Nahrungsmittelmanifeste – solange eine gute Idee, bis sie sich als schlecht erweist

Von Agenda 21 Course
Übersetzung©: Andreas Ungerer

 

Ideen für die Nachhaltige Entwicklung werden oft als hilfreich dargestellt. Als Ideen, die dem Individuum und/oder der Umwelt dienen, und das möglicherweise – zumindest kurzfristig – auch sind. Wenn man es jedoch mit Strategien der Agenda 21 zu tun hat, ist es wichtig immer deren Ziel im Auge zu behalten. Das Ziel besteht darin die menschliche Bevölkerung in ein der Käfighaltung ähnliche Situation zu versetzen, in der sämtliche Lebensmittel und Fasern aus der unmittelbar an menschliche Siedlungen grenzenden Umgebung bezogen werden müssen. Wesentlich zur Erreichung dieses Ziels ist, daß Menschen langsam darauf konditioniert werden zu glauben, daß es eine großartige Idee sei vor Ort produzierte Lebensmittel zu kaufen. Erst später werden die dann erkennen, daß sie sind, die diese Lebensmittel anbauen werden und es hierzu keine Alternativen geben wird.

In der Region rund um Durham in North Carolina wurde das folgende Lebensmittelmanifest erstellt. Entnehmen Sie die tatsächliche Agenda hinter diesem Nahrungsmittelmanifest bitte dem daran anschließenden Artikel.

Region Durham

Lebensmittel-Manifest

„Lebensmittelplanung für unsere Zukunft“

Das Lebensmittelmanifest der Region Durham spiegelt die Vision der Kommune einer sicheren, auf den Aufbau eines gerechten und nachhaltigen lokalen Lebensmittelsystems als Grundlage für die Gesundheit der Bevölkerung ausgerichtete Nahrungsmittelversorgung wider.

Auf Grundlage der Beteiligung durch die Gemeinde wird ein nachhaltiges, mit den Systemen des Naturerbes und der bebauten Umwelt im Einklang stehendes sowie der Allgemeingesundheit förderliches lokales Lebensmittelsystem die wirtschaftliche Existenzfähigkeit der Lebensmittelindustrie der Region Durham verbessern.

„Lebensmittelsicherheit bedeutet eine Situation, in der alle Bewohner der Gemeinschaft in der Lage sind eine sichere, kulturell akzeptable und ernährungsphysiologisch angemessene Ernährung durch ein nachhaltiges Ernährungssystem zu erhalten, was sowohl die Autarkie der Gemeinde als auch die soziale Gerechtigkeit und die Fähigkeit der Unterstützung dieses Systems durch die landwirtschaftliche Gemeinschaft maximiert.“

(Offizieller Zusatz Nr. 128 zum Anbauplan der Region Durham (2009))

Nahrungsmittelsicherheit in der Region Durham ist robust finanziert, ökologisch verantwortlich und sozial gerecht und trägt zum künftigen Wohlergehen unserer Region sowie ihrer Bewohner bei.

  • Errichtung eines aus Bewohnern bestehenden Komitees, das die meßbaren Richtwerte der Prinzipien des Lebensmittelmanifestes überwacht und Zielvorgaben macht.
  • Berechnung des dem voraussichtlichen Bevölkerungswachstums entsprechenden Lebensmittelbedarfs und Errichtung einer Basis für künftige Autarkie hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit.
  • Aufnahme von Prinzipien der Lebensmittelsicherheit in wichtige strategische regionale und lokale politische Dokumente als integraler Bestandteil beim Aufbau nachhaltiger und vollständiger Gemeinschaften.
  • Förderung eines lokalen Lebensmittelsystems zur Unterstützung der lokalen Agrarproduktion.
  • Schaffung einer geschulten Basis von Konsumenten, welche den Agrarsektor vor Ort unterstützen.
  • Förderung des Aufbaus institutioneller, industrieller und kommerzieller Lebensmittelbeschaffungsstrategien.
  • Die Beeinflussung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements durch Gewässerschutz, den Schutz der Systeme des Naturerbes, die Reduktion von Treibhausgasemissionen, verantwortliches Abfallmanagement und den Schutz der landwirtschaftlichen Flächen zur Minimierung von deren übermäßigen Beanspruchung durch situationsbedingte Flächennutzungsplanung.
  • Ermittlung potentieller Auswirkungen des Klimawandels auf Landwirte und Nahrungsmittelproduktion und deren Einbeziehung in Eindämmungs- und Anpassungsstrategien.
  • Entwicklung einer lokalen Lebensmittelwirtschaft in Durham als wesentlichen Wirtschaftsfaktor der Region
  • Alljährliche Bemessung der Lebensmittelsicherheit zur Bewertung der Wirksamkeit sektorenübergreifender Initiativen.

