Die gefährlichste Technologie, die je erfunden wurde – Teil III

 

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Von Arthur Firstenberg
Übersetzung©: Andreas Ungerer

Mobiltelefone sind nicht hier, um zu bleiben

4. November 2021, Cell Phone Task Force
An dem Tag, an dem der digitale Mobilfunk in New York City eingeführt wurde, war ich auf einer dreitägigen juristischen Konferenz unterwegs. An dem Tag, an dem ich nach Hause kam, wurde mir schwindlig. Innerhalb weniger Tage wurde mir auch übel und mich überfiel ein unkontrollierbares Zittern. Auch bekam ich den ersten Asthmaanfall meines Lebens. Meine Augäpfel fühlten sich an, als würden sie herausquellen, meine Lippen fühlten sich trocken, dick und geschwollen an, ich spürte einen Druck in der Brust und meine Fußsohlen schmerzten. Ich wurde zunehmend so schwach, daß ich kein Buch mehr heben konnte. Meine Haut wurde so empfindlich, daß ich Berührungen nicht mehr ertragen konnte, und ich hielt selbst das Tragen meiner eigenen Kleidung kaum aus. Mein Kopf dröhnte wie ein Güterzug. Nach dem vierten Tag konnte ich weder schlafen noch essen. In der sechsten Nacht krampfte sich mein Kehlkopf dreimal zusammen. Jedes Mal konnte ich weder ein- noch ausatmen, und ich meinte zu sterben. Am nächsten Morgen verließ ich das Haus und bin nicht mehr dorthin zurückgekehrt.
Das geschah nicht nur mir oder einigen wenigen Menschen. Ab dem 14. November 1996, dem Tag, an dem Omnipoint Communications* all diese Mobilfunkmasten eingeschaltet hat, wurden Hunderttausende von New Yorkern plötzlich krank. Viele dachten, sie hätten einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen Nervenzusammenbruch erlitten. Die Gesundheitsbehörde sprach von einer Grippeepidemie, die bis zum folgenden Mai andauern würde. Man machte sich keine Gedanken darüber, warum zu diesem Zeitpunkt nur New York und keine der umliegenden Städte betroffen waren. Die wöchentlichen Sterblichkeitsstatistiken der Centers for Disease Control*  zeigten einen Anstieg der Sterblichkeit in der Stadt um 17 Prozent ab der Woche des 17. November, der 11 Wochen anhielt und 2.300 Menschen das Leben gekostet hat.

Boston hat die Epidemie erst im folgenden Jahr erreicht, als Sprint* dort am 12. November 1997 seinen Dienst aufnahm. Die Sterblichkeitsrate stieg 16 Wochen lang um 15,5 % an. San Diego wurde von der Epidemie erfaßt, als Pacific Bell* am 1. November 1996 seinen Dienst dort aufnahm. Die Epidemie dauerte 17 Wochen und erhöhte die Sterblichkeit um 14,5 %. Das nahe gelegene Los Angeles wurde erst im darauffolgenden Sommer getroffen, als Pacific Bell dort am 3. Juli 1997 den Dienst aufnahm und die Sterblichkeit in den folgenden 15 Wochen um 30 % anstieg. Philadelphia war im Frühjahr betroffen, als Sprint dort am 3. April 1997 seinen Dienst aufnahm, und Detroit im Herbst, als Sprint dort am 15. Oktober 1997 seinen Dienst aufnahm. Jacksonville, Florida, war im Herbst des Vorjahres betroffen, als Powertel* dort am 15. Oktober 1996 seinen Dienst aufnahm. Es traf Chicago, Milwaukee, Austin, San Antonio, Fort Worth, Houston, Atlanta, Fresno, Spokane, Portland, Sacramento, Charlotte und Tulsa, und zwar in jeder Stadt an genau dem Tag, an dem der digitale Mobilfunkdienst in der jeweiligen Stadt verfügbar wurde. 1996 lernte ich, daß die Leistungsstärke keine Rolle spielt. Nachdem mich die Mikrowellenstrahlung in Brooklyn nach nur sechs Tagen Exposition fast umgebracht hatte, war ich sicher, daß die Strahlungswerte himmelhoch sein mußten, und ich beauftragte einen professionellen Ingenieur, Stuart Maurer, mit seinem Spektrumanalysator zu meinem Haus zu gehen, um die Strahlung zu messen. Ich kam für einen Tag von meinem Motelzimmer im Bundesstaat New York herunter, um ihn dabei zu beobachten. Zu meinem Erstaunen lag der höchste Wert, den er irgendwo in meinem Haus gemessen hat, bei 0,0001 Mikrowatt pro Quadratzentimeter. Es war klar, daß ich noch viel über Mikrowellenstrahlung lernen mußte, und daß vieles, was ich zu wissen glaubte, falsch gewesen ist.

