Nun bedient sich der Staat Agents Provocateurs

 

Von Andreas Ungerer

17. Januar 2022, eigener Bericht
Bei Agents Provocateurs, in Polizeikreisen unter anderem auch „Zylinderkräfte“ genannt, handelt es sich entweder zumeist um in Gruppen bei Demonstrationen positionierte, als Demonstranten verkleidete Polizeibedienstete selbst oder um andere vom Staat bezahlte Gewaltverbrecher und Randalierer, die oft politisch motiviert eingesetzt werden, um während Demonstrationen Randale zu stiften oder, wie heute ganz offensichtlich in Rostock geschehen, der POLIZEI einen Anlaß zu geben, gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorzugehen.

Wer sich allein diese beiden kurzen Videos ansieht, kann gar nicht anders, als anzunehmen, daß sowohl die Blockade des Demonstrationszugs mit massivem POLIZEI-Aufgebot als auch dieser brutale Polizeieinsatz sorgfältig vorbereitet waren und auf politischen Befehl erfolgt sind.

Bei den paar Hanseln, welche die POLIZEI mit Flaschen und Böllern beworfen haben sollen, kann es sich im Grunde nur um Leute aus dem eigenen Stall gehandelt haben. Ein Verdacht, der sich nach Ansicht von Beobachtern vor Ort dadurch bestätigt, daß sich einige der Randalierer nach dem Einsatz gegenüber den martialisch aufgerüsteten und mir wie eine SA aus Polizeibediensteten erscheinenden Einsatzkräften äußerst kollegial verhalten, und sich bspw. gegenseitig „die hohe fünf“ gegeben haben sollen.

Die Meldungen der Mainstream Medien über die enorme Anzahl gewaltbereiter Querdenker, Reichsdeutscher und Rechtsextremer in der Protestbewegung sind ebenso vorprogrammiert wie künftig erhöhte „Sicherheitsvorkehrungen“ auf „Spaziergängen“ und Demonstrationen.

Die ohnehin schon offenen Türen des Polizei- und Überwachungsstaats werden mit dieser Art Eskalation, anderenfalls friedlich verlaufender Demonstrationen und Kundgebungen, durch den „Staat“ selbst sperrangelweit geöffnet.

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Andreas Ungerer ist Publizist, Herausgeber und Übersetzer anspruchsvoller historischer und geopolitischer Analysen, wobei sein Interesse, neben aktuellen zeitgeschichtlichen Ereignissen, der Juristerei im Allgemeinen, dem Grundgesetz sowie den Grundrechten, dem Verfassungsrecht, der Gewaltentrennung und weiteren nur im Rechtsbankrott zu tragischer Absurdität verkommenen Rechtsmaximen und -normen, auch der, derzeit anscheinend in Vergessenheit geratenen oder umdefinierten und offenbar an vorherbestimmte Ergebnisse geknüpften, empirischen naturwissenschaftlichen Forschung gilt. 

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