Der Vancouver Aktionsplan: Wie die Menschen enteignet werden sollen

Von Agenda 21 Course
Übersetzung©: Andreas Ungerer

Die folgenden Informationen stammen aus einer der VIELEN Konferenzen, welche die Vereinten Nationen in den letzten 40 Jahren abgehalten haben, um Pläne zur Erlangung sämtlicher Ressourcen der Erde zu formulieren. Die Sprache in der Präambel verdeutlicht klar, daß dem amerikanischen Volk die privaten Eigentumsrechte entzogen werden müssen, wenn die Agenda 21 umgesetzt werden soll, und daß dies allein durch die Regierung geschehen darf.

Der Vancouver Aktionsplan

[Das gesamte Dokument enthält] 64 Empfehlungen für staatliche Maßnahmen

Genehmigt bei der Habitat: 1. Konferenz der Vereinten Nationen über menschliche Siedlungen (Weltsiedlungskonferenz) vom 31. Mai bis 11. Juni 1976 im kanadischen Vancouver.

Vorschläge aus dem Vancouver Aktionsplan zum Umgang mit Grundbesitz

Präambel

1. Aufgrund ihrer einzigartigen Natur und ihrer entscheidenden Bedeutung für menschlicher Siedlungen, können Grund und Boden nicht als gewöhnliche Vermögenswerte betrachtet werden, die von Einzelnen kontrolliert und dem Druck sowie der Effizienz des Marktes ausgesetzt sind. Da privater Landbesitz auch ein Hauptinstrument für die Akkumulation und Konzentration von Reichtum ist, trägt er zu sozialer Ungleichheit bei. Mangelnde Kontrolle kann ihn zu einem großen Hindernis bei der Planung und Umsetzung von Entwicklungsvorhaben werden lassen. Soziale Gerechtigkeit, Stadterneuerung und -entwicklung sowie die Bereitstellung menschenwürdigen Wohnunraums und gesunder Lebensbedingungen können nur durch die gesamtgesellschaftliche Nutzung von Grund und Boden erreicht werden.

2. Stattdessen sollte das Modell der Grund- und Bodennutzung durch die langfristigen Interessen der Gemeinschaft bestimmt werden, zumal insbesondere die Standortwahl und damit die spezifische Landnutzung einen langfristigen Einfluß auf das Muster und die Struktur menschlicher Siedlungen hat. Auch ist Grund- und Boden das Hauptelement sowohl der natürlichen als auch der vom Menschen geprägten Umwelt und wesentliches Bindeglied in einem oft empfindlichen Gleichgewicht. Die öffentliche Kontrolle der Grund- und Bodennutzung ist daher für deren Schutz als Vermögenswerte und für das Erreichen der langfristigen Ziele der menschlichen Siedlungspolitik und -strategien unerläßlich.

3. Um eine solche Kontrolle wirksam durchführen zu können, benötigen die Behörden detaillierte Kenntnisse über die derzeitigen Nutzungs- und Besitzverhältnisse sowie geeignete Gesetze zum Abstecken der Grenzen zwischen individuellen Rechten öffentlichem Interesse und geeignete Instrumente zur Bemessung des Wertes des, unter anderem, durch Besteuerung an die Gemeinschaft übertragenen Grund und Bodens und zur Übertragung an die Gemeinschaft sowie des unverdienten Zuwachses, der sich aus einer Nutzungsänderung oder aus öffentlichen Investitionen oder Entscheidungen oder aus dem generellen Wachstum der Gemeinschaft ergibt.

4. Vor allem müssen die Regierungen den politischen Willen haben, eine innovative und angemessene städtische und ländliche Bodenpolitik zu entwickeln und umzusetzen, die einen Eckpfeiler ihrer Bemühungen um die Verbesserung der Lebensqualität in menschlichen Siedlungen darstellt.

Eine Kopie des Originaldokuments findet sich hier:
http://hlrn.org/img/documents/The_Vancouver_Declaration_19761.pdf*

Quelle: http://www.agenda21course.com/property-rights-must-be-taken-from-the-people/

Der mit einem * versehene Link weicht von dem im Original angegebenen ab.