Vom Aufheben der Kultur – Teil 6: Das Christentum als Retter der westlichen Kultur oder Opfer ihrer Abschaffung?

[Anmerkung: Dies ist das sechste und letzte Kapitel des zeitgeschichtlichen Ausflugs von Kathleen Marquardt über das Aufheben der Kultur, die eng mit der Agenda 21 verbunden ist, jener Blaupause zur Errichtung einer Neuen Weltordnung, die im Jahr 1992 in Rio de Janeiro auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung beschlossen worden ist und mittlerweile quasi jeden Aspekt unseres Lebens bestimmt. Die gesamte Serie habe ich für interessierte Leser hier zusammengestellt. :andreas.]


Von Kathleen Marquardt
Übersetzung©: Andreas Ungerer

3. März 2021, American Policy Center
Wie in Kapitel 1 erklärt, mußte, laut den Marxisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die Kultur des Westens sowie das Christentum aufgehoben werden, um dem Marxismus die Übernahme der Welt zu ermöglichen. Und wie in den Kapiteln 2, 3, 4 und 5 dargestellt, hat eine weitere aus britischen Bankiers und Aristokraten bestehende geheime Gruppe, die fest zur Errichtung einer Weltregierung entschlossen war, parallel zu den Marxisten gearbeitet.

Beide Gruppen haben verstanden, daß sie, um die Macht über die Welt zu erringen, die Vereinigten Staaten kontrollieren müßten. Es dauerte nicht lange, bis die Globalisten erkannten, daß die Marxisten den Plan ausgearbeitet hatten und gut in die sozialen Netzwerke Amerikas eingebettet waren, insbesondere in die Gewerkschaften und Schulen. Und sie arbeiteten an ihrer Infiltration der Kirchen. Während die Marxisten sich den Weg in die Kultur Amerikas gebahnt haben, schufen die Globalisten im Jahr 1913 die Federal Reserve Bank  und im Jahr 1920 den Völkerbund (den Vorläufer der Vereinten Nationen) als ihre wichtigsten Werkzeuge zur Errichtung der Weltherrschaft.

Um ein altes Sprichwort falsch zu zitieren: „Der mit dem meisten Geld gewinnt“. Die Fraktion der Globalisten, die die großen Banken der Welt kontrolliere, hatte das meiste Geld. Sie beschlossen durch die Finanzierung von deren Arbeit in Schulen und Gewerkschaften von den Kulturmarxisten bekommen zu können, wonach sie suchten. Unter den Carnegie-, Ford- und Rockefeller-Stiftungen waren die Kulturmarxisten in der Lage, nicht nur bessere Modelle der Gehirnwäsche zu entwerfen, sondern auch weit mehr Bereiche abzudecken, als es ihnen allein möglich gewesen wäre. Ein Spiel, das in der Hölle ausgeheckt wurde.

Und während dieser ganzen Zeit hat die Rechte, Konservative und Libertäre, entweder schlafend am Steuer gesessen, oder sie war dem Sirenengesang der Linken bereits erlegen. Sogar nachdem die Wahrheit bereits ans Licht gekommen war, beispielsweise durch den Dodd-Report der Reece-Kommission*, sowie durch die Interviews mit Yuri Bezmenow*, einem Ex-KGB-Offizier und sowjetischen Überläufer. Viele Bücher haben das kulturmarxistische Ziel entlarvt, das hier sind nur einige von vielen:

Und dennoch tun wir nichts, um unsere Republik zurückzuerlangen oder die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der Verfassung wiederherzustellen. Warum ist das so? Diese Frage haben, mit Verlaub, Stephen Coughlin und Richard Higgins, die Autoren von Re-remembering the Mis-Remembered Left*, beantwortet – und auch wenn es Ihnen nicht gefällt, ist es Gottes ehrliche Wahrheit:

Seit den Zeiten von Karl Marx gibt es die Erkenntnis, daß Hegels Dialektik die ihr unterworfenen Kulturen nicht voranbringt, sondern diese ablehnt. Aus dieser Erkenntnis heraus forderte Marx eine kritische Philosophie, um die westliche Kultur niederzureißen, und ein Proletariat aus bürgerlichen Nihilisten, um dies umzusetzen. Angesichts der Lehren von Karl Marx bis zu Saul Alinsky* muß man nicht religiös sein, um die dunkle, zerstörerische nihilistische Strömung zu erkennen, die sich durch die Linke zieht und die durch zahlreiche Huldigungen an Satan und Co. gekennzeichnet ist.