Das Gleiche passiert jetzt mit 5G, nur daß die Gesellschaft diesmal nicht einem Grippevirus, sondern einem Coronavirus die Schuld gibt. Und dieses Mal geschieht es überall auf einmal und nicht nur in einer Stadt. Am 13. Oktober 2020 gab Verizon* in einer Pressemitteilung die Verfügbarkeit seines 5G-Netzes in den gesamten Vereinigten Staaten bekannt, und am selben Tag gab Apple in einer Pressemitteilung die Markteinführung seines 5G-Handys, des iPhone 12, bekannt. Das iPhone 12 und 12 Pro waren ab dem 23. Oktober im Handel erhältlich, das iPhone Mini und Max ab Anfang November. In allen Bundesstaaten mit Ausnahme von zwei Staaten begann die Sterblichkeit in der Woche des 24. Oktobers oder kurz danach, spätestens aber in der Woche des 21. Novembers, plötzlich zu steigen. Die beiden Ausnahmen waren Wisconsin, wo die Übersterblichkeit in der Woche des 17. Oktobers begann, und Hawaii, wo es im letzten Winter keinen signifikanten Anstieg der Todesfälle gab. Auf nationaler Ebene stieg die Sterblichkeit in 20 Wochen um durchschnittlich 25 %, wobei 300 000 Menschen starben.

Dies geschieht nun überall gleichzeitig und betrifft auch Vögel, Wildtiere und Pflanzen. Ein Korrespondent aus Konxville, im Bundesstaat Tennessee, schrieb mir in der vergangenen Woche:

„In den letzten Monaten habe ich 5 Hummeln auf unseren Blumen beobachtet, die mir wie gelähmt erschienen. Leider befindet sich das 5G-Ultrabreitband von Verizon ganz in der Nähe unseres Hauses, das hier jedoch nur im Freien verfügbar ist, und ich denke, daß sie dadurch beeinträchtigt werden. Wir haben vier von ihnen in unser Haus gebracht, jede zu einem anderen Zeitpunkt, und drei der vier Hummeln sind innerhalb von 5 Minuten wieder aufgewacht, so daß ich sie wieder ins Freie gebracht habe. Bei der vierten dauerte es etwas mehr als eine Stunde, bis sie wieder zu sich kam und wegfliegen konnte.“

Ein anderer Beobachter in East Dover, in Vermont, schrieb vor einigen Tagen:

„Wir bauen auf 3 Hektar schwarze Johannisbeeren, 200 Blaubeersträucher (11 Sorten) und eine Reihe anderer neuer Beeren an. Unser kleiner Betrieb ist bio-zertifiziert, wobei 8 Hektar zertifiziert, jedoch nur drei bepflanzt sind. Der Rest der 31 Hektar besteht aus Wald. Die schwarzen Johannisbeeren sind Frühblüher und unsere vier Sorten blühen alle innerhalb weniger Tage. Es gibt so viele verschiedene bestäubende Insekten, die auf die Felder kommen, darunter eine bestimmte Hummelart mit rotem Brustsegment. Es ist ein Wunder, all den verschiedenen Insekten bei ihrer lauten Arbeit zuzusehen und zuzuhören.

