Ein weiterer gescheiterter G7-Gipfel

Von Michael Shrimpton
Übersetzung©: Andreas Ungerer

13. Juni 2021, Veterans Today
Der G7-Gipfel an diesem Wochenende in Carbis Bay in Cornwall war ein weiterer Fehlschlag. Joe Bidens Versprechen, den Fall Sacoolas* wieder aufzurollen, war bedeutungslos – Biden, der vom Tiefen Staat installiert worden ist, nimmt Befehle von der CIA entgegen, nicht umgekehrt. Die Franzosen und die Deutschen waren wild entschlossen, den Gipfel über das Nordirland-Protokoll scheitern zu lassen und koordinierten ihre Bemühungen mit dem Biden-Regime. Sie hatten Erfolg und ließen Premierminister Boris Johnson dabei wie einen Trottel aussehen.

Keiner dieser Idioten hat sich überlegt, wie die Demütigung von Boris ihr geliebtes Protokoll retten wird, da der Kabinettsratsführer, Simon ‚von‘ Case, es behalten will und Boris ihm unterstellt ist. Wenn Boris geht, wird ‚von‘ Case mit ihm gehen und das ist das Ende des Austritts- und Handels- und Kooperationsabkommens. Zum Glück wurden die netten Leute der DUP* über die Zahlungen der EU informiert, um beide Verträge zu sichern, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

Die Verteilung von Impfstoffen war ein guter Ansatz, aber wie üblich zeigten die G7 einen Mangel an Führungsstärke, indem sie über die Ursprünge von Covid gelogen haben und den Schwindel mit der globalen Erwärmung unterstützten. Offen gesagt, wird, nichts für ungut, bei einer Versammlung von Lügnern und Betrügern nie etwas gelöst. Trotzdem haben sie ein nettes Abendessen daraus gemacht. Carbis Bay, für diejenigen, die es nicht kennen, ist ein schöner Ort in der Nähe von St. Ives. Es hat sogar einen eigenen Bahnhof, oder das, was heutzutage als Bahnhof durchgeht.

Carbis Bay

Apropos Eisenbahn: Das Kabinettsbüro hat meinen Bericht von letzter Woche nicht dementiert, nach dem Großbritanniens Eisenbahnen zersplittert gehalten werden sollen, um der EU-Eisenbahnrichtlinie folgen, in der Hoffnung, die europäischen Stimmen zu nutzen, um ein neues Referendum herbeizuführen. Das erhöht natürlich den Einsatz – entweder überlebt der Kabinettsminister oder Großbritannien wird unabhängig. ‚Von‘ Case ist, mit Verlaub, versessen auf den nationalen Selbstmord.

Die G7

Die aus der Gruppe der Sechs* entstandenen G7 ist ein eine im Jahr 1976 gegründete Schwatzbude. Die ursprüngliche Idee war, den Staatsoberhäuptern eine kleine Pause mit gutem Essen zu gönnen, nach dem sie wieder heimfahren konnten, ohne irgendeines der Probleme der Welt gelöst zu haben. Das Kommuniqué wird, wie bei einer offiziellen britischen Untersuchung üblich, in der Regel im Voraus vereinbart. (Übrigens bin ich schon jetzt mit den Schlußfolgerungen der im nächsten Jahr stattfindenden Covid-Untersuchung nicht einverstanden).

Die G7 besteht aus drei Demokratien (Großbritannien, Kanada und Japan), drei EU-Staaten und den USA. Rußland war von 1997 bis 2014 Mitglied, aber die Gefahr, daß die um Rußland erweiterte G8 etwas erreichen würde, war schlicht zu groß, weshalb Rußland wieder ausgeschlossen worden ist. Auch barg die Teilnahme einer modernen Demokratie die Gefahr, das Demokratiedefizit bei den EU-Mitgliedern und in den Vereinigten Staaten aufzudecken.

Der offensichtlich zielführende Weg bestünde in der Abschaffung der Vereinten Nationen, die sich als noch größerer Fehlschlag als der Völkerbund erwiesen hat, sowie Rußland zurück in die G7 zu bringen und Brasilien, Südafrika, Indien und Australien miteinzubeziehen, was die G12 ergeben würde. Jeder Kontinent wäre dann vertreten. Mit entsprechenden Führungswechseln in Großbritannien, den USA, Kanada und Japan und dem Zusammenbruch der EU hätten wir dann möglicherweise eine Organisation, die tatsächlich etwas erreichen könnte.