Heute manifestiert sich die Marxsche Kritik an der Philosophie als kritische Theorie der Frankfurter Schule, die Herbert Marcuse mit der repressiven Toleranz* als eine der bekanntesten Manifestationen davon im heutigen Amerika operationalisiert hat . . .

Von der kritischen Theorie der Frankfurter Schule bis zu den Einheitsfrontbemühungen der sowjetisch geführten Kommunistischen Internationale, die in den 1930er Jahren die Antifa, die interreligiöse Durchdringung, den Vorläufer von Black Lives Matter und vieles mehr gebildet hat, kann jeder Aspekt der Linken, mit dem Amerika heute konfrontiert ist, nicht nur unmittelbar mit marxistisch inspirierten Programmen in Verbindung gebracht werden, sondern sie können darüber hinaus in einen Kontext gestellt werden, der sie als vorhersehbare Weiterentwicklung der historischen Mission der Linken zu erkennen gibt.

In ihrem gegenwärtige Zustand ist die Linke, nach konventioneller Analyse in einer Pseudorealität gefangen, die von der bereits identifizierten archaischen politischen Sprache aufrechterhalten wird. Als solches ist das strategische Bewußtsein der Linken in Vergessenheit geraten, und die gegenwärtigen Konstruktionen sind stark reaktiv, örtlich konzentriert und durchdacht. Sie sind unterdurchschnittlich fehlerhaft – und das auf gefährliche Weise.

Um sich an die falsch wahrgenommene Linke zurückzuerinnern, bedient sich diese Analyse des Modells der politischen , bedient sich diese Analyse des Modells der politischen Kriegführung, welches Mao in seinem erfolgreichen langen Marsch zur Kontrolle Chinas benutzt hat. Zufällig ist das maoistische Aufstandsmodell auch die Hinrichtungsstrategie, welche amerikanische Marxisten wie Marcuse in den frühen 1970er Jahren öffentlich zu ihrer eigenen Strategie gemacht haben.

Die politische Kriegführung erkennt die Rolle, die Narrative bei der Überwindung einer rechtsstaatlichen Gesellschaft spielen. Massenbewegungen und staatsfeindliche Aktivitäten nutzen Narrative auf der kulturellen Ebene. Das endgültige Ziel besteht darin, die Macht in den politischen Raum zu bringen.

Dort wird die Treue zum Narrativ dazu führen, daß das Gesetz nicht durchgesetzt wird. Mit der Zeit wird diese Nicht-Durchsetzung institutionalisiert werden. Indem sie der Opposition Narrative aufzwingt, gewinnt die Linke zuerst an Einfluß und später die Kontrolle. So führt der Mißbrauch der Sprache zu einer kontrollierten Opposition, welche daraufhin zu einem Mißbrauch der Macht führt. Die Strategien der politischen Kriegsführung sind intensiv dialektisch und zielen auf die Isolierung amerikanischer Werte ab, die dann durch einen unerbittlichen Prozeß der dialektischen Verneinung zurückgewiesen werden – die Aufhebung der Kultur.

Diese Analyse kommt zusammenfassend zu dem Schluß, daß die derzeitige Opposition aus gewöhnlichen Amerikaner und Konservativen nicht in der Lage ist, eine strategische Antwort auf die Linke zu formulieren. Die Linke hat diese Opposition dazu gebracht genau jene Rolle zu spielen, welche sie ihr zugedacht hat.

