Regionalisierung – eine Blaupause für Ihre Knechtschaft

Von Agenda 21 Course
Übersetzung©: Andreas Ungerer

Dieser exzellente Beitrag des langjährigen Agenda 21-Kritikers, Michael Shaw, verdeutlicht, warum die Regionalisierung eine der Schlüsselstrategien bei der Einführung der Agenda 21 in unseren Kommunen ist und eine Bedrohung für unsere repräsentative Regierung darstellt.

 

Von Michael Shaw

5. Juni 2012, NewsWithViews.com
Vorbei die Zeiten, in denen die Regierung Beschränkungen unterlag, innerhalb derer die unveräußerlichen Rechte des Individuums politisch anerkannt wurden und Geld noch einen Wert besaß. Die politische Struktur Amerikas hat sich verändert. Dies geschah über 50 Jahre lang still und heimlich, ohne daß die Öffentlichkeit sich der diesem Wandel zugrunde liegenden Mechanismen, bewußt gewesen ist.

Im Mittelpunkt dieser Transformation steht der politische Prozeß der „Regionalisierung“ des Landes. Der politische Regionalismus ist das Gegenteil einer repräsentativen Regierung. Durch die Zerstörung der traditionellen politischen Grenzen, wie bspw. der Bezirksgrenzen, und die Einführung eines veränderten Regierungssystems, welches letztlich das Privateigentum und die individuellen Bürgerrechte abschafft, strukturiert die Regionalisierung die Arbeitswiese der amerikanischen Regierung um oder erfindet sie neu. Die Regionalisierung hat Städte und Landkreise im ganzen Land infiltriert und wirkt sich auf das Verkehrswesen, die Wasserversorgung, die Landwirtschaft und die Flächenutzungssysteme und damit buchstäblich auf alle Aspekte Ihres Lebens aus.

Lassen Sie uns mit einem Beispiel beginnen, das zeigt, wie die Programme der Agenda 21 durch „Regionalisierung“ auch Ihrer Stadt Einzug halten.

Es folgt ein Auszug aus dem Dokument der Agenda 21 der Vereinten Nationen zur Verkehrsplanung:

7.52 Die Förderung effizienter und umweltgerechter Nahverkehrssysteme in allen Ländern sollte durch ein umfassendes Gesamtkonzept für die städtische Verkehrsplanung und -lenkung erfolgen. Zu diesem Zweck sollten alle Länder:

a.    die Flächennutzungs- und Verkehrsplanung miteinander integrieren, um verkehrsreduzierende Entwicklungsmuster zu fördern;

b.    nach Bedarf Nahverkehrsprogramme beschließen, die bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel mit hoher Passagierdichte einsetzen;

c.    nicht motorisierte Beförderungsarten unterstützen, indem sie nach Bedarf für sichere Rad- und Gehwege in Innenstadt- und Vorstadtbezirken sorgen

Quelle:https://www.un.org/depts/german/conf/agenda21/agenda_21.pdf

Städte im ganzen Land übernehmen diese Verkehrssysteme. Der Grund dafür ist, daß diese Systeme den Kommunen von einer regionalen Regierungsebene (die in Deutschland längst eingeführten Bezirksregierungen / Anm. d. Übers.) aufgezwungen werden, die weitgehend unbekannt ist und deren Einfluß ebenso unterschätzt wird.

Die groß groß angelegte Version des modernen Regionalismus in den USA ist eine von der Bundesregierung aufgezwungene und sich über die gesamte Nation erstreckende außerkonstitutionelle Regierungsebene.

Laut der Website der National Association of Regional Councils (NARC) [„nationale Vereinigung der Regionalräte“], dient die NARC „als nationale Stimme der Regionalisierung durch effektive Interaktion und Fürsprache gegenüber dem Kongreß, den Bundesbeamten und anderen Behörden und Interessengruppen“. Die Tagesordnung des NARC umfaßt unter anderem folgende Themen: Verkehr, kommunale und wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt, innere Sicherheit, „regionale Bereitschaft“ und kommunale Fragen…

Neben der NARC müssen die Bürgerinnen und Bürger die folgenden regionalen Planungs- und Entwicklungsagenturen kennen, die sich für die Umsetzung der Ziele der NARC einsetzen:

  • Council of Governments (COG) [Rat der Kommunalregierungen]
  • Metropolitan Planning Organization (MPO) [Organisation zur bundesweiten Planung des Personen und Güterverkehrs]

Council of Governments (COG)

COGs sind regionale Zusammenschlüsse von Kommunalverwaltungen – regionale Körperschaften, die in der Regel so beschaffen sind, daß sie ein Gebiet von mehreren Counties [Bezirken] verwalten und in deren Händen Themen wie Regional- und Stadtplanung, Wirtschafts- und Gemeindeentwicklung, Kartografie und Regierungsinformationssysteme (GIS), Gefahrenminderung und Notfallplanung, soziale Dienste, Wassernutzung, Umweltschutz sowie die Verwaltung des Durchgangsverkehrs und die Verkehrsplanung liegen.

COGs kontrollieren Ihre Städte und Landkreise aus dem Unsichtbaren. Mit den ihnen zugewiesenen Bundesmitteln koordinieren COGs die lokale Umsetzung der Agenda 21.