Das Letzte, was die an diesem Wochenende in Carbis Bay versammelten Führer beabsichtigen, ist, etwas zu erreichen – sie sind nur wegen der Beute und des Schweinefleischs im Amt. Vermutlich sind sie glücklich damit, als Versager und Betrüger in die Geschichte einzugehen. (Ich weiß, daß sie alle gewählt worden sind, außer Biden, aber selbst dann ist es unmöglich anzunehmen, daß sie tatsächlich so dumm sind und an die globale Erwärmung glauben). Der nächste Fehlschlag wird sich im Land der Hunnen ereignen, wo sie vermutlich beschließen werden, in Polen einzumarschieren.

Die neue israelische Regierung

Naftali Bennet

Obwohl er sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags noch an die Macht klammert, ist Bibi Netanjahu eindeutig auf dem Weg aus dem Amt. Der neue israelische Premierminister wird Naftali Bennett sein, der seine eigene Partei in einem Machtrausch verkauft hat, was nicht böse gemeint ist. Die Politik der neuen Regierung wird darin bestehen, die Siedler zu schröpfen und Israel an die Bad Guys zu verkaufen. Auch wird es einem nuklear bewaffneten Iran verpflichtet sein.

Ich kenne Bennets Behauptung, daß er den Iran von der Beschaffung von Nuklearwaffen abhalten will,  jedoch ist das, mit Verlaub, absurd – der Iran hat seine ersten Atomwaffen im Jahr 2014 erhalten. Was er tatsächlich sagt ist, daß er darauf vorbereitet ist den Status Quo zu akzeptieren.

Seine Knesset-Mitglieder sind hinsichtlich der Nuklearmacht Iran außerordentlich schlecht informiert – schließlich sind sie Politiker. Jedoch wissen sie, an welchem Punkt die Koalition scheitern wird, falls die Siedler an den Jordan verraten und verkauft werden.

Die Kollision in Überlingen

Am 1. Juli jährt sich dieses von mir selbstverständlich behandelte schreckliche Desaster* zum 19. Mal und wird am 6. Juli gefolgt vom 33. Jahrestag der deutschen Sabotageaktion an der Gas- und Erdölplattform Piper Alpha* in der Nordsee. Warum Überlingen?

Tu-154

Am 1. Juli 2002 wurde eine Tupolev 154M der Bashkirian Airlines, unter dem Kommando von Kapitän Alexander Gross, deren Passagiere eine Gruppe hochbegabter russischer Schüler aus Ufa* waren, von der Schweizer Flugsicherung angewiesen, die Flugbahn einer DHL Boeing 757, unter dem Kommando von Kapitän Paul Phillips, über dem süddeutschen Überlingen zu kreuzen. Beide Flugzeuge wurden von kompetenten und sehr erfahrenen Piloten geführt, von denen keiner für die Kollision verantwortlich war. Beide Flugzeuge waren mit dem neuen Kollisionsfrühwarnsystem TCAS ausgestattet.

Das Problem war, daß der Schweizer Fluglotse, der später ausgeschaltet worden ist, dem russischen Flugzeug den Befehl zum Sinkflug gab, was im Widerspruch zur TCAS-Anweisung zum Steigflug stand. Hätten beide Flugzeuge ihre TCAS-Anweisungen befolgt, wären keine Menschenleben zu beklagen gewesen. Der Schweizer Fluglotse, Peter Nielsen, war ein anständiger und mitfühlender Mann, der verzweifelt versucht hat, eine Kollision zu vermeiden. Er war jedoch von einem Kollegen an seiner Station im Stich gelassen worden, was zu einer Überlastung geführt hat, und seine Vorgesetzten hatten angeordnet, daß wichtige Systeme, darunter eine Telefonverbindung, vom Netz genommen werden sollten.

DHL 757

Das Problem der sich widersprechenden Instruktionen von Flugverkehrskontrolle* (ATC) und TCAS ist von der zwar kompetenten jedoch bösartigen Sabotageabteilung des Geheimdienstes aufgegriffen worden. Sie waren offensichtlich in Sorge, daß das neue System die Möglichkeiten der Herbeiführung von Kollisionen verringern würde. Hierbei handelt es sich um eine bekannte, und tödliche, deutsche Taktik, die bereits mit großem Erfolg im Jahr 1977 auf Teneriffa angewendet worden war, wo es den Deutschen gemeinsam mit den Spaniern gelungen ist, beim Zusammenstoß zweier Boeing 747 583 unschuldige Passagiere zu ermorden, von denen die meisten Niederländer oder Amerikaner gewesen sind.