In diesem Frühjahr bin ich an den Reihen der Sträucher entlanggegangen und hielt plötzlich inne, da es vollkommen still gewesen ist. In all den 2.225 Johannisbeersträuchern befanden sich nur zwei Hummeln, und ihr Summen war nur der Stille wegen vernehmbar. Als ich das einem Apfelbauern erzählte, der seinen Hof in der 5. Generation betreibt, sagte dieser, daß nicht nur die Bestäuber ausblieben, sondern sich auch die Wachstumsperioden aus dem Ruder liefen. So war beispielsweise sein Spargel (ebenso  wie unserer) zwei Wochen früher reif als gewöhnlich. Verglichen mit dem Jahr 2020, ereignete sich die Johannisbeerblüte in diesem Jahr 2 Wochen früher. Da wie in diesem Jahr einen kalten Frühling hatten, sollte man meinen, daß sich hierdurch die Blüte verzögern würde. Dies ist also ein weitere Grund dafür, daß die Insekten ausgeblieben sind. Zwei Wochen sind eine lange Zeit! Die Blaubeeren haben generell schon früh geblüht, und der gewöhnliche Ablauf der Fruchtblüte durch die Jahreszeiten hat sich verändert.

Tags darauf eilte ich zu Forever Wild, einem Imker, und sicherte mir eine Palette mit vier Bienenstöcken. Es war zu kalt für sie, und so blieben sie inmitten der Prachtvollen Johannisbeerblüte in ihren Stöcken. Hummeln fliegen anscheinend bereits bei Temperaturen von um 10°C, aber für Honigbienen muß die Temperatur mindestens 15°C betragen. Der Imker sagte, daß die Bienen ein Viertel des gesamten Staates (Vermont) bestäubt haben, und das dies bei allen (zumeist Apfelbauern) weiter nördlich ein Thema war – die ausbleibenden Bestäuber, insbesondere Hummeln.

Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr war, daß wir nur sehr wenige Japankäfer hatten, was daran liegen könnte, daß es ein extrem feuchtes Jahr gewesen ist, jedoch ist interessant, daß sowohl die Käfer als auch die Hummeln den Winter in Erdbauten verbringen. Auch hat, als ich im September meine Eltern in Concord, Maryland, besuchte, meine Mutter darauf hingewiesen, daß alle Eichen dunkle Flecken aufgewiesen haben. Hier im Süden von Vermont hatten die Blätter aller Bäume, insbesondere von Buchen und Zitterpappeln, dieselben Flecken. Unsere ersten Beerensträucher habe ich im Jahr 2014 gepflanzt, weshalb ich selbst noch keine große Erfahrung beim Betreiben einer Landwirtschaft habe, jedoch hoffe ich meine Beobachtungen fortzusetzen und plane Katie Haggertys Experiment mit Aluminium-Schutzschirmen ausschließlich für schwarze Jo-hannisbeeren nachzubauen.“

Die Naturkundlerin Diana Kordas schrieb im Oktober aus Griechenland von der Insel Samos im östlichen Mittelmeer Folgendes:

„Ich lebe auf dem Land, einige Kilometer von der Hauptstadt Samos entfernt, in Vathy, das am Ende einer großen Bucht, gegenüber dem Touristendorf Kokkari liegt. Im Juli dieses Sommers ging der Sendemast eines 5G-Versuchsprojekts oberhalb von Kokkari in Betrieb. Eine der beiden Antennen dieses von uns aus auf der anderen Seite der Bucht gelegenen Mastes deutet direkt auf unser in derselben Höhe befindliches Grundstück. Die Entfernung beträgt etwa 6 Kilometer. Unser Grundstück ist von (insgesamt 14) Sendemasten umgeben, die mit den Frequenzen von 2G, 3G und 4G arbeiten. In den vergangenen Jahren nahm die Anzahl der Insekten und Vögel schrittweise ab, insbesondere seit hier im Jahr 2014 4G eingeführt worden ist. Hiervon sind viele Arten betroffen. So haben wir vor zwei Jahren die letzten verbliebenen Glühwürmchen verloren (von denen es hier zuvor viele gab). Es ist Jahre her, daß ein Käfer bei einer Autofahrt an der Windschutzscheibe des Autos zerschellt ist. Seit jedoch der 5G-Mast auf der anderen Seite der Bucht in Betrieb ging, haben wir quasi alle Bestäuber und außerdem eine Menge weiterer Arten verloren.