Daher empfiehlt diese Analyse, umgehend eine Gruppe zusammenzustellen und mit Ressourcen auszustatten, um sich das Operationsschema der Linken, das Antworten sowohl auf strategischer, operativer als auch taktischer Ebene ausführt, vollständig zu erschließen. In diesem Zusammenhang muß die Bekämpfung der Linken Antworten beinhalten, die auf ihre dialektischen Motoren, den ihr inhärenten Etatismus* sowie den Szientismus* und die durch Narrative aufrechterhaltene Informationsdominanz gerichtet sind, wobei all diese Maßnahmen mit derselben Anstrengung richtungsweisender politischer Kriegführung umgesetzt werden sollten, wie die Bemühungen bei der Wiedersetzung gegen die Massenbewegung.Wir stehen einer existentiellen Bedrohung gegenüber. Wie Präsident Obama deutlich gemacht hat, wird die Linke innerhalb von 10 oder 20 Jahren die Früchte ihres langen Marsches durch Amerika ernten. Ein abschließender Rat: Nehmen Sie die Rote Pille jetzt. Die Frage lautet nicht, ob wir sie nehmen werden, sondern wie schmerzlich es sein wird.

Ja, wir befinden uns in einer ernsten Notlage, dennoch begreifen nur wenige die Bedrohung.

Wir müssen zurück zu den Ursprüngen der Aufhebung der Kultur und zu den in den Kapiteln 1 und 2 dargelegten Gründen für die Auslöschung der westlichen Kultur und des Christentums. Warum müssen sowohl die westliche Kultur als auch das Christentum vernichtet werden? Die westliche Kultur repräsentiert die vernünftigen, logischen, fairen und aufgeschlossenen Aspekte unserer Welt. Aus der westlichen Kultur entstand die Verfassung der Vereinigten Staaten, das Grundgerüst der Nation. Und die christlichen religiösen Traditionen, insbesondere die Zehn Gebote, sind die Grundpfeiler der westlichen Kultur. Wie Antonio Gramsci in seinen Gefängnisheften schrieb:

Jedes Land, das auf jüdisch-christlichen Werten beruht, kann nicht gestürzt werden, bevor diese Wurzeln nicht gekappt sind … Der Sozialismus ist genau die Religion, die das Christentum überwältigen muß … in der neuen Ordnung wird der Sozialismus triumphieren, indem er zuerst die Kultur durch Infiltration der Schulen, Universitäten, Kirchen und der Medien erobert, indem er das Bewußtsein der Gesellschaft verändert.

Das Christentum ist der Knackpunkt. Es ist das einzige, was jetzt zwischen dem Kommunismus und der Freiheit steht. Diejenigen, das Aufheben der Kultur formten und verfeinerten, waren sich dessen bewußt. Marx machte sich daran, das Christentum auszurotten.Wie in Kapitel 1 erklärt, mußte, laut den Marxisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die Kultur des Westens sowie das Christentum aufgehoben werden mußte, um dem Marxismus die Übernahme der Welt zu ermöglichen. Und wie in den Kapiteln 2, 3, 4 und 5 dargestellt, hat eine weitere aus britischen Bankiers und Aristokraten bestehende geheime Gruppe, die fest zur Errichtung einer Weltregierung entschlossen war, parallel zu den Marxisten gearbeitet.

Die sozialen Prinzipien des Christentums predigen Feigheit, Selbstverachtung, Erniedrigung, Unterwerfung und Demut. Mit einem Wort: Alle Eigenschaften der Canaille. ~ Karl Marx und Friedrich Engels On Religion (Hrsg. 1957)

Das demokratische Konzept des Menschen ist falsch, weil es christlich ist. Das demokratische Konzept hält daran fest, daß … jeder Mensch ein souveränes Wesen ist. Das ist die Illusion, der Traum und das Postulat des Christentums. ~ Karl Marx

Amerika ist wie ein gesunder Körper mit dreifacher Widerstandskraft: Sein Patriotismus, seine Moral und sein Geistesleben. Wenn wir diese drei Bereiche untergraben können, wird Amerika von innen heraus zusammenbrechen ~ Josef Stalin

Die Marxisten und Globalisten sind seit all diesen Jahrzehnten damit beschäftigt, die Kirche und die westliche Kultur von innen und außen anzugreifen. Wir sind uns der Angriffe von außen wohl bewußt – die Abschaffung des Schulgebets (selbst einer Schweigeminute), des Treuegelöbnisses, der Nationalhymne. Das Verbot religiöser außerschulischer Gruppen, während wir alle anderen unterstützen. Die Fünf Säulen des Islam und das Gebet zu Allah werden in den Schulen gelehrt. Aber einem Mädchen, das einen Bericht über ihren Lieblingshelden, Gott, schreiben wollte, wurde dies verboten, und der Lehrer befahl ihr, „ihren Aufsatz sofort vom Schulgelände zu nehmen, weil es gegen den Ersten Verfassungszusatz verstoßen könnte, wenn sie ihn im Klassenzimmer hat, wo ihre Mitschüler ihn sehen könnten. Einige Schüler hatten zufällig mitbekommen, wie der Lehrer Erin zurechtgewiesen hat und verspotteten sie später, weil sie an Gott glaubte.“ ~ David Horowitz, Dark Agenda, The War to Destroy Christian America, S. 47-8

