König der Knechte: Heuchler

Von Marcus
Übersetzung©: :andreas.

[Anmerkung: Dies ist der dritte und letzte Teil der Einführung in zwei derzeit nicht verfügbare, aber äußerst aufschlußreiche Videoreihen über unbestreitbare, grundlegende Fakten zum systemimmanenten rechtlichen Status von Menschen als bewegliche Sachen innerhalb so genannter Rechtsstaaten. :andreas.]

 

Kein Glaube, keine Treu‘ noch Redlichkeit ist unter Männern mehr. Sie sind meineidig; Falsch sind sie, lauter Schelme, lauter Heuchler!
~ William Shakespeare ~


Heuchelei:  Vorgeben, vortäuschen, maskieren.
Sich unter einem falschen Schein verstecken.
Zur Täuschung so zu tun als ob.


Die Meister der Täuschung
(Wer sind sie?)
In der frühesten Geschichte Amerikas gab es eine Gruppe von Menschen, die zu Recht gefürchtet war – eine Gesellschaft, könnte man sagen, deren oft „heimtückisches“ Handwerk in Europa eine Vielzahl von Opfern gefordert hatte, und zwar seit dem Mittelalter.

Von der Massachusetts Bay bis Virginia ist eine Gruppe von Menschen gehaßt und gefürchtet worden. Der Magistrat wollte sie nicht auf dem Scheiterhaufen verbrennen, obwohl sicherlich ein großer Teil der Kolonisten eine solche Lösung empfohlen hätte. Unsere Vorväter waren von ihnen verblüfft.

Zunächst stellt sich die Frage, woher sie kamen. Unter denen, die im Jahr 1620 von England nach Plymouth gesegelt sind, war nicht einer von ihnen an Bord.

„Ungeziefer“ wurden sie von den Kolonisten genannt. „Parasiten“ die sich am menschlichen Leid labten und Kummer und Verwirrung säten, wohin auch immer sie gingen.

Sie wurden „zerstörerisch“ genannt!

Dennoch wurde ihnen die Koexistenz mit den Kolonisten erlaubt, zumindest für eine Weile. Natürlich gab es koloniale Gesetze, welche die Ausübung ihres berüchtigten Handwerks verboten. Irgendwie jedoch fand sich immer ein Weg, um all diese Gesetze zu umgehen.

Im Jahr 1641 hat die Kolonie Massachusetts Bay einen neuartigen Ansatz zur Lösung des Problems gewählt. Die Gouverneure versuchten, diese „Teufel“ durch wirtschaftliche Ausgrenzung auszuhungern. In der Hoffnung, daß sie hierdurch zugrunde gehen würden, wurden ihnen die Honorare verweigert.

Vier Jahre später ist Virginia dem Beispiel von Massachusetts Bay gefolgt und für eine Weile schien es, als sei das Dilemma hierdurch gelöst worden. Dem war jedoch nicht so, denn irgendwie ist es diesen „Parasiten“ gelungen zu überleben, und ihre bloße Nähe ließ die Kolonisten erzittern.

Im Jahr 1658 beschloß Virginia seine endgültige Lösung: deren Verbannung ins Exil. Die „Verräter“ wurden aus der Kolonie vertrieben. Und endlich, nach Jahrzehnten des Erduldens der „psychologischen Finsternis“, kam die Sonne heraus, die Vögel sangen und die Welt war in Ordnung. Diese Euphorie hielt eine Generation lang an.

Mir ist unklar, warum die Kolonisten in Virginia den Ausgestoßenen schließlich erlaubten, zurückzukehren, aber sie taten es. Im Jahr 1680, nach zweiundzwanzig Jahren, wurden die Verachteten wieder in die Kolonie aufgenommen, unter der Bedingung, der strengsten Überwachung unterworfen zu sein.

Wie vergeßlich wir doch sind!!