Zu Beginn dieses Sommers gab es hier eine Vielzahl von Bestäubern: Hummeln, Honigbienen, viele Arten von Wildbienen, Holzbienen, Wespen aller Art und Schwebfliegen. Wir neigen dazu, sie wahrzunehmen, da wir alle unser eigenes Obst und Gemüse anbauen. Unsere Frühsommersaat wurde noch problemlos bestäubt, jedoch haben Melonen, Tomaten und Zuchini, die wir Anfang Juli gepflanzt haben, wegen der wenigen Bestäuber, trotz vieler Blüten, nur sehr kleine Früchte entwickelt. Nicht eine einzige Zuchini ist befruchtet worden und die Tomaten haben nur drei Früchte hervorgebracht. Die Melonen (auch weniger als erwartet) scheinen von kleinen Nachtfaltern bestäubt worden zu sein.

Wir besitzen dreieinhalb Morgen Land, was für die Insel ein großes Grundstück ist. Dort wachsen viele hohe Bäume (Pinien, Zypressen, Johannisbrotbäume, wilde Pistazien, Oliven und ein Hain extrem seltener Mastixbäume*) sowie einige Obstbäume (Aprikosen, Pflaumen und Birnen) und außerdem gibt es Felder mit Gräsern und Wildpflanzen. Hier sollte ich darauf hinweisen, daß wir und unsere angrenzenden Nachbarn keinerlei Pestizide einsetzen. Auch sind die meisten der uns umgebenden Flächen, sowohl in Richtung der Berge als auch zum Meer hin, unbebaut. Auf unserem eigenen Land wurden nie Pestizide ausgebracht, und dasselbe trifft auch auf das meiste des uns umgebenen Landes zu. Das Problem sind also NICHT Pestizide.

Auch halten wir unser Land möglichst unberührt, und außer auf den von uns bebauten Flächen haben die Wildpflanzen, darunter Gräser, Blumen (viele Orchideen) und eine Menge Fenchel, die Möglichkeit sich frei zu entfalten. Es gibt viele Sträucher und Hecken (deren englische Namen ich nicht kenne). Viele dieser Pflanzen sind über hundert Jahre, und einige der Zypressen sind bereits  300 Jahre alt.

Wir tendieren zur Zwischenbepflanzung und pflanzen blühendes Basilikum und Zinnien* zwischen die Nutzpflanzen, um Bestäuber anzulocken. Auch stellen wir Untertassen mit Wasser für sie zum Trinken auf – Bienen werden schnell durstig. Gewöhnlich kommen viele Arten von Bienen, Schmetterlinge, Wespen etc., und wir hatten bis vor kurzem viele Bestäuber. Der Rückgang begann im Juli, als der Sendemast in Betrieb ging.

Die Bienen und andere Bestäuber und im Grunde die meisten Insekten sind nun quasi verschwunden. Wir wissen das aus verschiedenen Gründen: einerseits sehen wir, was sich auf den Fruchtfeldern tut (oder eben nicht), dann beobachten wir generell alles, was sich bewegt (und momentan sehen wir hier so gut wie nichts), das wichtigste jedoch ist, was wir derzeit an den Johannisbrotbäumen nicht sehen. Alljährlich treiben die männlichen Johannisbrotbäume zu dieser Zeit eine Vielzahl an Blüten und ziehen alle Sorten von Wespen, Hornissen und Schwebfliegen an. Sie können nicht in die Nähe dieser Bäume gehen, ohne sich des lauten Summens und der ständigen Geschäftigkeit der Insekten auf ihnen bewußt zu werden. Diese Bäume stehen etwa einen Monat lang in voller Blüte stehen, und dort findet sich bislang buchstäblich nichts, außer einer Hummel, einer Honigbiene, einigen wenigen Hornissen, ein paar verschiedenartiger Fliegen und kleiner Wildbienen. Wir kontrollieren das täglich mehrere Male.