The Federalist hat berichtet:

New York City hat in diesem Herbst als einer von vielen Schulbezirken in den Vereinigten Staaten Black Lives Matter-konforme Unterrichtspläne eingeführt. Nach Angaben des NYC Department of Education, werden Lehrer die Themen „systemischen Rassismus“, Polizeibrutalität, und weiße Privilegien in ihren Klassenzimmern vertiefen.

North Carolinas größtes Schulsystem in Wake County hat in diesen Sommer eine Website veröffentlicht, die BLM-Lektionen für Lehrer zur Verwendung im Unterricht und für Eltern zur Verwendung zu Hause bereitstellt. Die Website, die vom Office of Equity Affairs des Schulsystems erstellt wurde, ermutigt Lehrer, „die Ungerechtigkeiten, die über die Bildung hinaus existieren, durch die Gespräche, die wir mit anderen führen, anzusprechen, wenn wir Haß beobachten, indem wir Bemühungen unterstützen, die sich gegen Rassismus und Unterdrückung richten, und indem wir uns direkt in der Advocacy-Arbeit engagieren.

„Bibelfundamentalisten haben kein Recht ihren Kindern ihre religiösen Überzeugungen beizubringen, weil wir, der Staat, sie für das Jahr 2000 vorbereiten, wenn Amerika Teil einer einzigen globalen Gesellschaft sein wird, zu der deren Kinder dann nicht gehören würden.“ ~ Der ehemalige Senator von Nebraska State, Peter Hoagland*, in einem Radiointerview aus dem Jahr 1983

American Policy CenterDas Thema Umweltzerstörung ist seit den frühen 1960er Jahren das Banner, mit dem das Christentum angegriffen wird. Es gibt mehr als genug Artikel beim American Policy Center, um dies zu erklären. Und Bücher in Hülle und Fülle, hier sind nur einige davon:

Es gibt Hunderte mehr.

Lynn White, Jr., Geschichtsprofessor an der University of California, hat einen Artikel* für das Science Magazin mit dem Titel “The Historical Roots of Our Ecologic Crisis” verfaßt, in dem er schrieb:

Was wir in Bezug auf die Ökologie tun, hängt von unseren Vorstellungen über die Beziehung zwischen Mensch und Natur ab. Mehr Wissenschaft und mehr Technologie werden uns nicht aus der gegenwärtigen ökologischen Krise herausbringen, bis wir eine neue Religion finden oder die alte überdenken . . . Wie wir jetzt erkennen, haben sich vor etwas mehr als einem Jahrhundert Wissenschaft und Technik . . . zusammengeschlossen, um der Menschheit Kräfte zu geben, die außer Kontrolle geraten sind. Wenn das so ist, dann hat das Christentum hierbei eine große Schuld auf sich geladen . . . Unsere Wissenschaft und Technologie sind aus der christlichen Haltung gegenüber der Beziehung des Menschen zur Natur erwachsen.

In unserer Gesellschaft hat sich kein neuer Satz von Grundwerten durchgesetzt, der die des Christentums ersetzt. Daher werden wir weiterhin eine sich verschlimmernde ökologische Krise haben, bis wir das christliche Axion* ablehnen, daß die Natur keinen anderen Grund für ihre Existenz hat als dem Menschen zu dienen.

Die Zerstörung des heidnischen Animismus durch das Christentum, ermöglichte die Ausbeutung der Natur mit Gleichgültigkeit gegenüber den Gefühlen natürlicher Objekte . . . Die Geister, welche die Natur einst vor den Menschen beschützten, sind verdunstet. ~ S. 6

Das sind einige der Frontalangriffe. Die heimtückischen Attacken aus dem Inneren der Kirchen hinaus sind es, die den Sieg beim Aufheben der Kultur und der Freiheit davontragen werden, wenn nicht bald gehandelt wird, und sie finden bis in die höchsten Ebenen der vielen verschiedenen christlichen Glaubensgemeinschaften statt.