Auf deutschen Druck hin ist das Problem der widersprüchlichen Anweisungen nicht gelöst worden, was den armen Kapitän Gross in eine unlösbare Situation gebracht hat. Die mörderische Farce, ein Kollisionsfrühwarnsystem in einem Flugzeug zu installieren, ohne den Piloten zu erlauben, dessen Instruktionen zu befolgen, hat ein Ende gefunden, jedoch nicht bevor die armen Kinder von Überlingen in einem angeschlagenen Flugzeug, dessen Kabine von dem Leitwerk der Boeing zweigeteilt worden ist, schreiend in den Tod geschickt worden sind.

Teneriffa

Es ist gut möglich, daß Kapitän Phillips, dessen Start in Bahrain von einem befreundeten Piloten aus einem anderen Flugzeug beobachtet wurde, die Kollision durch einen schnelleren Sinkflug hätte vermeiden können, auch wenn seine Sinkgeschwindigkeit nicht weit unter der vom TCAS empfohlenen lag. (TCAS-Anweisungen sollten von Piloten ohne zu zögern befolgt werden, und wenn überhaupt, sollten die empfohlenen Sinkraten überschritten werden – die 757 hätte im Grunde genommen mit der TOGA*-Funktion in einen Sturzflug gehen müssen, mit den Höhenrudern in maximaler Auslenkung, wobei der Notrufcode 7700 erschallt wäre und der währenddessen machtlose Pilot gleichzeitig den Notruf „Mayday“ abgesetzt hätte, aber DHL-Piloten sind mit solch im Grunde kämpferischen Manövern nicht vertraut.) Bei den tragischen Ereignissen, die sich dann ereignet haben, war er nur eine Spur zu langsam und krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Tu154.

Die ganze Angelegenheit stinkt zum Himmel. Der Mann, der die Luftraumkontrollsysteme deaktiviert hatte, kam mit einem blauen Auge davon (er ist nicht einmal entlassen worden), und es gab keine ernsthaften Ermittlungen dazu, warum die wichtigen ATC Systeme abgeschaltet worden waren. Seit der Zeit des Absturzes der Comet Yoke Peter* im Jahr 1954 hatte sich der Geheimdienst auf Flüge, deren Passagierlisten eine hohe Anzahl an Kindern (Yoke Peter) oder Juden (PanAM 1736*) beinhalteten, konzentriert.

Der Zusammenstoß sieht aus wie inszeniert. Natürlich funktionieren solche abgekarteten Spielchen nicht immer, aber das ist nicht der Punkt. Man nimmt an, daß die Geheimdienste zwischen 40.000 und 50.000 Mitarbeiter beschäftigen, die breit sind jederzeit Dutzende Morde zu planen. Flugzeugabsturz-Ermittler sind, nichts für ungut, im Grunde so dumm wie das FBI oder die Thames Valley Police und lassen sich leicht täuschen. Sie haben seit 76 Jahren keinen Finger gegen die Geheimdienste gerührt und werden dies auch nicht tun. Sie sind nicht klug genug, um selbst Sabotage zu betreiben und zu arrogant, um hierfür Luftfahrtspezialisten mit dem nötigen Verstand zu konsultieren. Die Geheimdienste werden ihnen weiterhin auf der Nase herumtanzen.

Geheimdienstagenten glauben ebensowenig an Zufälle, wie sie an Global Warming glauben. Überlingen sieht aus wie ein Massenmord, für den die Verantwortlichen, sollte dies zutreffen, zur Verantwortung gezogen werden müssen. Da weder die Schweiz noch Deutschland ein funktionierendes Rechtssystem hat, stellt sich die Frage, ob die verantwortlichen Geheimdienstoffiziere nicht für einen einfachen Hinflug gebucht werden könnten.

Da die Kinder einen schrecklichen Tod gestorben sind und sie während der letzten Minuten auf dieser Erde wußten, daß sie dem Tod geweiht waren und niemand sie trösten würde, wäre der Gerechtigkeit vielleicht am besten mit einer Sprengladung gedient, groß genug, um das Flugzeug der Bösewichte zum Absturz zu bringen, jedoch klein genug, um sicherzustellen, daß sie einen langsamen Tod sterben und ihre Dummheit auf dem gesamten Weg abwärts aus ihren Köpfen brüllen.