Auch dies ist NICHT dem Wetter geschuldet. Seit die Johannisbrotbäume blühen hatten wir ganz verschiedene Wetterlagen, von Tagen mit starkem Nordwind bis zu ziemlich kräftigem Südwind und dazwischen recht viele windstille Tage. Einmal hat es geregnet. Die Temperaturen sind für die Jahreszeit durchchnittlich. Ob windig oder nicht, warm oder kalt, findet man buchstäblich keine Bestäuber auf den Johannisbrotbäumen.

An einem Tag haben wir auf jedem Johannisbrotbaum, den wird zwischen hier und Kokkari finden konnten, nach Bienen gesucht und haben kein einziges Insekt auf einem der anderen dieser Bäume oder überhaupt irgendein Insekt gefunden, abgesehen von einigen Fliegen.

Die blühenden Johannisbrotbäume sind ein guter Indikator für Bestäuber, das sie so viele von ihnen anziehen. Hierfür eignen sich bestimmte Pflanzen, wie die Gewöhnliche Waldrebe*, die Katzenkralle*, eine Art der Wunderblumengewächse*, die in dieser Jahreszeit sehr süß duftenden Blüten ausbildet (auch auf ihnen haben wir keinerlei Bestäuber gesehen), und Zwiebelblüten, besonders, da sie alle Arten von Wespen und Hornissen (jedoch keine Bienen) anziehen. Derzeit gibt es keine Zwiebelblüten, aber als wir die letzten Male welche sahen, haben wir eine Vielzahl von Wespen und Hornissen, einschließlich vieler uns unbekannter Arten auf ihnen gesehen.

Wir haben auf unserem Land derzeit nicht nur Bienen, sondern alle anderen Arten von Insekten verloren: Käfer aller Arten, einschließlich Maikäfer und Marienkäfer, Netzspinnen, Gottesanbeterinnen, Falter und Schmetterlinge (von Juli bis August tummeln sich gewöhnlich Tausende Rostbinden* in den Pinien, doch in diesem Jahr sieht man kaum welche), alle Arten von Libellen sowie Grashüpfer und Grillen. Der Oktober gilt hier als Libellen-Saison, und derzeit haben wir warmes, windstilles Wetter, bei dem sie gewöhnlich zu Tausenden erscheinen. In diesem Jahr haben wir vielleicht ein Tausendstel der sonst üblichen Anzahl. Es gibt ein paar Hornissen (nicht annähernd so viele wie sonst), Pferdebremsen (auch weniger als üblich) und Fliegen (die von allen Insektenarten am wenigsten betroffen zu sein scheinen).

„Mücken gibt es immer noch, aber ich glaube, daß dies daran liegt, daß sie in unserer Zisterne brüten, deren Steinwand 60 cm dick, und deren Dach aus Zement ist, was sie vor elektromagnetischen schützt. Die Mücken gelangen durch den Überlauf und kleine Risse in den Steinen, welche die Abflußlöcher bedecken, ins Freie. Unser Nachbar, der eine nicht überdachte Zisterne besitzt und im Frühsommer Tausende Mückenlarven in deren Wasser (und ein großes Mückenproblem) hatte, hat nun keine Mücken mehr. Ich habe das überprüft und habe keine einzige Mückenlarve in seiner Zisterne gefunden.

