Pardon, Jo Conrad!

18. August 2021, eigener Bericht

Grüß Dich, Jo!

Vor drei Tagen ist uns eine „Unterhaltung“ im Kommentarbereich von bewusst.tv völlig aus dem Ruder gelaufen.

Allein die Vorstellung, dort eine Unterhaltung über eine meiner Thesen zur grundlegenden Funktion einiger der etablierten alternativen  Nachrichtenkanäle und über grundlegende Verschiedenheiten überhaupt gemeinsam führen zu können, war schon ein lächerlicher und völlig falscher strategischer Ansatz.

Was hätte ich mit meiner zuweilen doch auch recht „flapsigen oder satirischen Art“ denn anderes erwarten sollen? ¯\_(ツ)_/¯

 Mein Fehler!

Daß es dermaßen unangenehm wurde, verantworte ich aber nicht allein, und will hier diesen Umstand ebenfalls kurz beleuchten.

Es hat, abgesehen von der eingangs erwähnten völlig grotesken Idee, einen Austausch unter Medienschaffenden der mehr oder weniger gut etablierten alternativen Medienszene über deren unterschiedliches, grundlegendes „Selbstverständnis“ bezüglich ihrer Arbeit im Kommentarbereich eines zu Kollegen anregen zu wollen, kurz gesagt, auch mit bekannten und daher durchschaubaren und im Grunde auch vorhersehbaren und unschönen rhetorischen Mitteln, insbesondere des Argumentum ad hominem, zu tun, von denen es in diesem Faden nur so wimmelt oder gewimmelt hat, und an dem ich mich am Ende dieser „Schlacht“ dann auch vergriffen habe – auf, zugegeben, „unterirdischem Niveau“.

Du weißt wie ich, daß es sich hierbei um einen kumulativen rhetorischen Prozesse gehandelt hat, mit denen Gesprächspartner mit dem Lächeln der Krokodile dazu gebracht werden können, sich am Ende unschön von der Bühne zu verabschieden, und sich hiermit vermeintlich selbst ins Aus gestellt zu haben.

Hierfür bitte ich niemand um Verzeihung, weil ich letztlich dessen Opfer wurde.

Rhetorisch betrachtet war das alles nämlich wahrlich kein Meisterstück, sondern diese insgesamt absolut vorhersehbare „Reaktion“ auf mich, den vermeintlichen Feind und Hater, folgte klassischen, Mißverständnisse produzierende Regeln, die eben eine vorhersehbare Reaktion des Gegenübers auslösen können, was hierbei geschehen ist und ich näher ausführen könnte aber nicht möchte, weil ich fest davon überzeugt bin, daß Du weißt, wovon ich schreibe.

Wofür ich jedoch wirklich um Verzeihung bitten möchte, ist die völlig absurde Idee, auf diesem Weg einen Austausch von Medienschaffenden im Rahmen eines Miteinanders über tatsächlich grundsätzliches Fragen und Sichtweisen auf deren unterschiedliches Selbstverständnis und Absichten bezüglich ihrer verschiedenartigen Arbeit und Arbeitsweisen anregen zu wollen.

Das war ein echter Griff ins Klo! ☹

Möglicherweise begegnen wir oder andere sich ja ein andermal und an einem geeigneteren Ort, um solche mir wichtig erscheinenden Fragen einmal untereinander anzureißen und bestenfalls auch andere für die Beantwortung der Fragestellung zu gewinnen, „wodurch sich verschiedene alternative Nachrichten und Informationsplattformen unterscheiden, was deren Zielsetzung ist, und ob und welche gemeinsamen Interessen und Gemeinsamkeiten bei Fragen nach sich einer gegensätzlich und dem gesellschaftlichen Miteinander förderlichen Zusammenarbeit bestehen.“

Nichts für ungut also und beste Grüße von hier

:andreas.

Titelbild: Adaption von Steynards Le pardon de Bonchamps

 

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