Metrpolitan Planning Organisation (MPO)

MPOs werden von der Bundesregierung beauftragt und sind, wie die COGs, Instrumente zur Umstrukturierung der amerikanischen Regierung. Sie bauen die Infrastruktur für ein neues Wirtschaftssystem auf Grundlage von Pivate Public Partnerships auf, um das freie Unternehmertum zu ersetzen.

COGs und MPOs sind verbündete Organisationen, welche die verfassungsmäßig formulierte Regierungsstruktur Amerikas aufbrechen. Ihr Zweck ist besteht darin, die lokale Regierung hinter den Kulissen zu kontrollieren und zu steuern.

Heutzutage treiben sie die föderalistische Einführung der globalistischen Agenda in der lokale Regierungspolitik voran und machen damit den Schutz, den unser verfassungsmäßiges Regierungssystem bietet, zunichte. Diese Verletzung des amerikanischen Wesens und unserer naturgegebenen Rechte muß aufhören!

Um es mit den Worten der ehemaligen Beamtin im Bildungsministerium und Autorin des Buchs The Deliberate Dumbing Down of America (Die vorsäztliche Verdummung Amerikas) zu auszudrücken, „bedeutet Regionalisierung Kommunismus.“

Die Regionalisierung fördert Räte im sowjetischen Stil, die eine Politik entwickeln, welche dann von gewählten Beamten ohne sinnvolle öffentliche Aufsicht abgesegnet wird. Es handelt sich um eine zusätzliche Regierungsebene, die außerhalb der Bestimmungen der Verfassung agiert und auf diese Weise globalistische Ziele fördert und gleichzeitig die meisten gewählten Amtsträger isoliert. Einige der gewählten Amtsträger sind Beauftragte der COG-Verwaltungsbehörde.

Kurz gesagt, ist die Regionalisierung das Instrument zum Voranbringen der folgenden globalistischen Ziele zur politischen Umstrukturierung:

  • Die Umsetzung eines schrittweisen Ansatzes zur Abschaffung des Privateigentums;
  • Die Förderung der Umsiedlung von Menschen aus dem ländlichen Raum in städtische Zentren mit intelligentem Wachstum;
  • Die Vergabe öffentlicher Aufgaben an Privatunternehmen und ehrenamtliches Engagement in den Kommunen zu fördern.

Ein Musterbeispiel für regionale Kontrolle entsteht derzeit in der San Francisco Bay Area. Dort ist der COG als ABAG, die Association of Bay Area Governments, bekannt. ABAG hat in Zusammenarbeit mit dem ICLEI (Internationaler Rat für lokale Umweltinitiativen) das „One Bay Area“-Programm ins Leben gerufen. One Bay Area ist der lokale föderalisierte und internationalisierte Plan für die Umsetzung der Agenda 21. Dieser „regionale“ Plan mit 9 Bezirken und 101 Städten (mit einer Gesamtbevölkerung von 7 ½ Millionen Menschen) ist als volles Bekenntnis zum kollektivistischen Programm für intelligentes Wachstum und das Wildland Projekt konzipiert.

In den nächsten 20 Jahren wird von der ABAG der Bau von 630.000 neuen Wohneinheiten geplant. Das geplante Vorhaben besteht ausschließlich im Bau von Mehrfamilienhäusern. Ganze 80 % der geplanten Wohnungen müssen sich innerhalb einer halben Meile von neu ausgewiesenen „Transitkorridoren“ befinden. Einer dieser Transitkorridore ist der El Camino Real, die Hauptverkehrsader von San Jose nach San Francisco. Sie soll in eine Region mit aneinandergrenzenden, staatlich kontrollierten Wohnsilos zur intelligenten Wachstumsentwicklung umgewandelt werden. Am Ende werden alle privaten Fahrzeuge vom Verkehr auf dem El Camino ausgeschlossen sein.

Um dies und noch vieles mehr in die Tat umzusetzen, hat die Bundesregierung AGBAs One Bay Area Programm eine viertel Milliarde Dollar zugesagt! Trotz des umfangreichen Widerstands gegen die Einführung der One Bay Area in diesem Jahr, schreitet der Plan nach einem verkürzten und manipulierten Genehmigungsverfahren voran – ein Zeichen dafür, daß die Dinge im ganzen Land in Bewegung kommen werden.

Die ABAG und die One Bay Area beweisen, daß die Regierung nicht mehr gemäß dem verfassungsmäßigen Entwurf arbeitet. Infolgedessen verlieren wir alle sowohl den Schutz durch die Regierung als auch den unserer unveräußerlichen Rechte.

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[Dieser Überblick über die Regionalisierung ist Teil einer umfangreicheren nationalen Vortragsserie von Michael Shaw in 19 Gemeinden im ganzen Land mit dem Titel „Der ultimative Krieg: Globalisierung gegen Amerika„. Michael Shaw ist einer der führenden Kritiker der nachhaltigen Entwicklung, auch bekannt als die „Agenda 21“ der Vereinten Nationen, der Aktionsplan zur Umsetzung der Weltregierung im 21 Jahrhundert. Shaw ist Vorsitzender von FreedomAdvocates.org, einer Organisation, die sich der Verbreitung der amerikanischen Werte widmet und darüber informiert, wie die Agenda 21 Amerika und das gesamte menschliche Leben verändern soll. Für weitere Informationen besuchen Sie FreedomAdvocates.org und informieren Sie sich regelmäßig über die Vorhaben Ihrer Kommune.]

Quelle: https://newswithviews.com/Shaw/michael134.htm

 

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