Nachhaltige Landwirtschaft vor Ort

Die Kultivierung einer nachhaltigen Landwirtschaft vor Ort wird sowohl die städische als auch die bäuerliche Wirtschaftsentwicklung verbesser, Arbeitsplätze schaffen, die regionale Lebensmittelversorgung sichern, eine Kultur der Umweltverantwortung fördern und Ressourcen erhalten.

Aufbau von Kapazitäten durch Nahrungsmittelproduktion vor Ort

  • Schutz der landwirtschaftlichen Anbaufläche.
  • Das Propagieren realistischer Karriereaussichten in der Agrarindustrie.
  • Ausweitung lokaler Schulungs und Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Aufbau einer leistungsfähigen lokalen Lebensmittelproduktion vor Ort
  • Förderung einer Erweiterung des Agrarsektors vor Ort.
  • Unterstützung von Informationsnetzwerken zur lokalen Lebensmittelauswahl und -verfügbarkeit.

Wesentliche Aufbaugrundlagen

Ein durch umfassende und integrierte Mechanismen unterstütztes, gerechtes und nachhaltiges lokales Nahrzungsmittelsystem wird widerstandsfähig sein. Diese Mechanismen werden, zur Gewährleistung einer sicheren Nahrungsmittelversorgung, physische Elemente mit soliden wirtschaftlichen, ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Strategien enthalten.

Erste überarbeitete Version, genehmigt am 28. Mai 2009

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Von den Vereinten Nationen ispirierter Lebensmittelrat für die Erneuerung des Manifests – Kontaktieren Sie Ihren Abgeordneten jetzt

17. Juni 2012
aus einem nicht mehr existierenden Blog

Das Manifest des Rats für lokale Lebensmittelberatung in North Carolina NC läuft dieses Jahr aus. Die Generalversammlung bemüht sich trotz des Widerstands von Gesetzgebern, Gruppen und Bürgern, die in diesen Rat für ein von den Vereinten Nationen und der Agenda 21 inspiriertes Gremium halten, um eine Erneuerung der Charta. Dieser Rat sollte, selbst wenn er möglicherweise gute Arbeit zugunsten der Kleinbauern leistet und dabei hilft die Menschen über vor Ort produzierte Lebensmittel aufzuklären, sollte jedoch aufgelöst oder seine Charta völlig neu geschrieben werden. Er ist, wie viele unserer Dezernate, Gremien und Kommissionen in North Carolina, ein Instrument der U.N.-Eliten. Nirgends werden ihnen in dessen Manifest oder selbst in dessen Original, dem Gründungs- und Grundlagenbericht*die Begriffe „U.N.“ oder „Agenda 21″“ begegnen , aber dieser Rat verfolgt sicherlich dieselben, in der Agenda 21 umrissenen Ziele.

Die Agenda 21* ist am 14 Juli 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung verabschiedet worden. Sie stellt den globalen Rahmen für die Errichtung einer Eine-Welt-Regierung in Gestalt einer Umweltdiktatur dar. Einer der führenden Experten für die Agenda 21, Tom DeWeese, faßt die Agenda 21 wie folgt zusammen:

Laut ihrer Erfinder besteht das Ziel der nachhaltigen Entwicklung in einer Eingliederung von Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik, zur Senkung des Konsums, der Schaffung sozialer Gerechtigkeit und zu Erhalt und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt. Die Verfechter der Nachhaltigkeit pochen darauf, daß jede gesellschaftliche Entscheidung von ihren Auswirkungen auf die Umwelt abhängig sein und sich auf die drei folgenden Komponenten konzentrieren soll: globale Landnutzung, globale Bildung und globale Bevölkerungskontrolle und -reduzierung.

.Der North Carolina Sustainable Local Food Advisory Council (NCSLFAC) hat weit mehr als nur die Aufgabe, Bewußtsein für lokale Lebensmittel zu schaffen. Seine Satzung formuliert seinen Auftrag mit folgenden Worten:

Das Ziel des North Carolina Sustainable Local Food Advisory Council besteht darin einen Beitrag zum Aufbau einer lokalen Lebensmittelwirtschaft zu leisten wodurch North Carolina, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stimulierung der wirtschaftlichen Entwicklung, die Geldzirkulation aus dem lokalen Lebensmittelverkauf innerhalb der lokalen Gemeinden, den Erhalt von Freiflächen, die CO2-Emissionen verringernde Absenkung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, den Erhalt und Schutz der natürlichen Umwelt, die Verbesserung des Verbraucherzugangs zu frischen und nahrhaften Lebensmitteln und durch die Schaffung größerer Lebensmittelsicherheit für all seine Einwohner, profitiert.

Die Generalversammlung beabsichtigt, in Anerkennung der positiven Beiträge des Agrarsektors von North Carolina zur Wirtschaft und Umweltqualität des Staates, den Rat damit zu beauftragen Strategien zu folgenden Tehmenbereichen, bezüglich der von ihnen betroffene Bevölkerung von North Carolina, zu planen und zu entwickeln:

(1) Gesundheit und Wohlbefinden.

