David Chappelle und die Kultur des Todes

 

Chappelle:

„In unserem Land kannst du auf einen Nigger schießen und ihn töten, aber die persönlichen Gefühle eines Schwulen verletzt du besser nicht. Und genau diese Ungleichheit möchte ich heute erörtern.“

 

Von Jonas E. Alexis
Übersetzung©: Andreas Ungerer

6.November 2021, Veterans Today
Wenn Sie die David Chappelle Show kannten, wissen Sie, daß Chappelle allen auf die Füße getreten ist. Er hat sich über Chinesen und Schwarze lustig gemacht und dem Klu Klux Klan sogar eine ganze Folge gewidmet.

Alle dachten, daß Chappelle lustig sei, bis er während seiner Sonder-Stand-up Show The Closer bei Netflix eine interessante Äußerung über die menschliche Natur gemacht hat. Nach Jahren seiner Karriere als Unterhaltungskünstler schien Chappelle zu begreifen, daß die Kultur selbst existentiell widersprüchlich ist. Er sagte:

„In unserem Land kannst du auf einen Nigger schießen und ihn töten, aber die persönlichen Gefühle eines Schwulen verletzt du besser nicht. Und genau diese Ungleichheit möchte ich heute erörtern.“

Er bezieht sich auf viele Rapper und andere Menschen wie Kevin Hart*, die, ihrer Äußerungen über biologisches Grundlagenwissen wegen, in der Vergangenheit politisch kaltgestellt worden sind. Chappelle fuhr fort:

„Gender ist eine Tatsache. Jeder Mensch in diesem Raum, jedes menschliche Wesen auf der Erde mußte durch die Beine einer Frau hindurch, um auf die Erde zu gelangen.“

Welcher mit Verstand begabte Mensch würde dem widersprechen? Sie werden entweder mit einem Penis oder mit einer Vulva geboren. Der Penis repräsentiert einen Mann, die Vulva repräsentiert eine Frau. So einfach ist das. Wie der Psychiater Paul R. McHugh von der Johns Hopkins University erläutert hat, ist Transgenderismus „biologisch unmöglich“, und jeder, der denkt, daß dieses fundamentale Naturgesetz gebrochen werden kann, ist psychisch krank.1

„Sexuelle Abweichungen“, schreibt McHugh im Wall Street Journal, „werden schlicht verwechselt – sie entsprechen nicht der physischen Realität. Und zweitens können sie düstere psychologische Folgen haben.2 McHugh fährt fort:

„Transgender leiden unter einer ‚Erkenntnisstörung‘, die anderen Psychiatern bekannten Störungen ähnlich ist. Bei den Transgendern besteht die Erkenntnisstörung darin, daß sich der Mensch von dem unterscheidet, was naturgegeben ist – namentlich jemandes männliches oder weibliches Geschlecht.

Andere Arten von Erkenntnisstörungen betreffen Menschen, die an Anorexie* und Bulimia nervosa* leiden, wobei die von der physischen Realität abweichende Annahme von gefährlich dünnen Menschen ist, daß sie übergewichtig seien.

Bei der Dysmorphophobie*, die oft zur sozialen Vereinsamung führt, werden Menschen von der Vorstellung beherrscht, daß sie ‚hässlich seien‘. Diese Störungen treten bei Menschen auf, die zu der Annahme gelangt sind, daß sich einige ihrer psycho-sozialen Konflikte oder Probleme lösen würden, wenn sie die Art und Weise ihrer Erscheinung gegenüber ihren Mitmenschen verändern. Solche Vorstellungen werden in den Köpfen der Betroffenen wie zu einem vorherrschenden Verlangen und neigen dazu von einem solipsistischen* Argument begleitet zu werden.

Für die Transgender lautet dieses Argument, daß ihr Gefühl von „Gender“ ein Bewußtsein, ein subjektives Gefühl sei, daß ihr Denken bestimmt und von anderen nicht hinterfragt werden darf. Ein solcher Mensch verlangt oft nicht nur die Toleranz dieser ‚persönlichen Wahrheit‘  von der Gesellschaft, sondern deren Bestätigung. Hierauf beruht die Forderung an die Regierung nach Unterstützung der „Transgender-Gleicheit“, nach der Bezahlung medizinischer und chirurgischer Behandlung und nach dem Zugang zu sämtlichen geschlechtsabhängigen öffentlichen Aufgaben und Privilegien.“3

Andere Ärzte wie Marci Bowers, der auf Vaginaplastik spezialisiert ist, und Erica Anderson, einer klinischen Psychologin an der University of California, vertreten annähernd dieselben Ansichten.

„Ich denke, daß es eine gewisse Naivität seitens der pädiatrischen Endokrinologen gab, die Befürworter der frühen [Pubertäts-]Blocker waren und dachten, daß diese Magie einfach geschehen kann, daß Chirurgen zu allem in der Lage seien“, sagte Bowers.4

Chappelle hat gesagt, daß er Willens sei sich mit Transgender-Mitarbeitern von Netflix, dem Netzwerk, daß seine Show abgesetzt hat, zu treffen, er sich jedoch weiger vor den tatsächlichen Machthabern einen Kniefall zu machen. Chappelle erklärte:

Zur Transgendergemeinde: Ich bin mehr als Willens Euch Gehör zu schenken, aber Ihr werdet mich nicht vorladen. Ich beuge mich nicht den Forderungen von irgendjemandem. Und wenn ihr euch mit mir treffen wollt, bin ich mehr als bereit dazu, aber ich habe einige Bedingungen. Erstens könnt Ihr nicht kommen, wenn Ihr mein Special nicht von Anfang bis Ende gesehen habt. Ihr müßt an einem Ort und zu einer Zeit meiner Wahl kommen, und drittens müßt Ihr zugeben, dass Hannah Gadsby* nicht lustig ist.“

 

[1] Paul McHugh, “Transgender Surgery Isn’t the Solution,” Wall Street Journal, May 13, 2016.

[2] Ibid.

[3] Ibid.

[4] “Two leading transgender medics warn children should not be given puberty blockers, that too many are being given gender reassignment surgery and reveal NYT turned down their op-ed on the subject,” Daily Mail, October 5, 2021.

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Jonas E. Alexis hat akademische Grade in Mathematik und Philosophie erlangt sowie ein Pädagogikstudium abgeschlossen. Seine Hauptinteressen umfassen die US-Außenpolitik, die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts und Geisteswissenschaften. Er ist der Autor des neuen Buchs Zionism vs. the West: How Talmudic Ideology is Undermining Western Culture. Derzeit arbeitet er an einem Buch mit dem Titel Kevin MacDonald’s Abject Failure: A Philosophical and Moral Critique of Evolutionary Psychology, Sociobiology, and White Identity. Er lehrt Mathematik in Südkorea.

Quelle: https://www.veteranstoday.com/…

Alle mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt.

Zuletzt editiert: 20. November 2021

Bildquelle: Veterans Today

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2 Antworten zu “David Chappelle und die Kultur des Todes”

  1. Das Gender- Getöse ist nur noch unerträglich! Übrigens: das weibliche geschlechtsorgan heißt nicht vagina sondern Vulva ! Warum benutzt das niemand?

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