Der 5G-Mast ist meines Erachtens der Grund für all das, weil nichts anderes in der Lage ist, hier einen so plötzlichen, dermaßen hohen Rückgang an Insekten zu verursachen. Der Mast ging im Juli in Betrieb und seitdem beobachten wir die Verluste. Auch denke ich, daß wir einen Rückgang von Kleinnagern wie Ratten, Mäusen und Wühlmäusen sehen. Wir verlieren weder Obst noch Gemüse an Mäuse oder Ratten, was sonst immer der Fall ist. Auch findet man auf einem wilden Stück Land wie diesem gewöhnlich Spuren von ihnen oder sieht ihre Schwänze, die nachts im Licht einer Taschenlampe davon flitzen, oder man hört sie (Ratten können in Bäumen ziemlich laut sein), und es scheint, daß auch sie verschwunden sind oder verschwinden. Mein Nachbar findet immer wieder tote Ratten, aber er vergiftet sie nie, weshalb sie nicht an Gift gestorben sein können.Auch beobachten wir einen Wandel im Verhalten von Tieren. Wir füttern einige Goldschakale, die wegen des Mangels an Wildtieren in dieser Region bei der Jagd Probleme haben.

Die Bucht von Samos ist bzw. wir sind, abgesehen von dem neuen 5G-Mobilfunkmast, bereits von vielen Mobilfunkmasten und Verstärkern umgeben, und die Tierwelt, einschließlich Insekten und Vögel, ist seit Jahren rückläufig. In den letzten Wochen hat sich jedoch die Zahl der Schakale, die zu uns kommen, verdreifacht, und sie zeigen Symptome extremer Angst, folgen uns in den Abendstunden und tauchen jetzt auch tagsüber auf (hauptsächlich sind sie nachtaktiv). Es handelt sich um wilde Tiere, die wir nicht als Haustiere behandeln, aber einige von ihnen werden regelrecht anhänglich, nähern sich uns bis auf wenige Meter und bleiben für einige Zeit nur wenige Meter entfernt von uns sitzen. Einige von ihnen, die vorher nicht aggressiv waren, werden nun sehr aggressiv gegenüber anderen Schakalen, und es kommt ständig zu Kämpfen.

In der Gegend gibt es auch Probleme mit Wildschweinen, die ebenfalls auf Nahrungssuche sind. Wir hatten mehrere gefährlich nahe Begegnungen mit diesen großen und gefährlichen Tieren (die zu Zeiten erscheinen, zu denen sie nicht auftauchen sollten, nämlich vor Sonnenuntergang), die nachts große Teile unseres Grundstücks umgraben. Ich selbst als auch mein Mann wurden bereits von einem Wildschwein angegriffen. Viele Leute sehen sie auch tagsüber, und sie graben in Gärten, Hainen und am Straßenrand. Das hat es bisher noch nie gegeben.

Auch die Vogelpopulation nimmt ab. Wir haben immer noch eine recht große Anzahl von Kohlmeisen und Grasmücken, die sich in der Regel in der Tiefe von dichten Hecken und großen Bäumen aufhalten, aber wir haben alle Zilpzalpen* und Buchfinken verloren. Wir haben ein paar Amseln, aber es ist lange her, dass wir eine Singdrossel oder einen Zaunkönig gesehen haben. Die Rotkehlchen sind noch nicht aus dem Norden eingetroffen, obwohl sie schon längst hätten da sein sollen. Wir haben einige Waldkäuzchen, aber die Steinkäuze sind verschwunden. Es gibt Eichelhäher und Krähen, ein paar Ringeltauben (abnehmend) und Wildtauben, die in letzter Zeit seltener geworden sind. Die Anzahl der Möwen (Gelbschenkelmöwen) ist rückläufig, und der Krähenschwarm, der sich immer am Strand unterhalb unseres Grundstücks aufhielt, ist völlig verschwunden. Auch Anzahl der Greifvögel nimmt ab: Sperber, Eleonorenfalken*, Habichte, Mäusebussarde und Kurzzehenadler*, die normalerweise bei uns anzutreffen sind, meiden jetzt dieses Gebiet, obwohl wir sie anderswo noch sehen, ebenso wie Raben.

Wir haben in diesem Herbst buchstäblich keine Zugvögel gesehen: einige wenige Fliegenschnäpper*, einige Neuntöter* und eine übers Meer ziehende Schar Zwergmöven*, sonst nichts. Wir haben zwar einen Schwarm Bienenfresser gehört, aber nicht gesehen, da sie hier nicht, wie sonst üblich, gerastet haben.

