / das Bewußtsein] können gestohlen und vergewaltigt werden! Die Behörden tun es! Wir neigen dazu zu glauben, daß wir in Schweden in der besten aller Demokratien leben. So klingt es zumindest meistens in den Massenmedien. Aber wer nur ein wenig an der Oberfläche kratzt, entdeckt etwas völlig anderes. Um auf die New York Times zurückzukommen: Sie veröffentlichte am 19. September 1970 unter dem Titel „Brainwave?“ ihren zweiten Leitartikel, in dem sie darauf hinwies, daß Orwells Zukunftsvision bereits Geschichte war. Etwas Neues stand vor der Tür, etwas Neues und viel Schlimmeres. Die erste Erfahrung eines jeden Neugeborenen sollte sein, mit einem Neurotransmitter implantiert zu werden und von da an seine Emotionen und Erkenntnisse von Computern des Staates kontrollieren zu lassen.

Einige Zeilen aus dem Leitartikel der New York Times vom 5. August 1977:

„Kontrolliert die CIA, nicht das Verhalten

Wir müssen also der Liste der die CIA betreffenden Horrorgeschichten einige widerwärtige medizinische Experimente hinzufügen. Es ist kein Geheimnis, daß dieser Geheimdienst einst verzweifelt nach Mitteln gesucht hat, um das menschliche Verhalten zu kontrollieren. Eines der Ziele bestand darin, Individuen so zu programmieren, daß sie die Befehle der Behörde sogar bis zu dem Punkt gehorchten, an dem sie so grundlegende Naturgesetze wie den Selbsterhaltungstrieb ignorierten. Wir sind nicht ausreichend in Ethik geschult, um beurteilen zu können, wie sich das von Mord unterscheidet. Wir kommen nicht umhin, auch ihre leitenden Beamten als Einzelpersonen für alle Aktivitäten ethisch und rechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Selbst nach so langer Zeit sollte das Land erfahren, wer solche Projekte nach welchem Recht genehmigt hat.“

Das sind gute Worte von der New York Times. Jetzt, 35 Jahre später, haben wir in Schweden allen Grund, dieselben Forderungen zu stellen. Was ist während 60 Jahre andauernden Gehirnexperimenten geschehen? Welche Ärzte, Professoren und welche Institutionen waren an dem antidemokratischsten Projekt in der Geschichte der Menschheit beteiligt? Mit welchen Methoden ist es gelungen, es vor Medien und der Bevölkerung geheim zu halten? Welche Abwehrmechanismen wurden aufgebaut? Was ist die Rolle der Medizinkonzerne? Sie sind involviert. Was sagt die Regierung? Die Supercomputer der FOI müssen abgeschaltet werden! Wir alle sind auf dem Weg, zu Laborratten des Staates, zu chip-manipulierten, verhaltens-kontrollierten Zombies zu werden, und das wird von der FOI selbst bestätigt.

 Im Jahr 1970 haben die Vereinigten Staaten 33.000 Zivilisten in Südvietnam mittels Gehirn-Technologie getötet

Das hat der britische Professor Malcolm Warnar in seinem 1070 erschienenen Buch mit dem Titel „The Data Bank Society“  aufgedeckt. Durch die Beimischung von Mikrochips in Medikamente, Alkohol und vermutlich auch Coca-Cola konnten sie das Verhalten eines großen Teils der südvietnamesischen Ober- und Mittelschicht scannen. Der Supercomputer entlarvte 33.000 Menschen als wichtige Vietcong-Sympathisanten – und plante, sie mit der gleichen Technologie zu töten, mit der sie enttarnt wurden. Indem man nämlich ihre biologischen Funktionen dermaßen verändert hat, daß sie hieran gestorben sind . . .

Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie das Pentagon die Technologie der Bewußtseinskontrolle einsetzt, werde ich Fakten aus dessen Inhalt zitieren, von denen, wie von allem anderen auch, niemand je etwas gehört hat, obwohl es auf den Titelseiten der Massenmedien hätte stehen müssen. Einige wenige couragierte Insider haben es gewagt, das am besten gehütete Geheimnis  zu enthüllen: den Einsatz der Gehirntechnologie durch das Militär zum Massenmord. Die beiden britischen Wissenschaftler, Professor Malcolm Warnar und Dr. Michael Stone, haben im Jahr 1970 das Buch „The Data Bank Society“ veröffentlicht, und hiermit heftigen Protest gegen die Macht der Regierung über das Bewußtsein der Menschen zum Ausdruck gebracht. Damals befanden sich die Vereinigten Staaten in ihrem Krieg gegen Vietnam und verfügten bereits über fortgeschrittene Methoden Menschen Elektroden zu implantieren. Durch das Hinzufügen von Mikrochips in vermutlich sowohl Medikamente als auch alkoholische Getränke war man in der Lage innerhalb weniger Jahre einen Großteil der südvietnamesischen Ober- und Mittelklasse zu scannen. Im Anschluß daran war es mittels Supercomputern möglich, die Meinungen der Menschen und damit ihre politische Orientierung zu analysieren und zu bewerten. Hierbei fand man heraus, daß 33.000 prominente Persönlichkeiten mit den Vietkong sympathisierten und beschloß, diese umzubringen. Und dies ließ sich durch dieselbe Technologie bewerkstelligen, mit der deren Orientierung zuvor beurteilt worden war. Mit dem Zugang zu ihren Gehirnen konnten ihre biologischen Funktionen so verändert werden, daß sie Herzinfarkte erlitten, Krebs entwickelten oder auf jede andere gewünschte Art starben.

Das folgende kurze Zitat von Professor Malcom Warnar hierzu ist vielsagend:

„Da das US-Kommando in Saigon bei seinen Versuchen, den Informationsinput zu verbessern, hoffnungslos gescheitert war, hat es seine qualifiziertesten Ressourcen darauf verwendet, seine Informationsverarbeitung höchst anspruchsvoll zu gestalten und eine Technologie entwickelt, die tatsächlich einer computerisierten „Vernichtungsmaschine“ entsprach… . Das Oberkommando hat nun die Idee der Computerselektion sowohl auf Individuen als auch auf Verdachtsgebiete ausgeweitet. Im Jahr, 1970,war das Programm darauf ausgelegt 33.000 vietnamesische Bürger zu eliminieren, die – laut Computer – Vietkong-Sympathisanten waren.“

Dieses Zitat sagt auch eine Menge über die Möglichkeit aus, die biologischen Funktionen von Menschen durch die Wechselwirkung von Computer und Gehirn sogar bis zu deren Tod zu manipulieren, der sich aus verschiedenen Gründen nicht von normalen Todesursachen unterscheidet. Dieselben Quellen stecken auch in den Supercomputersystemen der FOI die auch dafür verwendet werden, die Massenmedien sowie die öffentliche Aufmerksamkeit davon abzuwenden.

Die damalige Vorsitzende der schwedischen Datenschutzbehörde, Stina Wahlstrom, schrieb in dem Datenschutzbericht des Jahres 1989, daß Schweden, solange diese Mißstände fortbestehen, nicht als Demokratie bezeichnet werden kann. Sie schrieb über Menschen, die gegen ihren Willen oder, ohne sich dessen bewußt zu sein, ausgebeutet werden. Sicherlich sind es starke Worte, daß wir uns nicht in einer Demokratie befinden, aber in einer Demokratie darf für ein solches Projekt schlicht kein Platz sein. Einer der besten Proteste und Enthüllungen aus den eigenen Reihen dieser Gesellschaft wurde jedoch schon vor einigen Jahren geäußert. Am 16. März 2005 veröffentlichte die Gruppe für Ethik in den Naturwissenschaften und neue Technologien des Ethikrats der Europäischen Union unter ihrem damaligen Vorsitzenden, dem schwedischen Professor Goran Hermeren, das Dokument Ethical Aspects of ICT Implants in the Human Body  als Empfehlung, wie man die zukünftige Entwicklung dieser Technologie betrachten sollte. Es ist ohne Zweifel eine Herausforderung für das System und es ist die beste aller anderen Erklärungen und die größte Offenlegung, die über diese Technologie gemacht wurde. In dem 30-seitigen Dokument wird erklärt, daß  Implantate zu Zwecken der Forschung sowie der sozialen Kontrolle in Menschen injiziert werden.

