Alternativmedien: Das ruhmreiche Rennen um den heißen Brei – den schnöden Mammon

 

[Anmerkung: Ich will hier keine Kollegen-Schelte gegen eingeSCHENKt.tv oder andere Alternativmedien betreiben und weiß, daß eine Menge der nicht nur in diesem Video dargestellten Zusammenhänge vielen Menschen unbekannt sind und deren Kenntnis zu dem von mir unten kurz beschriebenen Prozeß der Bildung eines eigenen Weltbildes und Bewußtseins führen können.

Also, nix für ungut! シ  : andreas.]


Von Andreas Ungerer

Kolumne

20. Mai 2022, Gift am Himmel

Jetzt, wo ich meine Übersetzungsarbeit hier vorübergehend eingestellt habe, weil von wenigen ehrlichen Medien, auch von meinen ehemaligen und diesen Seiten seit so vielen, was mich angeht seit mindestens 8 Jahren so vieles über die Ursachen der so genannten Krisen gesagt oder geschrieben worden ist und allen bekannt sein könnte, was hier auf dem Planeten vor sich geht und warum, finde ich die Zeit, um folgende Frage zu stellen: Was haben eigentlich die populären Alternativmedien in all dieser Zeit getan?

Sie haben eine Sau nach der anderen durch die Dörfer getrieben und das erschreckende Zeitgeschehen kommentiert. So etwas nennt man Sensations- und Katastrophenjournalismus. HURRA!

Zugegeben, das Aussprechen der Wahrheit wird nicht oder nur selten honoriert, weswegen die meisten „Kollegen“ es vorziehen sich selbst und ihre Familien zu ernähren, und das funktioniert mit einfachen oder auch komplexeren Denkanstößen einfach nicht, die darauf hinweisen, daß wir schlicht erkennen müssen, unser gesamtes Leben lang von oft selbst unwissenden Lehrern belogen und betrogen worden zu sein. Denn allein das würde die Welt- und vor allem die Selbstbilder von deren „Usern“ in sich zusammenbrechen lassen wie das Salomon Brothers Building, was zwar schmerzhaft aber die Voraussetzung zu eigenständigem Denken ist . Aber wer will das schon?

Also hat man sich (oft denke ich gemeinsam) darauf geeinigt, anstatt seinen wahren Ursachen nachzugehen, das erschreckende Zeitgeschehen zu kommentieren und spielt damit, ob nun wissentlich oder nicht, den so genannten, ominösen „Dunkelmächten“, wie sie bspw. John-Boy Conrad nennt, in die Hände, weil das beim gewöhnlichen Publikum eben jene Form von schaudernder Begeisterung oder unterschwelliger Angst erzeugt, die viele beim Ansehen von Horrorfilmen so genießen, und die es in den Kassen der Verteiler süßer klingeln läßt.

Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß es sicherlich auch wenige ausgezeichnete deutsche Autoren und Kanalbetreiber gibt, die meisten der wirklich populären vermeintlichen Alternativmedien jedoch reinen, oft fehlerhaften Katastrophenjournalismus betreiben und dazu auch noch die Fehler voneinander abschreiben, wobei das NIVEA Niveau oft dermaßen unterirdisch ist, daß jeder halbwegs gebildete Mensch sich fragen sollte, ob deren zahlreiche, zahlenden Jünger und Kommentatoren tatsächlich so ungebildet sind, wofür sie von diesen Medien gehalten werden, und oder wer die überhaupt tatsächlich bezahlt.

Fest steht, daß einige wenige Betreiber von den wirklich angesagten Netzseiten oder Videokanälen sich mit oft den immer selben Autoren die Taschen füllen, die wiederum selbst nicht erkennen in einem völlig anderen als dem von ihnen und ihren Anhängern angenommenen politischen und rechtlichen System zu leben, oder es wissen und bewußt die Unwahrheit sagen und schreiben.

Fest steht weiterhin, daß wir in ein jahrtausendealtes, auf Krieg und Zerstörung aufgebautes „Spiel“ eingebunden und hierin nichts weiter als versklavte Spielfiguren sind. Hieran wird sich, solange das nicht von der Mehrheit erkannt wird, wozu die allermeisten populären Alternativmedien absolut nichts beitragen, nicht das Geringste ändern.

Angestoßen wurde diese Kolumne durch das vielleicht gut gemeinte aber im Grunde völlig überflüssige eineinhalbstündige Video Axel Turck: Wir fahren vor die Wand!.

Warum ich dieses erschreckend schaurige Gespräch für „völlig überflüssig“ halte? Also kommt: Natürlich fahren wir vor die Wand – aber doch nicht erst seit gestern!

Wann, beispielsweise, hat Reinhard Mey Das Narrenschiff geschrieben?

