Der Weg in den Faschismus: Gepflastert mit Impfverordnungen und geheimen Unternehmensabsprachen

 

Von John W. Whitehead & Nisha Whitehead
Übersetzung©: Andreas Ungerer

„Der Mensch wird frei geboren, liegt jedoch überall in Ketten.“ ~ Jean Jaques Rousseau

16. November 2021, The Rutherford Institute
Wir bewegen uns rasant auf den Faschismus zu.

Diese COVID-19 Pandemie hat uns in den Schnellgang befördert.

Die plumpen geheimen Absprachen zwischen dem Staat der Technologieunternehmen und der Regierung der Vereinigten Staaten (VS) bezüglich Impfverordnungen ist nur die letzte Manifestation des Ausmaßes mit dem faschistische Kräfte daran arbeiten, unsere konstitutionelle Republik zu stürzen und die Rechte des Individuums für nichtig zu erklären.

Anfang November 2021 hat die Biden-Administration die Grenze für über 100 Millionen amerikanischer Arbeitnehmer gezogen: der Impfzwang gegen COVID-19 (bis 22 November 2022 für Beschäftigte des  Bundes und bis zum 4. Januar für staatliche Auftragnehmer mit über 100 Beschäftigten), sonst…

Was sonst?

Für viele Menschen, die aus religiösen oder anderen medizinischen oder philosophischen Gründen eine Impfung ablehnen, bedeutet die Nichteinhaltung der Impfvorschriften am Arbeitsplatz den Verlust ihres Arbeitsplatzes und die Wahrscheinlichkeit, kein Arbeitslosengeld zu erhalten.

Einer von der Society for Human Resource Management durchgeführten Studie nach sollen etwa 28% der beschäftigten Amerikaner keine COVID-Impfstoff erhalten, selbst wenn sie dies ihren Arbeitsplatzes kostet.

Obwohl die OSHA* (Occupational Safety and Health Administration) fordert, daß Beschäftigte für die Zeit der Impfung und der Genesung von allen Nebenwirkungen ihren Lohn weiter erhalten, bedürfen all jene, die die Impfung verweigern aber ihre Jobs behalten wollen, eines wöchentlich zu erneuernden negativen Corona-Tests und könnten auch mit den Kosten für diese wöchentlichen Tests belastet werden. Mitarbeitern im Gesundheitsdienst haben keine Test-Option. Für sie gilt: Impfung oder aus.

Um der Überredungskunst der Regierung etwas Kraft zu verleihen, können Unternehmen, welche die Regeln der Verordnung verletzen, „mit Bußgeldern von bis zu 13.653 Dollar für ernsthafte Verletzungen rechnen, deren Höhe bei vorsätzlichen oder wiederholten Verletzungen auf das Zehnfache hiervon steigen kann“.

Mit anderen Worten macht die Regierung Beschäftigte, die weder von der Regierung bezahlt werden noch für sie arbeiten, zu einer Armee von Impf-Durchsetzern.“

Wissen Sie wer infolge dieser Impfverordnungen keinen Schaden nimmt? Der Unternehmensstaat (Hersteller, Lieferanten und Gesundheitsdienstleister), denen ein Freibrief gegeben wurde, um sie von der Verantwortung für durch von Impfstoffen hervorgerufenen Schäden oder Todesfällen zu entbinden.

Während diese Impfverordnung im Gegensatz zu einer nationalen Verordnung, die die gesamte Bevölkerung betrifft, als „zielorientiert“ dargestellt wird, läßt sie all jenen mit aufrichtigen Bedenken bezüglich des COVID-Impfstoffes nur die Wahl zwischen völliger Konformität und Arbeitslosigkeit.

Es geht bei der Debatte längst nicht mehr darum, wie die breite Bevölkerung am besten vor einer unbekannten Pandemie geschützt werden kann. Vielmehr handelt es sich um einen zwangsweise und autoritär durchgeführten massiven Eingriff in das Recht des Einzelnen auf Souveränität über sein Leben, seine Person und sein Privateigentum.

Dies COVID-19-Verordnungen sind als solche zum neuen Schlachtfeld in dem Tauziehen der Regierung um körperliche Autonomie und individuelle Souveränität geworden.

Es türmen sich bereits Klagen gegen diese Impfverordnungen vor den Gerichten. In Kürze werden die Urteile der verschiedenen Bezirksgerichte den Weg zum Obersten Gerichtshof der USA finden, der darüber entscheiden müssen wird, ob es sich bei diesen Mandaten um eine Überschreitung der Regierungsbefugnisse handelt oder um eine natürliche Ausweitung ihrer so genannten Notstandsbefugnisse.