ITC steht für Informations- und Kommunikationstechnologie und beinhaltet alles von Elektroden bis zu Bio-Chips. Die Zitate aus ihrem Dokument erklären das gesamte Spektrum bezüglich der derzeitigen Verwendung dieser Technologie, nicht nur in Schweden, sondern allen Ländern innerhalb der EU. Sie handeln davon, daß Menschen, ohne deren Wissen, Chips injiziert werden. Tatsächlich findet dies nun schon seit  60 Jahren statt. Dennoch ist es gut, daß sie es erwähnen.

Ich zitiere aus ihrem Dokument:

„Die Gehirn-Computer-Schnittstelle oder direkte Bewußtseinskontrolle: Bei den hieran beteiligten Technologien handelt es sich um Kommunikationstechnologien. Sie empfangen Informationen vom Gehirn und lagern diese aus. Es sind rezipierende Technologie, deren Zweck es ist, Informationen von Außen zu empfangen und individuellen Zugang zu ihnen zu gewährleisten.“

Hiermit meinen sie nicht ausgewählte Individuen, sondern uns alle. Es wurde erklärt, daß dies zur Transformation des menschlichen Wesens gehöre.

„Unsere heutige Gesellschaft ist mit den Veränderungen konfrontiert, welche die anthropologische Essenz des menschlichen Wesens betreffen.“

Sie haben das nicht auf bestimmte Menschen oder Bevölkerungsgruppen bezogen, sondern tatsächlich auf uns alle. Dies ist ein geplantes Projekt an der Bevölkerung zur Manipulation unseres innersten Wesens. Unseres Rechst auf eigene Gedanken. Sie haben erklärt, daß es sich um eine Bedrohung für die demokratische Gesellschaft handelt, und es  ist tatsächlich so. Nicht einmal Hitler wäre mit seinen alten Methoden eine erschreckendere Bedrohung für heutige Gesellschaften gewesen, wenn sie diese mit der derzeitigen Technologie für Eingriffe in unser Bewußtseins vergleichen.

Sie schrieben:

„Der Europäische Ethikrat schätzt, daß die nicht-medizinische Anwendung von Implantaten eine potentielle Bedrohung für die Menschenwürde und die demokratische Gesellschaft ist. Die Anwendung der Fernsteuerung zur Übernahme des menschlichen Willens muß unbedingt verboten werden.“

Es ist in der Tat nicht weniger bedenklich, in jemandes Gehirn einzudringen und die Gedanken von Menschen zu verändern, um ihre Gedanken, ihren Willen und ihre Kraft zu neutralisieren, als es zu Hitlers und Stalins Zeit gewesen wäre, in denen die Menschen hinter Stacheldraht hierzu gezwungen worden sind. Das spricht tatsächlich Bände über unsere politische Führung. Außerdem sollten Sie sich darüber im Klaren sein, daß viele unserer Parlamentarier ihr Denken in die Kontrollsysteme der Supercomputer des Verteidigungsministeriums integriert haben. Sie sind tatsächlich zu einer Art Marionetten unter dem Willen anderer geworden.


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Unten sehen Sie welche Frequenzen in die Gehirne von Amerikanern eindringen, wenn ihnen in Krankenhäusern Implantate erhalten haben. Die Tabelle wurde von Professor Stuart Mackay in seinem Forschungsbericht „Telemetry is coming of age“ (Die Telemetrie wird volljährig) im Jahr 1983 veröffentlicht.