Diejenigen, die uns zu einer Weltregierung geführt haben, verstehen, daß der Glaube der Menschen ausgelöscht und die alten Religionen ersetzt und gegen eine einzige ausgetauscht werden muß, was den Weltführern erlaubt, deren Anbeter zu kontrollieren. Bischof William Swing, Gründer der United Religions Initiative (URI), hat daher Folgendes beschlossen:

Da der Zweck der Religion der Dienst und die Anbetung Gottes ist, müssen alle Religionen und spirituellen Bewegungen eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Ziel haben – die Anbetung eines gemeinsamen Gottes. (Hervorhebung von mir) William E. Swing, 7. Bischof der Episkopal-Diözese von Kalifornien.

LifeSite News meldete am 13. Februar 2019:

Laut einer am Donnerstag, dem 12. September abgegebenen Erklärung des Vatikan wird der Papst sowohl Vertreter der Hauptreligionen, internationaler Organisationen und verschiedener humanitärer Institutionen als auch Schlüsselfiguren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und bekannte Sportler, Wissenschaftler und Soziologen zur Unterzeichnung eines „Globalen Bildungspakts“ einladen, um „jüngeren Generationen ein vereintes und brüderliches gemeinsames Zuhause zu überreichen.

In einer Videobotschaft zu Beginn der Initiative sagte Franziskus: „Wir benötigen einen globalen Bildungspakt für eine Erziehung zu universaler Solidarität und einem neuen Humanismus.“

Ein evangelischer Pfarrer im deutschen Bremen predigte, daß Christus der einzige Weg sei, um in den Himmel zu kommen, und wurde so zum Stadtgespräch. Nicht etwa daß die Menschen ihn lobten – Pastor Olaf Latzel* wird beschuldigt andere Religionen verächtlich gemacht zu haben, und die Bremer Staatsanwaltschaft denkt über ein Strafverfahren über ihn nach. Pastor Latzel hatte die besagte Predigt am 18. Januar 2015 vor seiner Gemeinde gehalten.

Was wir beobachten, entspricht genau dem, was laut Mary Parker Follett notwendig war, um den Neuen Staat herbeizuführen (siehe Kapitel 5). Sie schließt mit den Worten:

Es ist ein langer Weg von der Maxime ‚Religion ist eine Angelegenheit zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer‘ bis zu dem Ausruf Mazzinis: ‚Italien ist selbst eine Religion‘, aber heute sind wir sicherlich an einen Punkt gekommen, an dem wir in der sozialen Bindung und dem Schöpferischen Willen eine zwingende Kraft, eine Tiefe und Stärke sehen, die so groß ist wie die jeder Religion, die wir je gekannt haben. Wir sind bereit für eine neue Offenbarung Gottes. Sie kommt nicht durch einen einzelnen Mann, sondern durch die Männer und Frauen, die sich in einem geweihten Dienst für eine große Erfüllung mit einem Ziel zusammenschließen . . . . Wir brauchen einen neuen Glauben an die Menschheit, nicht einen sentimentalen Glauben oder eine theologische Lehre oder philosophische Auffassung, sondern einen aktiven Glauben an die schöpferische Kraft der Menschen, die Regierung und Industrie formen und unserem täglichen Leben mit unserem Nächsten sowie einem Weltbund gleichermaßen Gestalt geben wird. Der neue Staat*, p. 359, 360 (S.124 in der PDF)

Im Jahr 1993 hat die National Religious Partnership for the Environment (NRPE) ein 5-Millionen-Dollar-Programm mit der Mount Gilead Baptist Church in Washington, D.C., angekündigt, um „die Verbindung zwischen dem Umgang mit Problemen der Armut und der Umwelt zu unterstreichen“. Die Partnerschaft ist eine formelle Vereinbarung zwischen den vier der größten religiösen Organisationen der Nation – der US Catholic Conference, dem National Council of Churches of Christ, der Coalition on the Environment and dem Jewish life und Evangelical Environmental Network – mit der Union of Concerned Scientists (schlagen Sie sie nach*, wenn Sie diese böse Gruppe nicht kennen) als speziellem Berater. Paul Gorman, Exekutivdirektor der Partnerschaft, sagte:

