FRISTO Getränkemarkt GmbH: Die Nr. 1 im Ausgrenzen von Behinderten und Kranken

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Diskriminieren nach Gutsherrenart

17. November 2021, eigener Bericht
Obwohl die mit ihren 230 Filialen aufstrebende FRISTO Getränkemarkt GmbH auf ihrer Website großspurig verkündet, daß das Betreten ihrer Märkte „aufgrund von behördlichen Allgemeinverfügungen nur mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet“ ist, verstößt sie grob gegen ebendiese behördlichen Allgemeinverfügungen, indem sie die dort explizit erwähnte kleine Gruppe von Menschen, die auf Grund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit ist, ausgrenzt und knallhart ihrer Geschäftsräume verweist.

Diesen groben, klar rechtswidrigen Verstoß gegen § 2 (3) der Verfügung selbst sowie gegen §2 (8) des als Antidiskriminierungsgesetzt bekannte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), rechtfertigt das Unternehmens seinerseits mit dem ihm eigenen Hausrecht, was offenbar über allgemeingültigen Gesetzen und Verordnungen zu stehen scheint, obwohl letztgenannter Paragraph genau jenen allgemeinen „Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen“, fordert, den dieses Unternehmen dieser Gruppe willkürlich verwehrt.

Diese perfide Art der Ausgrenzung bestimmter, aufgrund der Verordnung von der Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken befreiter Menschen, erfüllt nach Meinung des Verfassers eindeutig den Straftatbestand der Nötigung.

Der Umstand, daß andere Super- sowie Lebensmittelmärkte und Einzelhändler die gesetzlichen Vorgaben achten und den betroffenen Personenkreis nicht, wie FRISTO dies tut, aggressiv mit willkürlichen Hausverboten bedrohen, öffnet den Weg für die Suche nach den irrationalen, menschenverachtenden Gründen für diese Form der Diskriminierung nach Gutsherrenart Tor und Tür, was aber hier nicht Thema sein soll. Fest steht jedoch, daß eine erhöhte Ansteckungsgefahr für Kunden und Mitarbeiter schlicht weder bei FRISTO noch generell im Einzelhandel existiert.

Aber wer weiß? Möglicherweise stapelt die Firma FRISTO ja täglich deren Leichenberge in ihren Kühlhäusern, oder dient dieser Schritt nur dazu, eine von korrupten Politikern bei ihrem vollkommen verblödeten Stimmvieh erzeugte, völlig irrationale Angst weiterhin zu befeuern?

Titelbild: Richard Mayer

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