Denn tatsächlich wurden im Laufe des nächsten halben Jahrhunderts die auferlegten Beschränkungen langsam und leise hinweggefegt. Und die, deren Verrat seit dem Mittelalter gefürchtet war, nahmen schließlich ihren Platz in der Gesellschaft ein.

Wissen Sie, dieses „Ungeziefer“, das einst die Kolonien Amerikas befallen hat, die „Parasiten“, die auf dem Mißgeschick ihrer Nachbarn herumgetrampelt sind, bis sie schließlich offiziell aus Virginia verbannt wurden, diese gefürchteten, verachteten und letztlich ausgestoßenen „Meister der Verwirrung“ waren JURISTEN.


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Juristen und das Handelsrecht
(in ihrer Funktion als legale Vertreter des GESETZES)
 

28 “Zitate” von einem ihrer Lehrer.
(Einem renommierten Professor für Rechtewissenschaften, der über 40 Jahre lang Juristen ausgebildet hat.)

„Das gesamte Rechtswesen besteht aus Juristen und dient dem alleinigen Zweck, den Hokuspokus von Juristen über die Verlogenheit dieses gesamten Gewerbes für Juristen und zu deren privatem Nutzen, aufrecht zu erhalten.“

„Ich habe einem Anwalt, der nicht nur fähig ist, sondern auch außerordentlich offen und scharfsinnig über seinen Beruf spricht, meine Vorstellungen über das Buch und über das Recht dargelegt. ‚Selbstverständlich‘, sagte er, ‚aber warum sollten wir die Show anderen überlassen?‘

„Bei all der fachlichen Eignung da draußen in der Welt, weiß der Durchschnittsmensch darüber, was ihn am meisten betrifft, am wenigsten – darüber, was Juristen Das Recht nennen.“

„Es sind die Juristen, die unsere Zivilisation für uns verwalten – unsere Regierungen, unsere Geschäfte, unser Privatleben. Die meisten Parlamentarier sind Juristen; Sie machen unsere Gesetze. Die meisten Präsidenten, Gouverneure, Kommissare, gemeinsam mit ihren Beratern und Strippenziehern sind Anwälte; sie walten über unsere Gesetze. Alle Richter sind Juristen; sie interpretieren unsere Gesetze und setzen sie durch. Es gibt keine Gewaltenteilung, wenn es um die Juristen geht. Die einzige Konzentration der gesamten Regierungsmacht liegt bei den Juristen. Wie der Schulbub es ausdrückte, besteht unsere „Regierung aus Juristen, nicht aus Menschen. Wir alle leben in ihr, aber die Anwälte leiten sie.

„Und im Privatleben können wir kein Haus kaufen oder eine Wohnung mieten, wir können nicht heiraten oder versuchen, uns scheiden zu lassen, und ohne den Rat von Juristen können wir nicht einmal sterben und unseren Kindern unseren Besitz hinterlassen. Um uns, nebenbei, durch ein Labyrinth verwirrender Attitüden und Formalitäten zu führen, welche Juristen geschaffen haben.

„Es gibt mehrere Gründe für diese Massenunterwerfung, einer ist die Angst des Durchschnittsmenschen vor dem Unbekannten – und die vor Polizisten. Das Gesetz kombiniert die Bedrohung von beidem. Ein mit dem Gesetz konfrontierter Nicht-Jurist, ist wie ein einem stockdunklen Raum konfrontiertes Kind. Dort lauern unbarmherzige Richter, bereit, sich auf ihn zu stürzen.“

„Doch Juristen können über ihr Produkt sprechen, ohne auch nur das Geringste darüber zu erzählen, und tun das auch oft. Und diese Tatsache beinhaltet einen der Hauptgründe für die andauernde Unkenntnis der Nicht-Juristen über das Gesetz. Kurz gesagt, wird das Recht in einer Fremdsprache vorgetragen.

„Ein großer Teil der Sprache des Rechts besteht aus höchst ansehnlichen Worten, denen eine eigenartig abweichende und ausschließlich juristische Bedeutung gegeben wurde. Es ist, kurz gesagt, eine Sprache, die niemand außer Juristen versteht oder verstehen könnte.