… wie gläubige Menschen sich mit der Umweltkrise auseinandersetzen, wird viel mit dem künftigen Zustand des Planeten zu tun haben und aller Wahrscheinlichkeit nach auch mit der Zukunft des religiösen Lebens.“

Dann gibt es den im Jahr 1960 gegründeten und in der Kathedrale von St. John the Divine in New York City ansässigen Temple of Understanding*. Ihm gehörten u.a. der Dalai Lama, Jawaharlal Nehru, Papst Johannes XXIII., Eleanor Roosevelt, Anwar el-Sadat, Dr. Albert Sweitzer, U.N. Generalsekretär U Thant an. Sie rief eine Reihe von „Spirituellen Gipfelkonferenzen“ ins Leben, die auf der ganzen Welt abgehalten stattgefunden haben, unter anderem in Genf, Kalkutta, an den Universitäten Harvard, Princeton und Cornell sowie in der Kathedrale von St. John the Divine. Im Jahr 1984 wurde auf dem Berg Sinai ein Treffen abgehalten, um „einen interreligiösen Konsens auszuarbeiten“. Der stellvertretende U.N.-Generalsekretär Robert Muller wurde gebeten, eine „Erklärung zur Einheit der Weltreligionen“ zu verfassen. „Beim Parlament der Weltreligionen in Chicago im Jahr 1993 trug einer der Hauptvorträge den Titel ‚Ein Vorschlag zur Entwicklung des Parlaments in Richtung von Vereinten Nationen der Religionen‘. In diesem Hauptvortrag forderte der Exekutivbeamte der Vereinten Nationen, Dr. Robert Muller, die Einrichtung eines ständigen Weltrates der Religionen bis zum Jahr 1995 nach dem Vorbild der Vereinten Nationen. Obwohl eine Reihe von Delegierten der Einrichtung eines tatsächlichen Weltrates der Religionen skeptisch gegenüberstand, war man allgemein der Meinung, daß dieses Parlament die globale interreligiöse Bewegung einen Schritt an eine viel engere Zusammenarbeit heranführte. Der Vorsitzende des Parlaments, Dr. David Ramage, sah den nächsten Schritt darin, „interreligiöse Zentren in verschiedenen Schlüsselregionen der Welt einzurichten und dann die Beziehungen zwischen ihnen zu vernetzen. Andere wiederum betrachteten für die kommenden Jahren die Einrichtung eines globalen Religionsrates als sehr reale Möglichkeit.“

Thomas Berry, ein Priester und „Geologe“, war der Meinung, daß die Welt zu einem neuen ‚post-konfessionellen‘, ja sogar einem post-christlichen Glaubenssystem aufgerufen wird, das die Erde als ein lebendiges Wesen – mythologisch als Gaia, Mutter Erde – betrachtet und den Menschen als ihr Bewußtsein. Daß die Welt eine neue Erleuchtung erlebt, die größer ist als Kopernikus‘ Entdeckung, daß sich die Erde tatsächlich um die Sonne dreht. . . daß die traditionelle christliche Auffassung von einem äußeren Gott, der den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat, ebenso falsch ist wie die vor-kopernikanische Auffassung, daß sich die Sonne um die Erde dreht . . daß der Mensch keinen besonderen Platz in der universellen Gemeinschaft des Lebens hat, die in ihrer Gesamtheit die Manifestation des Göttlichen ist.“ The Dream of the Earth, 1990.

Ich könnte noch 10.000 weitere Punkte anführen, aber Sie sehen ja was hier geschieht. Es gibt auch all diese Geschichten von Kulturmarxisten, die christliche Kirchen infiltrieren und tatsächlich übernehmen (denken Sie nur an die Konferenz* der Southern Baptist Convention). Es gibt Pastoren, die nun erklären, gleichgeschlechtliche Trauungen vornehmen zu können. Es gibt Pastoren, die ihre Kirchen aus Angst von COVID 19 nicht öffnen. Und es gib gibt so viele, die befürchten ihren Status als gemeinnützige Organisation verlieren zu können, und deswegen diese Themen gar nicht erst erwähnen. Diesbezüglich sollten sie sich keine Sorgen machen, solange sie ihren Gemeindemitgliedern nicht raten für bestimmte Kandidaten und Gesetzesentwürfe zu stimmen. Aber sie sind schweigen.