Das nächste Zitat bezieht sich auf die Gesundheit und unser gesellschaftliches Miteinander, das, seit die Gehirn-Technologie über einige Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen hat, weitgehend degeneriert ist. Nun hat Anders Lasner, Professor für Neurologie am Stockholm Brain Institute, erklärt, daß schätzungsweise 30% der Menschen in der EU unter Hirnerkrankungen oder Verhaltensstörungen leiden.

Es gibt zu viel Dosen-Hirn in der Welt. Das ist der Grund für Wahnsinn, Krankheiten und Degeneration.
Der Ethikrat der EU-Kommission nannte es einen Wandel des menschlichen Wesens.

Diese Störungen nehmen zu und sind direkt mit jener Technologie verknüpft. Wir wurden in der Tat mit der Tragödie konfrontiert, daß die Menschen immer skurriler zu werden scheinen.

Der Ethikrat der EU gab uns die Gründe dafür an:

„Es muß betont werden, daß es keine verläßlichen wissenschaftlichen Untersuchungen bezüglich der Langzeitfolgen von Implantaten im menschlichen Körper gibt. Die uneingeschränkte Freiheit einiger weniger könnte die Gesundheit und Sicherheit anderer gefährden. Wie auf anderen Gebieten auch,gehört es zur Freiheit des Einzelnen, Implantate im eigenen Körper zu nutzen, sprich, das Prinzip der Freiheit selbst könnte mit möglichen negativen gesellschaftlichen Effekten kollidieren.“


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Der Ethikrat der EU-Kommission schrieb:

„Die Gehirn-Computer-Schnittstelle oder direkte Bewußtseinskontrolle: Bei den hieran beteiligten Technologien handelt es sich um Kommunikationstechnologien. Sie empfangen Informationen vom Gehirn und lagern diese aus. Gegenwärtig ist die Gesellschaft mit Veränderungen konfrontiert, welche den Wesenskern einzelner Menschen betreffen . . . In welchem Ausmaß diese Technologie vom Militär mißbraucht werden könnte? . . . . Die Mitgliedsstaaten und ihre nationalen Ethikräte tragen die Verantwortung bei der Schaffung von Bedingungen für Bildung und konstruktive, fundierte Debatten auf diesem Gebiet.“


Unter der Rubrik Menschenwürde, Integrität und Autonomie hat der die Gruppe des Ethikrats nicht deswegen eine Reihe von Fragen gestellt, weil sie nach Antworten gesucht hat, sondern wahrscheinlich weil sich diese am besten an Hand von Fragen darstellen ließen:

„Inwieweit können solche Implantate zu einer Bedrohung für die menschliche Autonomie werden, insbesondere wenn sie in unsere Köpfe implantiert werden?“

„In wieweit können solche Implantate irreversible Schäden im menschlichen Körper und/oder der menschlichen Psyche anrichten?“

„Wie werden Sie das Erinnerungsvermögen beeinflussen?“

„Hört ein Mensch auf Mensch zu sein, wenn er oder sie Teile ihres Körpers durch Implantate der Informationstechnologie-Unternehmen ersetzt und/oder ergänzt werden?“

„Inwieweit können Implantate der Informationstechnologie-Unternehme einem Individuum oder einer Gruppe bestimmte Fähigkeiten gebe, die ihn zu einer Gefahr für die Gesellschaft machen?“

„Wie weit sollten wir der Kontrolle solcher Geräte oder anderen Menschen, die diese Geräte benutzen, unterworfen sein?“

Dieses Zitat des Ethikrats der EU-Kommission über den Einsatz dieser Implantate in unseren eigenen Köpfen vermittelt uns ein Bild dem enormen Umfang dieses  Projekts. Es hat in der Tat in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nie totalitärere und demokratie-feindlichere Maßnahmen gegeben. Keine Diktatur kann ausgeprägter sein als jene, in der die Gehirne der Bürger mit der Computersteuerung verknüpft sind.