Mit jedem neuen Gerichtsurteil, das Unternehmen und Regierungen ermächtigt, die Einhaltung von Impfvorschriften mit harter Hand durchzusetzen, mit jeder neuen Arbeitsanweisung, die Arbeitnehmer dazu zwingt, zwischen ihrem Recht auf körperliche Autonomie und ihrer wirtschaftlichen Existenz zu wählen, und mit jeder neuen Gesetzgebung, die Unternehmen und Regierungen davor schützt, für Impfnebenwirkungen und Todesfälle zur Verantwortung gezogen zu werden, wird das Eigentumsrecht an unserem Körper geschmälert.

Zumindest wird unser Recht auf individuelle Souveränität über unser Leben und unseren Körper von machthungrigen Autokraten, gierigen, eigennützigen Unternehmen, egoistischen Bediensteten des Betreuungs-Staats, die meinen, sie wüßten, was das Beste für den Rest der Bevölkerung ist, und einer kurzsichtigen, aber wohlmeinenden Bevölkerung, welche die langfristigen Auswirkungen des Tauschs ihrer grundlegenden Freiheiten gegen vorübergehende Versprechen von Sicherheit nicht versteht, usurpiert.

Nun sind wir schutzloser denn je.

Diese Debatte über die körperliche Autonomie, die von Zwangsimpfungen, Abtreibung und Euthanasie bis hin zu erzwungenen Blutabnahmen, biometrischer Überwachung und medizinischer Grundversorgung reicht, hat weitreichende Auswirkungen auf die Frage, wer darüber entscheiden darf, was mit unserem Körper bei einer Begegnung mit Behörden geschieht.

Tagtäglich werden Amerikaner bereits gezwungen, intimste persönliche Details preiszugeben – unsere biologischen Parameter, unsere genetischen Baupläne und unsere biometrischen Daten (Gesichtsmerkmale und -struktur, Fingerabdrücke, Iris-Scans usw.) –, um die fast unüberwindbare Hürde zu überwinden, die das Leben in den Vereinigten Staaten zunehmend bestimmt: Nun sind wir so lange schuldig, bis unsere Unschuld bewiesen ist.

Das treibt uns einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Gesellschaft unter totaler Kontrolle, in der die Regierung nach geheimen Absprachen mit dem Amerika der Konzerne entscheidet, wer es „wert“ ist Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Momentan sind COVID-19-Impfungen die magische Eintrittskarte zum Zugang für die „Privilegien“ des Gemeinschaftslebens. Nachdem die Bevölkerung bereits auf die Vorstellung konditioniert worden ist, daß die Teilhabe an der Gesellschaft kein Recht, sondern ein Privileg darstellt, könnte eine solche Teilhabe leicht von der sozialen Kreditwürdigkeit, dem Wert der eigenen politischen Ansichten oder der Bereitschaft, sich den Befehlen der Regierung zu unterwerfen, abhängig gemacht werden, ganz gleich, woraus jene bestehen.

Die Regierung führt Rechtsstreitigkeiten und erläßt Gesetze in ihrem Bemühen zur Schaffung eines neuen Rahmens, innerhalb dessen Befehle kleiner Bürokraten mehr Gewicht haben als die unveräußerlichen Rechte der Bürger.

Wenn all unser Besitz, all unsere Verdienst und all das, was wir sagen und tun – unser tägliches Leben – vom Wohlwollen von Regierungsbediensteten und Aktionären abhängt, deren Profit und Macht oberstes Prinzip ist, sollten wir alle mißtrauisch und besorgt sein.

Wie ich in meinem Buch Battlefield America: The War on the American People und in in seinem fiktionalen Pendant, The Erik Blair Diaries, verdeutliche, kann aus totalitären Taktiken, die benutzt werden, um uns wegducken zu lassen, uns zu ängstigen und unser Einverständnis von Regierungsbefehlen zu erlangen – egal, wie wohlmeinend diese auch erscheinen – nichts Gutes entstehen.

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Der Verfassungsrechtler und Autor, John W. Whitehead, ist Gründer und Vorsitzender des Rutherford Institute. Seine Bücher, Battlefield America: The War on the American People und A Government of Wolves: The Emerging American Police State, sind bei www.amazon.com erhältlich. Er ist unter johnw [at] rutherford.com erreichbar. Nisha Whitehead ist die Geschäftsführerin des Rutherford Instituts. Informationen über The Rutherford Institute sind unter www.rutherford.org erhältlich.

Quelle: https://www.rutherford.org/…

Der mit einem * gekennzeichnete Link wurde zusätzlich eingefügt.

Titelbild: Air Force One

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