Die Antwort darauf ist das obige Zitat aus “Re-remembering the Mis-Remembered Left“:

Diese Analyse kommt zusammenfassend zu dem Schluß, daß die derzeitige Opposition aus gewöhnlichen Amerikaner und Konservativen nicht in der Lage ist, eine strategische Antwort auf die Linke zu formulieren. Die Linke hat diese Opposition dazu gebracht genau jene Rolle zu spielen, welche sie ihr zugedacht hat.

Die Menschen, die den Angriff starten müssen, sind jene Pastoren und Priester, die noch daran glauben, daß die Bibel das Wort Gottes ist. Sie müssen zunächst ihre Kirchen von dem Feind im Inneren befreien, von den Kulturmarxisten, die sich heimtückisch den Weg in ihre Gotteshäuser gebahnt haben. Und sie müssen damit beginnen aus der Bibel zu predigen. Sie müssen sich an das Wort Gottes binden

„George Washington war nicht nur der Anführer der Kontinentalarmee, er war auch deren Kaplan. Zu Beginn des Krieges bat Colonel Washington den frischgebackenen Kontinentalkongreß, Kapläne für die Truppen zu stellen, um mit ihm in den Kampf gegen die englische Armee zu ziehen. Aber keiner der Geistlichen war bereit, vorzutreten, entweder aus Loyalität zur anglikanischen Kirche von England oder aus purer Angst. Washington, zeitlebens Christ und ordinierter Gemeindevertreter in der anglikanischen (episkopalen) Kirche, übernahm die Verantwortung, in der Doppelrolle des Kommandanten und Kaplans zu dienen, wöchentlich Gottesdienste zu halten und täglich im Gebet zu leiten. Gottes Kapläne tun nicht immer das Richtige. Sie werden sogar von den Obadias* der heutigen Welt zu Hunderten in Höhlen versteckt, während ein anderer, Elias*, allein das Wort Gottes predigt. Die heutigen Prediger und Pastoren müssen aus ihren Männerhöhlen herauskriechen, auf ihre Kanzeln gehen, die Kirchentüren öffnen und für das Wort Gottes kämpfen. (Aus einer Predigt und Bibelarbeit der Pastoren David Koopman und John Peach).

Wenn sie das tun werden sie vielleicht, aber auch nur vielleicht, die Kultur des Westens gemeinsam mit der christlichen Kirche bewahren.

Sie müssen das Wort Gottes laut von ihren Kanzeln verkünden und jene verteidigen, die ihres Glaubens wegen verfolgt werden, und sie müssen auf ihre Knie fallen und Gott dafür um Vergebung bitten, daß sie sich ihren Gemeinden nicht so gewidmet haben, wie es ihrem Auftrag entspricht.

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Kathleen Marquardt verficht seit Jahrzehnten das Recht auf Eigentum und Freiheit. Obwohl sie nicht beabsichtigt hat, Aktivistin zu sein, ist sie zur Führungspersönlichkeit und einer eifrigen Verfechterin der verfassungsmäßigen Rechte, Förderin der Zivilisation, der gesunden Wissenschaft und der Vernunft geworden. Sie widmet sich der Aufdeckung der Irrtümer der radikalen Umwelt- und Tierschutzbewegungen und ihre Arbeit wurde in landesweit veröffentlichten Publikationen wie Fortune und People, der Washington Post und Field and Stream, sowie in Fernsehnachrichtenprogrammen wie Hard Copy, The McLaughlin Group, Geraldoräsidentin des und vielen anderen vorgestellt. Heute dient sie als Vizepräsidentin des American Policy Center. Kathleen schreibt und spricht jetzt über die Agenda21/2030 und deren Bedrohung für unsere derzeitige Kultur und das System der repräsentativen Regierung.

Quelle: https://americanpolicy.org/2021/02/16/aufheben-der-kultur-cancel-culture-part-5-schools-the-birthing-place-of-cancel-culture/

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