Der Staat ist zu einem Kannibalen geworden, zu einem Vergewaltiger, der seine eigenen Bürger frißt, indem er sie zu seinen biologisch manipulierten Bestandteilen macht. Aber die EU-Kommission hat ihre eigene Empfehlung, den anhaltenden Trend der Bewußtseinskontrolle zu stoppen, selbst nicht unterstützt. Stattdessen akzeptiert sie die Fortsetzung dieses Projekts, und selbstverständlich wird es an dem Tag, an dem die techno-politische Entwicklung Debatten in den Massenmedien auslöst, ernsthafte Konsequenzen haben.

Das Dokument endete mit der Forderung, daß diese Entwicklung der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müsse.

Zitat:

„Die Mitgliedsstaaten und ihre nationalen Ethikräte tragen die Verantwortung bei der Schaffung von Bedingungen für Bildung und konstruktive, fundierte Debatten auf diesem Gebiet.“

Natürlich ist es gut, wenn sich alle dieser Herausforderung stellen. Aber diese Räte sind nun schon seit 6 Jahre untätig – es ist keine Debatte entstanden. Noch kein einziges Wort wurde darüber verloren. Das jedoch liegt natürlich auch in unser aller Verantwortung. Wir alle müssen dazu beitragen, daß dieses Thema in die Massenmedien gelangt. Dies ist einer der Scheidewege der Menschheit. Man kann fast sagen, daß es so etwas in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. Dies ist das allererste Mal ist, daß so etwas geschieht. Mit anderen Worten sind wir bisher immer einzigartige biologischen Schöpfungen gewesen. Sicherlich wurden wir indoktriniert, an bestimmte Dinge zu glauben oder nicht, aber bisher war unsere eigene Biologie, Mentalität und unsere eigenen Ressourcen immer intakt.

Diese Fragen sind nahezu völlig unbekannt, obwohl sie zweifelsohne die die wichtigsten Fragen der Menschheit sind. Und genau das ist, was Senator John Glenn im Jahr 1997 bei seiner Abschiedsrede im Senat gesagt hat.

Es müssen sich, in der Tat, alle in diesen Prozeß einbringen!!! Die Medien haben gewiß eine Verantwortung auf diese Umstände hinzuweisen! Sicherlich haben sämtliche Menschenrechtsorganisationen die Pflicht, das zu tun . . .

Greenpeace, Attack, Amnesty . . . Und, ganz bestimmt, alle politischen Parteien, die das Wohl des Volkes über die Macht des Staates stellen, müssen sich hieran beteiligen, um diese Umstände der öffentlichen Debatte zugänglich zu machen und hierdurch einen Wandel zu ermöglichen.

Ich möchte diese finsteren Visionen mit einigen positiven Gedanken hinsichtlich dieser Technologie beenden. Der Mann der den Begriff der Informationsgesellschaft geprägt hat, der japanische Professor Yoenij Masuda, hat sein Buch „The Information Society“ im Jahr 1980 veröffentlicht. In diesem Buch beleuchtete er die dunklen und hellen Seiten dieser Technologie und schrieb:

„Würden die Informationssysteme vollständig von einer despotischen Staatsorganisation beherrscht, wäre die Informationsgesellschaft die ultimative kontrollierte Gesellschaft, in der der Mißbrauch den Mißbrauch der Menschenrechte unter Diktaturen bei weitem übertreffen würde, aber wenn die Menschen die Systeme übernehmen, könnten wir ein so freies und gesundes wie aktives und kreatives Leben bis zu einem Durchschnittsalter von 90 Jahren oder mehr führen. Diese Technologie hat ebenso viele positive wie negative Anwendungsbereiche.“

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Ein  Leben in Freiheit oder mit Chips im Gehirn? Das ist hier die Frage.

Quelle: http://www.stopthecrime.net/Robert%20Naeslund–The%20Human%20Brain%20Project.pdf

Alle Links wurden zusätzlich eingefügt.

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2 Antworten zu “Robert Naeslund: Das „Human Brain Project“”

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