 

Zuletzt editiert: 20. Mai 2022

7 Antworten zu “Alternativmedien: Das ruhmreiche Rennen um den heißen Brei – den schnöden Mammon”

  1. Beim Lesen Ihrer Betrachtung kam mir mein Artikel vom 18. August 2021 in den Sinn: „Ich geh meine eigenen Wege“. Menschliche Wege entstehen beim Gehen, so, wie ein Fluss sein Bett hochwasserbedingt verändern kann.

    Da ich seit April 1999 für mich im Netz schreibe, um meine eigenen Wege zu befestigen, ist die Zahl derer, die mir Aufmerksamkeit schenken, gering. 300 bis 900 Besucher täglich auf DZ-G.ru durchschnittlich sind wenig im Verhältnis zu den thematisierten Leitfiguren der gesteuerten Opposition, die teilweise erst vor wenigen Monaten bekannt wurden. Auch finanziere ich mich selbst.

    11. Mai 2022 | Jason Mason: Das Sonnensystem tritt in eine Zone, die das Magnetfeld der Erde ändert und zu heftigen Umwälzungen führt!

    Diese Überlegungen fügen sich für mich harmonisch in das Gesamtbild, das ich mir entworfen habe. Meine Seele bewohnt zeitweilig meinen Körper, um Erfahrungen zu sammeln und Bewusstsein zu entwickeln. Mein Weg ist nur teilweise meinem „freien Willen“ unterworfen, sondern hauptsächlich von meinem augenblicklichen Bewusstsein abhängig. Täglich entscheide ich scheinbar kleine Dinge, die jedoch weitreichend wirken und mir im Rückblick einen völlig anderen Platz zuweisen. Dies ist kein dummes Gelaber, sondern meine Einsicht nach 69 Lebensjahren.

    Immerhin gibt es seit einigen Jahren für meinen bürgerlichen Namen einen Psiram-Artikel. Warum? Ein freier Journalist wurde auf mich angesetzt, um mich im freitag und im standard durch den Schmutz zu ziehen. Dabei stehe ich noch mitten auf meinem Weg, ohne zu wissen, wo er einmal enden wird.

    Das Schreiben, Reden und Handeln mag von Bedeutung sein, doch das eigene BEWUSSTSEIN zu entwickeln, führt weiter. Doch wohin? Genügt es, FÜR die göttliche Schöpfung zu sein und GEGEN die satanische Schöpfung? Ich beobachte aufmerksam, wer mich lobt und wer mich kritisiert – wohl wissend, wie langwierig, mühsam und beschwerlich meine eigene Entwicklung ist. Als Einstieg für interessierte Leser mag mein Artikel vom 10. August dienen: „Die weltweite Täuschung durch die Kreative Gesellschaft“

    1974 erlebte ich zwei Weggabelungen. Ich blieb fremdbestimmt.
    1976 ließ ich mich freiwillig festnageln. Die psychische Gewalt begann.
    1987 kündigte ich innerlich.
    2000 ging ich weg.
    2007 war es langweilig.
    2008 begann ich, auf diesem Misthaufen Rosen zu ziehen = mich für die Texte honorieren zu lassen, die ich seit 1999 schrieb. Es sind die denkbar schönsten Rosen. Meine Einsichten wurzeln in meinen Entscheidungen, die ich 1974 traf.

    1. Vielen Dank für diesen Kommentar, mit den besten Wünschen für viele weitere der „denkbar schönsten Rosen“. シ

    2. Was mich übrigens an dem hier erwähnten, berüchtigten Jason Mason stört ist, daß ich in einem seiner vielen Bestseller auf einen geschickt in die Geschichte eingewobenen mehrseitigen Textauszug gestoßen bin, der wirklich höchst interessant und spannend zu lesen ist, jedoch gar nicht von ihm selbst stammt, womit er bei mir jede Glaubwürdigkeit verspielt hat.

      1. Eigentlich bestehen seine Bücher komplett aus Zitaten mit verbindenden Worten, oder? Man sollte als Autor nie versäumen, Zitate mit der Quelle zu versehen. Ich reagiere allergisch, wenn jemand klaut – ob bewusst oder unbewusst, ist mir egal.

        Allerdings gehe ich oft hin und formuliere Sachverhalte neu, weil sich mir beim Lesen die Fußnägel rollen. Dann genügt mir die Anmerkung „nach einem Text von …“

        1. Das ist ja auch in Ordnung. Aber ganz ohne Anmerkung seitenweise fremde Texte zu übernehmen, ist für einen Bestsellerautor eine Schande!

        1. 1. In einem der ersten Bände von „Mein Vater war ein MIB“.

          2. Wenn ich mich recht erinnere aus „The Hidden History of the Incredibly Evil Khazarian Mafia“ von Preston James.

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