Das Geschäft der Juristen ist eines, das ausschließlich auf Worten basiert. Und solange diese den Schlüssel zu deren Bedeutung sorgsam für sich behalten, ist die einzige Möglichkeit für den Durchschnittsmenschen, um herauszufinden, was tatsächlich vor sich geht, selbst Jurist zu werden oder zumindest Jura zu studieren. All das macht dieses Geschäft für Juristen sehr schön – und sehr sicher.“

„Und nur weil der Durchschnittsmensch ihr Spiel nicht mitspielen kann und somit nicht selbst erkennen kann, wie inhärent sinnentleert ihre Spielereien sind, kommen die Juristen weiterhin damit durch.“

Der Geschäft des Rechts ist, kurz gesagt, nichts weiter als ein hochkarätiger Schwindel. Es ist ein weitaus lukrativerer und mächtigerer und damit gefährlicherer Schwindel als all diese kleineren Schwindel von denen man so oft hört.“

„Darüber hinaus sind sich die Juristen – oder zumindest 99 Prozent von ihnen – nicht einmal dessen bewußt, daß sie sich einer Gaunerei hingeben, und wären schon bei der bloßen Erwähnung dieser Vorstellung schockiert. Wenn sie einmal vom juristischen Virus befallen sind, verlieren sie jeden Sinn für die Perspektive dessen, was sie tun und wie sie es tun. Wie die Medizinmänner der Stammeszeiten und die Priester des Mittelalters glauben sie tatsächlich an ihren eigenen Unsinn. Diese Tatsache macht ihr Treiben natürlich umso heimtückischer. Geweihte Fanatiker sind immer gefährlicher als wissentliche Schurken. Und Juristen sind in der Tat Fanatiker, wenn es um die Heiligkeit des von ihnen als „Das Recht“ bezeichneten Wortzaubers geht.

„Doch die traurigste und heimtückischste Tatsache in der Juristerei ist, daß die breite Öffentlichkeit eben nicht erkennt, daß sie ein Schwindel ist. Verängstigt, verwirrt, beeindruckt und unwissend nehmen die Menschen das, womit sie gefüttert werden, oder was ihnen verkauft wird, hin. Und nur einmal in jedem Zeitalter reagieren die Nicht-Juristen, nicht klug, sondern angewidert und rebellieren. Und in jeder Revolution sind es Juristen, die auf deren Weg zur Guillotine oder zum Erschießungskommando federführend sind.“

53„Es sollte jedoch weder einer Revolution bedürfen, um die Gesellschaft von ihrer Kontrolle durch Juristen zu befreien, noch war die Befreiung durch eine Revolution wahrscheinlich jemals eine dauerhafte Lösung. Die amerikanischen Kolonisten hatten sich kaum von den Plagegeistern des Gesetzes befreit, indem sie die vorrevolutionären Anwälte praktisch aus ihren Gemeinden verbannten, eine viel zu wenig gewürdigte Tatsache übrigens, als eine neue und selbstgemachte Generation von Juristen auftauchte, um die Angelegenheiten der noch jungen Nation zu übernehmen.“

„Wären die Menschen in der Lage zu erkennen, wie vieles der gepriesenen Majestät von Recht und Gesetz aus Täuschung besteht und wie viele der mächtigen Rechtsprozeduren nur folgerichtige Spielereien sind, würden sie sich nicht länger von Juristen an der Nase herumführen lassen. Und die Menschen haben vor kurzem begonnen, Stück für Stück, zu begreifen. Die große Illusion von Recht und Gesetz ist an ihren Rändern ein wenig brüchig geworden.“

„Und, gesetzt den Fall, daß der gewöhnliche Mensch schwarz auf weiß sehen könnte, wie dumm, irrelevant und unnötig das alles ist, könnte er auf friedliche Weise dazu gebracht werden, die Kontrolle über seine Zivilisation aus den Händen jener modernen Lieferanten stromlinienförmigen Voodoos und verchromter Theologie, der Anwälte, zu nehmen.