(2) Hunger und Zugang zu Nahrungsmitteln.

(3) Wirtschaftliche Entwicklung.

(4) Schutz der Agrarflächen und Wasserressourcen.

Hier geht es nicht allein um Lebensmittel aus der Region. Es geht hier um Nachhaltige Lebensmittel. Vergleichen sie die Definition von Nachhaltigkeit der Agenda 21 mit der des Manifests des NCSLFAC. Die Cereinten Nationen definieren die Nachhaltigkeit über die drei Es. Soziale-, ökologische und wirtschaftliche Gerechtigkeit. All diese Es müssen innerhalb einer Initiative ausgewogen sein, um als nachhaltig anerkannt zu werden.

Die Drei ES der Agenda 21

Sie werden über die Ähnlichkeiten zwischen der Definition von Nachhaltigkeit der Vereinten Nationen und den in dem Original-Gesetzestext des NCSLFACs verwendeten Worten erstaunt sein.

Ein standortspezifisches, miteinander verflochtenes Produktionssystem aus Ackerbau und Viehzucht, das langfristig in der Lage ist folgende Aufgaben zu erfüllen:

a. Deckung des Bedarfs an Nahrungsmitteln und Fasern

b. Verbesserung der von der Agrarwirtschaft benötigten Qualität von Umwelt und grundlegenden Rohstoffquellen

c. Erhalt der Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe.

d. Verbesserung der Lebensqualität Landwirten und Gesellschaft als Ganzes.

Das Problem beim Widerstand gegen solche Initiativen liegt im Wohlklang ihrer Pläne. Wer sollte schon etwas gegen regional angebaute Lebensmittel haben? Wer sollte sich weigern Kleinbauern zu unterstützen? Niemand, und schon gar nicht der Autor, der übertrieben darauf achtet so viel biologisch und regional angebaute Lebensmittel wie möglich zu verwenden. Der beste Weg zur Förderung regional angebauter Lebensmitteln und Unterstützung von Kleinbauern besteht für die Regierung unseres Bundesstaates jedoch darin, sich diesen nicht in den Weg zu stellen. Wir benötigen nicht noch mehr zentrale Planung. Wir benötigen keine weiteren Ausschüsse und Kommissionen, die abseits der Gesetzgebung agieren. Wir brauchen eine Regierung, die sich zurückhält und Kleinbauern das tun lässt, was sie tun. Wir brauchen keinen Rat, dessen Prioritäten in der von oben verordneten Planung einer Agrarwirtschaft bestehen. Schauen Sie sich die Prioritäten an, die der „Gründungs- und Grundlagenbericht“ des Rats festgelegt hat:

Die Prioritäten des Orientierungsrates: Die Schaffung besonders wünschenswerter Ergebnisse, die Thematisierung von Lebensmittelsicherheit/verfügbarkeit (bei geringen Einkommen), Jugendvertretungen (einschließlich der von Jungbauern), Kosten-Nutzen-Analyse der Einnahmen durch regional angebaute Lebensmittel (ökonomische Grundlage), regionaler Ansatz zur Einführung von auf die 100 Bezirk Nord Carolinas abgestimmte Nahrungsmittelstrategien, Verbesserung der statistische Daten des Staates über Versorgung und Nachfrage bei Lebensmittelerzeugern (indirekte Kosten etc.), Zugriff auf Daten zu folgenden Fragen: Wo leben Sie? Wo arbeiten Sie? Wo kaufen Sie ihre Lebensmittel? Zielgerichtete Arbeit, um auf staatlicher Ebene Interesse für die Sicherheit und Qualität der Versorgung mit Lebensmitteln, Luft, Böden und Wasser zu wecken und die Entwicklung eines Geschäftsplans für den gesamten Staat – mit Blick auf Barrieren, Lücken in der Versorgungskette, und wie eine wachsende Bevölkerung mit dem Wunsch nach Erhalt des bestehenden Ackerlandes in Einklang gebracht werden kann.

Sind Sie nach der Lektüre des Nahrungsmittelmanifests und des anschließenden Artikels der Meinung, daß es sich hier um den Genuß von in der Region geangelten Fischs oder regional angebauter Lebensmittel handelt, oder haben Sie eher den Eindruck, daß es sich hierbei um einen gänzlich anders und übelriechenden Sachverhalt handelt? Vergessen Sie nicht das Ziel.

Die Verfechter der Nachhaltigkeit müssen die Menschen daran gewöhnen, ihre Nahrung vor Ort anzubauen, denn wenn es nach ihnen geht, wird dies die einzige Nahrung sein, die innerhalb menschlicher Siedlungen verfügbar sein wird.

Quelle: http://www.agenda21course.com/food-charters-good-idea-until-it-goes-bad/