Damit kein Leser schreibt und fragt: „Bist du wütend auf die Deutschen, weil sie die Kinder von Überlingen ermordet haben, Michael?“, lautet die Antwort: Ja, zumindest ein bißchen. Ungefähr so wütend, wie Bomber Harris im Februar 1945 tatsächlich war. Und wenn sie selbst im Februar ’45 Deutscher waren, wollten Sie Bomber Harris nicht verärgern, glauben Sie mir.

Der Bischof von Winchester

Bishop Tim

Zum Abschluss noch ein paar Neuigkeiten aus der Kirche. Ihro Gnaden, der Bischof von Winchester, Dr. Tim Dakin, hat sich zur großen Erleichterung der Diözese, nichts gegen Ihro Gnaden, von seinen bischöflichen Pflichten zurückgezogen. Jedoch nicht bevor es ihm gelungen war, den Dekan von Jersey zu feuern, obwohl, wie Sie alle wissen, der Dekan von Jersey von der Krone ernannt wird und nicht durch die Diözese.

Die Dinge wurden so unhaltbar, daß die Kanalinseln an Bischof Nick in Salisbury übertragen wurden, der bei allem Respekt, ein liebenswerter Mann ist wenn auch nicht ganz tadellos in Bezug auf Europa. (Ihro Gnaden ist zum Beispiel gegen das Töten von Deutschen.) Wie schafft man es, die Kanalinseln zu verlieren? Ich kann verstehen, warum sie nach Salisbury übertragen wurden, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß Seine Majestät, der verstorbene König Heinrich VIII., keine zeitliche Befristung der Vereinbarung  mit der Diözese Winchester vorgesehen hatte.

Salisbury Cathedral

Wie ich auf diesen Seiten bereits erläutert habe, ist die Anglikanische Kirche, obwohl sie zweifelsohne eine Kirche ist, doch keine Religion. In der Praxis ist es jedoch unmöglich, religiöse Spinner aus einer Kirche herauszuhalten, egal wie gut sie geführt wird. Wir haben sogar einen Flügel von ihr und zwar den evangelikalen Flügel, zu dem natürlich auch Bischof Tim gehört.

Grundsätzlich muß jeder Anglikaner an drei Dinge glauben: An Cricket, Dampfmaschinen und die königliche Familie. In ihrer absoluten Anständigkeit, Mäßigung und Freundlichkeit spiegelt die anglikanische Kirche die britische Gesellschaft wider, weswegen Großbritannien ein so schönes Land ist und unser Empire ein so freundliches Empire gewesen ist.

Bischof Tim wird leider gehen müssen. Allerdings kann er nicht wirklich abgesetzt werden, da er Teil der Apostolischen Nachfolge* ist. Es gibt nur drei Möglichkeiten, einen abtrünnigen Bischof loszuwerden – indem man ihn selbst zum Rücktritt ermutigt, den Erzbischof von Canterbury dazu bringt, ihn zum Rücktritt aufzufordern oder ein paar Ritter in seine Kathedrale schickt, um ihn zu Tode zu foltern. Die letzte Methode ist zugegebenermaßen etwas altmodisch, denn sie wurde zuletzt im Jahr 1170 angewandt, und zwar, ohne dies böse zu meinen, gegen den unverbesserlichen Plagegeist Thomas à Becket*. (Ihro Gnaden hatte ausgerechnet dem Papst Bericht erstatte, obwohl er eigentlich dem König hätte Bericht erstatten sollen.)

Nichts gegen Bischof Tim, aber die große Frage bei dem Skandal in Winchester ist, wie ein religiöser Spinner überhaupt zum Bischof gemacht werden konnte. In Truro * vielleicht, aber in Winchester*? Da könnten Köpfe rollen!

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Michael Shrimpton war Barrister* von seiner Berufung zur Bar in London im Jahr 1983A bis zu seinem Ausschluß aus der Anwaltschaft im Jahr 2019 wegen einer betrügerisch erwirkten Verurteilung. Er ist ein Spezialist für nationale Sicherheit und Verfassungsrecht, strategische Intelligenz und Terrorismusbekämpfung. Er ist ehemaliger Honorarprofessor für Geheimdienststudien an der American Military University.

Lesen Sie Michael Shrimptons komplette Biogaphie hier >>>

Quelle: https://www.veteranstoday.com…

Titelbild: Tagesschau

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