„Praktisch jeder Jurist denkt und spricht vom Recht als einer Art allmächtiger, allwissender Präsenz, die wie Gott über den Angelegenheiten der Menschen schwebt. Und jeder Jurist gibt vor, einen großen Teil dieser Präsenz zum Nutzen der Nicht-Juristen verstehen und interpretieren zu können – selbstverständlich gegen einen Preis.“

„Die große Masse der praktizierenden Anwälte und kleinen Richter täuschen sich selbst und die Öffentlichkeit, wenn sie behaupten, daß das Recht, wie sie es kennen und anwenden, eine logische Wissenschaft sei und kein pseudowissenschaftlicher Betrug.

„Keine einzige Tatsache ist für das Leben und die Lust an dem juristischen Schwindel so wesentlich wie die nüchterne Behauptung praktisch all seiner Praktiker – vom Richter am Obersten Gerichtshof bis hinunter zu den Anwälten am Polizeigericht –, daß das Recht im Wesentlichen eine strikte Wissenschaft sei. Es gibt keine absurdere Behauptung.

„Denn die Juristen wissen, daß es ihrem Stand schaden schaden tun würde, wenn die Nicht-Anwälte jemals begriffen, daß ihr Leben nicht vom Recht bestimmt wird, nicht von irgendeinem starren und unpersönlichen und automatisch angewandten Regelwerk, sondern von einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Männern, die klug, aalglatt und selbstgefällig sind – den den Juristen.“

„Die nüchterne Wahrheit ist, daß die unzähligen Prinzipien, aus denen das Gesetz besteht, nichts weiter sind als alte Weisheiten, die in juristische Sprache gekleidet und als Evangelium ausgegeben werden.“

„So wie der Teufel für seinen eigenen Zweck immer aus aus der heiligen Schrift zitieren kann, so jeder Jurist in jedem Fall, egal welcher Seite, das Gesetz zu seinen Gunsten zitieren.“

„Die Sprache des Rechts ist, wo immer sie angewendet wird, ein Durcheinander aus ausländischen Worten und Redewendungen, weil diese Worte und Redewendungen es sind, aus denen die Prinzipien von Recht und Gesetz bestehen.“

„Aber warum – wenn Sie eine Minute darüber nachdenken – sollten Menschen nicht das Privileg haben, alle geschriebenen Gesetze, die sie direkt betreffen, alle Geschäftsdokumente, die sie unterzeichnen und den Kodex von Regeln und Verboten, denen sie unterworfen sind und unter denen sie ununterbrochen leben, voll und ganz zu begreifen? Warum sollte das Recht dann also eine Sprache verwenden – wobei Sprache, wie Sie sich erinnern, nichts weiter ist als ein Mittel zur Verständigung –, die jene gewöhnlichen Menschen nicht erhoffen können zu verstehen?

„Aber wie kann es sich ein Anwalt leisten diese Tatsache, insbesondere sich selbst gegenüber einzugestehen, wenn seine gesellschaftliche Stellung, sein Ansehen unter seinen Standeskollegen und sein eigenes Selbstwertgefühl von der Annahme abhängen, daß er weiß, wovon er spricht?“

„Folglich liegt die Hoffnung von Recht und Gesetz – also die Hoffnung der Juristen darauf, daß ihr Spiel unvermindert und unangefochten weitergeht – auf den juristischen Fakultäten.“

„Es sind Gesetze, die die Armen zermalmen, und es sind Reiche, die das Recht verfügen“

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Würden Sie ihren Gesetzgeber wechseln, würde das ihr Recht verändern, und sie würden ihr Eigentum besitzen.

Wer, meinen Sie, würde wohl die Kündigung erhalten?

Nun kennen Sie den Rest der Geschichte!


Quelle: http://servantking.info/

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