Zusammenfassend haben Mobilfunkmasten die Anzahl der Insekten und Bestäuber, gemeinsam mit dem Bestand an Vögeln und Wildtieren im Allgemeinen, in dieser Region generell minimiert. Der neue 5G-Mobilfunkmast hat sich in kürzester Zeit verheerend ausgewirkt, jedoch ist es vor dem nächsten Frühjahr unmöglich festzustellen, welche Folgen sich hieraus ergeben.“

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Wer von Ihnen sich an mit toten Insekten übersäte Windschutzscheiben, von Schmetterlingen und summenden Bienen leuchtende Gärten, laute Grillenkonzerte auf dem Land und Frösche in Tümpeln sowie an dichte Vogelschwärme erinnert, die vor Lebensfreude gesungen haben, wird begreifen, wovon ich schreibe. Mobiltelefone sind nicht hier, um zu bleiben. Ob sich die Menschen freiwillig von ihnen trennen werden, ist eine andere Frage.

Wenn die Menschen bereit sind, auf Mobiltelefone zu verzichten, wird die plötzliche und dramatische Verbesserung der Gesundheit aller und des allgemeinen Wohlbefindens sowie die Rückkehr all unserer verlorenen und verschwindenden Mitlebewesen, die noch versuchen, die Erde mit uns zu teilen, der menschlichen Spezies wieder Hoffnung geben und andere umgehend mögliche Veränderungen katalysieren. Am wichtigsten ist die Beendigung des Abbaus und der Nutzung fossiler Brennstoffe, die den Sauerstoff in unserer Luft in Kohlendioxid umwandeln, unsere Ozeane versauern lassen, unsere Flüsse, Seen, Bäche und unser Grundwasser verschmutzen und die Ozeane, die Böden, die Atmosphäre und uns selbst mit Plastikpartikeln anreichern.

Wenn die Menschheit nicht bereit ist, auf Mobiltelefone zu verzichten, dann hat unser Planet nicht mehr lange zu leben, und die Mobiltelefone werden mit der Erde sterben. In jedem Fall sind sie nicht hier, um zu bleiben. Bitte schließen Sie sich mir an und setzen Sie sich für die Wiederherstellung unseres zu Hauses ein. Falls Sie noch nicht unterschrieben haben, unterzeichnen Sie den Internationalen Appell zum Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum. Wenn Ihre Organisation einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen hat und in der Lage ist, diesen Appell formell bei den Vereinten Nationen einzureichen, setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Wenn Ihre Organisation gegen 5G ist und Sie dies noch nicht getan haben, kontaktieren Sie mich unter info@cellphonetaskforce.org, um den Amicus-Brief* zu unterzeichnen, der unseren Fall vor dem Obersten Gerichtshof unterstützt. Bitte laden Sie Teil I, Teil II* und Teil III* dieser Serie herunter, und speichern und verteilen Sie diese. Wenn Sie noch ein Mobiltelefon besitzen oder benutzen, werfen Sie es bitte umgehend weg, und wenn Sie keinen Festnetzanschluß haben, besorgen Sie sich einen.

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Arthur Firstenberg
Autor von The Invisible Rainbow: A History of Electricity and Life
P.O. Box 6216
Santa Fe, NM 87502
USA
phone: +1 505-471-0129
arthur@cellphonetaskforce.org
4. November 2021

Die letzten 30 Newsletter, einschließlich diesem, stehen auf der Newsletter-Seite der Cellular Phone Task Force zu Download und Verbreitung bereit. Einige von ihnen wurden auch auf deutsch, spanisch, italienisch, französisch, norwegisch und ins Niederländische übersetzt.

Quelle: https://www.cellphonetaskforce.org/…

Sämtliche mit einem * gekennzeichntetn Links wurden zusätzlich eingefügt.

Zuletzt editiert: 29. November 2021

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